Die Kino-Highlights der Woche auf einen Blick

Verfasst von Johannes Mayrhofer am 31.10.2013 um 19:14

Es ist Donnerstag und somit der Veröffentlichungstermin für viele neue Kinofilme. Fünf davon wollen wir euch an dieser Stelle präsentieren. Wir versuchen dabei vom großen Blockbuster bis zum Dokumentarfilm ein möglichst großes Feld abzudecken.

Der Anfang ist göttlich. Nachdem Marvel New York in den "Aveners" in Schutt und Asche gelegt hat, steht dem Universum nun die nächste Bedrohung bevor. Eine uralte Macht versucht in "Thor – The Dark Kingdom" die neun Reiche und mit ihnen das ganze Universum in eine neue Finsternis zu stürzen. Die Thor-Fortsetzung ist eine gelungene Comic-Verfilmung, die vor allem durch ihr grandioses Design punktet. Näheres lest ihr in unserer Kritik.

Teuflisch gut hat Niccolo Paganini gegeigt und seine Welt verzaubert. David Garrett schlüpft nun in dessen Fußstapfen und versucht dem Teufelsgeiger ein Denkmal zu schaffen. Warum diese großen Ambitionen letztendlich nicht völlig aufgehen, lest ihr in unserer Filmkritik.

Kaum etwas hat die Welt im 21. Jahrhundert so erschüttert wie die Website Wikileaks. Julian Assange, der Kopf hinter Wikileaks wurde von den einen als Cyber-Terrorist, von den anderen als Idealist und großer Befreier eingestuft, auf jeden Fall wurde er zu einer Art Pop-Star.
Bill Condon ("Twilight") inszeniert mit "Inside WikiLeaks – Die fünfte Gewalt" die wahre Geschichte um die Geschehnisse dieser Homepage, mit Daniel Brühl und Benedict Cumberbatch in den Hauptrollen. Ob sich ein Kinobesuch auszahlt, steht in unserer Filmkritik.

Frankreich ist eine wichtige europäische Filmhochburg. Im Horrorbereich fallen französische Produktionen wie "Martyrs" oder "Haute Tension" auf und besonders die Komödie "Ziemlich beste Freunde" konnte ein breites Publikum begeistern. "Vive la France – Gesprengt wird später" führt zwei harmlose Hirten in die Stadt der Liebe. Ihr Ziel ist weniger liebevoll, denn sie sollen den Eifelturm sprengen. Dabei stellen sich die beiden aber dumm genug an, dass dem Kinopublikum schamlos viel Spaß versprochen wird. Ob die Komödie ihr Versprechen halten kann?

Smartphones sind toll. Sie sehen gut aus, sind einfach zu bedienen und bieten quasi eine App für jede Lebenslage. Was hinter der Produktion der nützlichen Helferlein steckt, hat der Dokumentarfilmer Gerlach in der Dokumentation "Apple Stories" verfolgt.

 

Wir möchten euch auch darauf hinweisen, dass ihr jeden Film in unserer Datenbank mit einer Wertung zwischen 1 und 10 versehen könnt und zu jedem Film auch Userkritiken verfassen könnt. Eure Userkritiken scheinen auf der Homepage auf und ihr könnt sie selbstverständlich mit euren Freunden teilen.


 

 

Thor: The Dark Kingdom (Thor: The Dark World )

 

Nach den Ereignissen in New York hat Thor (Chris Hemsworth) die Erde wieder verlassen, um die Ordnung in den restlichen neun Reichen wiederherzustellen. Sein Vater Odin (Anthony Hopkins) sieht wohlwollend zu, wie Thor zu einem verantwortungsbewussten Thronfolger heranreift, während sein Bruder Loki (Tom Hilddleston) in seiner Zelle schmachtet. Währenddessen versucht Jane (Natalie Portman) auf der Erde endlich über Thor hinwegzukommen, als sie durch einen Zufall über eine mysteriöse Substanz stolpert, von der eine Gefahr ausgeht, die das ganze Universum vernichten könnte. Dadurch gerät Jane ins Visier einer gefährlichen Macht, die älter als das Universum selbst ist. Wenn Thor Jane und die neun Reiche retten will, muss er seinen hinterhältigen Bruder Loki um Hilfe bitten...

