"Geschichtenerzählen ist etwas Unsterbliches!" - Floyd Norman über das Dschungelbuch und seine Arbeit bei Disney

Verfasst von Johannes Mayrhofer am 26.09.2013 um 07:26

 

Anlässlich des Erscheinens der restaurierten Blu-ray Fassung des Disney-Klassikers Dschungelbuch konnten wir mit Floyd Norman sprechen, der sich seinen Traum verwirklichte und Disney-Zeichner wurde. Beim Dschungelbuch, dem letzten Film, an dem Walt Disney selbst noch mitgearbeitet hat, fungierte Floyd Norman nicht mehr als Zeichner, sondern als Autor. Er sprach mit uns darüber, wie man eine Disney-Geschichte erzählt, ohne die literarische Vorlage zu kennen, wie sich die Technik verändert hat, wie die neuen digitalen Animationsfilme den Markt beeinflussen und wie sich sein Aufgabenbereich vom Dschungelbuch zu Toy Story 2 verändert hat. Ein wenig schwermütig vermisst er die Zeit, als Animationen noch von Hand gezeichnet wurden. Das Wichtigste aber ist: Eine gute Geschichte ist auch heute unsterblich.

 

Interview mit Floyd Norman:

 

DVD-Forum.at: Wilkommen!

Floyd Norman: Guten Morgen!

DVD-Forum.at: Bei euch ist es gerade morgen?

Floyd Norman: Ja, ist es.

DVD-Forum.at: Bei uns ist es gerade 18 Uhr und es wird langsam dunkel...

Floyd Norman: Oh, ja, es ist eine große Welt!

DVD-Forum.at: Bezüglich großer Welt, ich denke du hast große Erfahrung mit einer großen Welt bei Disney?

Floyd Norman: Oh ja!

DVD-Forum.at: Ich denke, damals in den 60ern war Disney bereits ein großer Name im Bereich Animation. Du hast ein paar Projekte für Disney gemacht, aber was waren deine Gefühle, als du 1976 zu ihnen zurück kamst, um das Dschungel Buch zu machen?

Floyd Norman: Nunja, ich habe Disney nie verlassen. Ich hab in den 50ern begonnen und blieb auch für die nächsten 10 Jahre und hab im Bereich Animation gearbeitet. Die 1960er waren eine große Veränderung für mich, weil ich von der Animation ins Story-Department gewechselt habe. Das war ein riesiger Wechsel für mich, weil ich mich eigentlich selbst nie als Geschichtenerzähler sah. Ich hab mich als Disney-Animator gesehen und plötzlich hatte ich eine brandneue Rolle!

 


DVD-Forum.at: Was war der Hauptunterschied zwischen deiner alten und deiner neuen Position?

Floyd Norman: Ein Zeichner ist hauptsächlich der Performer. Stell dir einen Zeichner als Schauspieler vor, der das spielt, was am Papier steht. Ich habe bewegte Bilder geliebt. Schon immer, seit ich ein Kind war, wollte ich Disney-Animator werden. Ich liebte Cartoons, ich liebte die Tatsache, dass sie sich bewegten und sprachen. Es war wie Magie. Ich wollte ein Zeichner sein, also bin ich mit dem Traum ein Disney-Zeichner zu werden zu Disney gekommen.
Story ist etwas anderes. Du bewegst keine Charaktere, du erzählst im Prinzip die Geschichte. Obwohl du es visuell machst, animierst du nichts, das erledigt dann später der Zeichner. Als ein Story-Artist musst du plötzlich Ausrüstung wechseln und ein Drehbuch-Autor werden.

DVD-Forum.at: Die Zeichner bei Dschungel Buch waren verantwortlich für ein oder zwei Szenen und sie haben diese eine Szene mehr oder weniger animiert. Als Autor, warst du da ebenfalls für bestimmte Abschnitte der Handlung verantwortlich oder für den Film als Ganzes?

Floyd Norman: Für den Film als Ganzes! Du musst bedenken, unser Job als Geschichten-Erzähler und Story-Künstler ist es, den Zeichnern gutes Material zu geben, mit dem sie arbeiten können. Wir erschaffen also die Geschichte, wir denken uns die Situationen aus und dann übernehmen die Zeichner von hier. Wie schon gesagt, wir sind wie Drehbuchautoren und die Zeichner sind wie Schauspieler. Unsere Aufgabe ist es, die Geschichte zu konstruieren, die der Zeichner sie darzustellen.

