Neue Gerüchte zur ungewissen Zukunft von "Fast & Furious 7"

Verfasst von Alexander Pretz am 04.12.2013 um 16:49

The Wrap hat exklusiv von einigen Insidern Informationen zu den anhaltenden Gesprächen zur Zukunft von "Fast and Furious 7" erhalten. Von offizieller Seite wurden diese jedoch nicht kommentiert.

Universal ist sich der tragischen Ironie bewusst, dass ein Schauspieler in einem Autounfall starb, der in einer Reihe von Filmen mitspielte, wo Unfälle und adrenalingeladene Rennen an der Tagesordnung standen. Die Situation ist heikel und die Gespräche über die Zukunft von "Fast and Furious 7" werden vermutlich noch länger anhalten.

Eine der Optionen ist derzeit, den Film komplett abzubrechen. Von einem finanziellen Standpunkt wäre das bei der 200 Millionen Dollar Produktion kein Problem, denn man wäre gegen solche tragischen Situationen versichert. Es wäre einfacher, den Film von Grund auf neu anzufangen, als zu versuchen, Walker irgendwie aus dem existierenden Film herauszuschreiben. "Fast and Furious 7" wurde ungefähr zur Hälfte gedreht, viele Schlüsselszenen mit Paul Walker fehlen aber noch. Auch Walker digital über einen anderen Darsteller zu legen, stünde derzeit gerade nicht zur Debatte.

Die Situation erinnert an "Das Kabinett des Dr. Parnassus" aus dem Jahr 2009. Die Dreharbeiten waren noch nicht abgeschlossen, als Heath Ledger verstarb. Die Rolle des Verstorbenen teilten sich daraufhin Johnny Depp, Jude Law und Colin Farrell.

Laut Insidern könnten die Gespräche noch Wochen dauern, das Studio ist sehr darauf bedacht, die Integrität des Franchise nicht zu gefährden. Gegen einen kompletten Neuanfang spricht, dass man den Termin im Juli 2014 dann auf keinen Fall einhalten könne, eine Entscheidung, zu der das Studio noch nicht bereit ist.

 



Quelle: The Wrap