 

Kritik:

 

 

Der Teufelsgeiger (Der Teufelsgeiger)

 

Der europaweit gefeierte Geigenvirtuose und notorische Frauenheld Niccolò Paganini (David Garrett) ist im Jahr 1830 auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Um seine Person ranken sich jede Menge Geheimnisse und sein Manager Urbani (Jared Harris) tut alles, um die zirkulierenden Skandalgeschichten lebendig zu halten. Schließlich hat er jedes Interesse daran, seinen berühmten Klienten bestmöglich zu vermarkten. Einzig das Londoner Publikum muss noch gewonnen werden. Um Paganini zu seinem ersten Auftritt nach London zu bewegen, riskieren der britische Impresario John Watson (Christian McKay) und seine Geliebte Elisabeth Wells (Veronica Ferres) ihren gesamten Besitz. Dem geschäftstüchtigen Urbani gelingt es schließlich, Paganini gegen seinen Willen in die englische Metropole zu bringen. Dank der enthusiastischen Berichterstattung der Journalistin Ethel Langham (Joely Richardson) scheint das Vorhaben von Erfolg gekrönt zu sein. Es kommt zu tumultartigen Menschenaufläufen vor seinem Hotel, sodass der Musiker und sein Manager bei Watson Unterschlupf suchen müssen.

 

Kritik:

 

 

Inside Wikileaks - Die fünfte Gewalt (The Fifth Estate)

 

THE FIFTH ESTATE begibt sich auf die Spuren von Daniel Domscheit-Berg (Daniel Brühl), dem frühen Anhänger und letztendlich engsten Mitarbeiter Julian Assanges (Benedict Cumberbatch) und verfolgt die Entwicklung von den aufregenden frühen Jahre von WikiLeaks bis zu den ersten kontroversen und geschichtsverändernden Enthüllungen. Der plötzliche Erfolg der Website machte ihre Initiatoren über Nacht weltberühmt und veränderte grundlegend die weltweite Informationsverteilung.


Kritik:

 

 

 

Vive la France - Gesprengt wird später (Vive la France)

 

Weil die Welt noch nie von Taboulistan gehört hat, greift der langjährige Diktator zu drastischen Werbemaßnahmen: Er will zwei Selbstmordattentäter nach Paris schicken, wo sie sich opfern und den Eiffelturm zum Einsturz bringen sollen. Die Wahl fällt auf die unbedarften Ziegenhirten Muzafar (JOSÉ GARCIA, deutsche Stimme: Serdar Somuncu) und Feruz (MichaËl YOUN, deutsche Stimme: Kaya Yanar), die in Istanbul in ein Flugzeug gesetzt werden, das sie entführen und auf das französische Wahrzeichen stürzen lassen sollen. Zu ihrem Unglück wird der Flug nach Korsika umgeleitet. Die zwei Terroristen in spe beginnen eine Tour de France, die sich bald als Tour de Force erweist: Sie begegnen nationalistischen Korsen, dienstbeflissenen Polizisten, unehrlichen Taxifahrern, gewalttätigen Fußballfans, nörgelnden Arbeitern, unfreundlichen Kellnern, kafkaesken Verwaltungen und medizinischen Irrtümern. Bis sie die junge Journalistin Marianne (ISABELLE FUNARO) treffen. Sie hält Muzafar und Feruz für illegale Einwanderer und unterstützt sie nicht nur, sondern zeigt ihnen auch ein ganz anderes Frankreich, das sie ihre mörderischen Pläne noch einmal überdenken lässt ...

 

 

Apple Stories (Apple Stories)

 

Hamburg, Ruanda, Hongkong und Shenzhen in China sowie Kairo sind die Stationen der Reise, die der Dokumentarfilmer Rasmus Gerlach aufsuchte, um die Herstellungskette moderner Handys am Beispiel des iPhones zu hinterfragen. Die Firma Foxconn ist mit ihren Produktionsmethoden hierbei zum Synonym für die Schattenseite des Smartphone-Hypes geworden. Der Gegensatz könnte krasser nicht sein zwischen dem Spektakel bei der Eröffnung des Apple Stores am Hamburger Jungfernstieg und den Arbeitsbedingungen in den düsteren Zinnminen in Ruanda und den sterilen Fertigungshallen der Apple-Hersteller in China.