DVD-Forum.at: Und wie würdest du die Arbeit mit dem Regisseur Wolfgan Reitherman und Disney generell beschreiben? Damit wir uns vorstellen können, wie der Prozess vom ersten Gedanken bis zur fertig gezeichneten Filmszene abläuft.

Floyd Norman: Nunja, ich war bereits seit über 10 Jahren bei den Disney-Studios. Ich kannte also all die Jungs schon ganz gut. Obwohl ich in meinen Mittzwanzigern quasi noch ein Kind war, kannte ich Willy Reitherman, ich kannte Frank Thomas [Anm.: Ein Disney-Zeichner], es waren also keine Fremden. Ich kannte sie ganz gut. Jetzt hatte ich die Möglichkeit, mit diesen wundervollen alten Herren zu arbeiten und es war eine große Gelegenheit für mich als Junge. Ich hab sehr viel von ihnen gelernt. Endlich sah ich mich in dem Film involviert, ich war bei der Entwicklung, ich kam hinein. Ich war glücklich, dass ich an dem Prozess teilhaben konnte, der Dschungel Buch zu dem Klassiker gemacht hat, der er heute ist.

DVD-Forum.at: Was ich besonders spannend finde bezüglich Wolfgang Reitherman, da wir eine deutschsprachige Seite sind und Wolfgang Reitherman in München geboren wurde: Hat er eine Art deutsche Mentalität in den Film gebracht, die dir aufgefallen wäre?

Floyd Norman: [lacht] Nein, mir wäre nichts aufgefallen. Aber es ist eine lustige Sache, dass du es erwähnt hast. Ich wusste, dass er Deutscher war, aber er war einfach wie ein normaler amerikanischer Typ. Da war keine deutsche Sensibilität, die er als Regisseur mitgebracht hätte. Er war der Mann, der das Sagen hatte und der wiederum Walt Disney untergeordnet war. Wenn es darauf ankam, war Walt der, der das Sagen hatte! Ich hatte eine großartige Zeit, als ich für Willy gearbeitet hab. Er war ein älterer Typ – zumindest älter als ich es war – er war sehr groß und schlaksig. Er hat im Krieg Flugzeuge geflogen. Er war ein interessanter Kerl. Weißt du, er schien nicht irgendwie anders als der Rest der Leute, die am Film gearbeitet haben.

 


DVD-Forum.at: Wir deutschsprechenden Menschen sind auch eher normal, denke ich. Zumindest reden wir uns das selbst gerne ein! [lacht]

Floyd Norman: [lacht]

DVD-Forum.at: Ich muss leider auch eine traurigere Frage stellen, weil Dschungel Buch der letzte Film war, an dem Walt Disney mitgearbeitet hat und er hat die Premiere nicht mehr erlebt. Was hat sich bei der Entstehung des Films durch seinen Tod verändert?

Floyd Norman: Nunja, das war sehr traurig und es war Walts letzter Film. Die eine Sache, die mich stolz und zufrieden macht, ist, dass wir den Film geliefert haben, den Walt Disney gewollt hat. Es gab eine frühe Fassung vom Dschungelbuch, mit der Walt nicht zufrieden war. Ich denke, der Grund wieso ich an dem Film mitgearbeitet habe, war, weil er nicht glücklich damit war und es neu machen lassen wollte. Er hat also ein neues Story-Team zusammengestellt, die im Prinzip das Drehbuch neu schreiben sollten und ich war Teil des neuen Teams und wir taten es, weil der Boss es so wollte. Er mochte die erste Fassung nicht. Sie war ihm zu düster, zu bedrückend, die gesamte Grundhaltung war zu gedrückt und Walt wollte eine etwas lustigeren Film!

DVD-Forum.at: Ich hab gehört, er hätte dir gesagt, du sollst das Originalbuch wegwerfen und niemals lesen. Stimmt das?

Floyd Norman: Ja, das stimmt! Er hat uns das tatsächlich gesagt! Er meeinte, jeder solle die Hand heben, der Kiplings Dschungelbuch gelesen hat. Keine einzige Hand ging hoch und er sagte: Gut! Lest es nicht! [lacht]

DVD-Forum.at: Wie adaptiert man ein Buch, das man nicht gelesen hat?

Floyd Norman: Ich denke, wir haben von Kiplings Buch nur die Charaktere und die Ausgangssituation genommen. Den Ort und die faszinierenden Tiere und die indische Kultur. Wir haben nicht viel von Kipling genommen nur Rohmaterial und der Rest war Disney. Das ist es, was Walt auch wollte. Glücklicherweise wusste ich, trotz meines geringen Alters – ich war ziemlich gut eingearbeitet, worum es in einem Disney Film geht.
Als Walt sagte: „Ich will einen Disney Film!“, wusste ich, was er meinte. Ich wusste, er wollte Humor, er wollte Spass, er wollte vielleicht auch einen Hauch Trauer, er wollte einen unterhaltsamen Disney Film und das haben wir ihm auch gegeben.

DVD-Forum.at: Habt ihr Feedback von Kiplings Angehörigen oder Fans bekommen, die den Film gesehen haben?

Floyd Norman: Nein, ich hab nie etwas aus dem Kipling Umfeld oder einem Familienmitglied gehört. Nichts. Ich denke, die meisten Autoren wären, wenn sie noch leben würden, mit den Disney-Versionen nicht zufrieden. Viele haben sich darüber beschwert, Disney würde Klassiker zerstören. Aber so hat Walt es eben gemacht! Er hat alles selbst gemacht. Wenn Walt einen Stoff genommen hat, war völlig klar, dass er ihn zu einem Disney-Stoff machen würde. Walt wollte eine Disney Geschichte erzählen und das tat er auch.
Glücklicherweise für uns war Dschungelbuch fertig, bevor er starb. Der Film durchgenommen. Walt hat alles erledigt, bevor er ins Krankenhaus zu seiner Operation gegangen ist. Obwohl der Film nach Walts Tod noch einen langen Produktionsweg vor sich hatte, war er großteils fertig. Die gute Nachricht ist, Walt hat uns geholfen den Film zu beenden. Es war alles Entscheidende erledigt, als wir ihn verloren haben.

 


DVD-Forum.at: Hat er den fertigen Film gesehen?

Floyd Norman: Nein, er hat ihn nie gesehen. Nie.

DVD-Forum.at: Was war etwa die letzte Ebene der Produktion, die Walt Disney gesehen hat?

Floyd Norman: Ich denke was Walt gesehen hat, was wir alle zu diesem Punkt der Produktion gesehen haben, war der gezeichnete Film. Eine Reihe von rohen Animations-Skizzen, Storyboards, zu diesem Zeitpunkt nennt man es Animatic. Es ist kein fertiger Film, aber alles ist dort, wo es hingehört. Die Künstler und alle Menschen mit Einbildungskraft können sich den fertigen Film vorstellen, wenn sie das sehen. Was Walt gesehen hat, ist eine grobe Form des Films. Er war noch nicht völlig in Farbe, er war noch nicht sauber und poliert. Er sah die Rohfassung. Aber was alle Entscheidungen betraf, war der Film abgeschlossen.

DVD-Forum.at: Der Film wurde mit einer Technik namens Xerography hergestellt. Kannst du uns das in simplen Worten erklären, dass jeder versteht, wie diese Zeichnungen zu einem fertigen Film werden?

Floyd Norman: Ja, das ist quasi die Technik. Der Prozess kam in den 1960ern auf, es ist ein Fotokopierprozess, umgesetzt von der Firma Xerox. Eigentlich wurde es für Büros entwickelt. Ub Iwerks [Anm.:Trickfilmzeichner und Techniker] war das technische Genie bei Disney, der diesen Fotokopierprozess für Animationsfilme angepasst hat. In den alten Tagen wurde alles per Hand gemacht. Wir hatten Mitarbeiterinnen, die mit Feder und Tusche vorsichtig jede animierte Zeichnung nachgefahren haben. Dank Xerox konnten die Zeichnungen jetzt einfach kopiert werden. Es klingt heute nicht sonderlich aufregend, damals war es aber ein revolutionärer Prozess. Im Prinzip ist es aber einfach ein Kopierer.

 


DVD-Forum.at: Aber du hast auch an aktuellen Filmen wie Monster AG oder Toy Story 2 mitgearbeitet und ich denke, dass die Technologie, egal ob gezeichnet oder CGI animiert, sich in den letzten 40 Jahren stärker gewandelt hat. Was ist deine Erfahrung, wenn man die neuen Filme mit damals vergleicht?

Floyd Norman: Weißt du, das Filmmachen hat sich wenig verändert. Das Geschichtenerzählen hat sich wenig verändert. Was ich bei Toy Story 2 gemacht habe oder was ich damals 1966 beim Dschungelbuch gemacht habe, hat sich wenig verändert. Meine Arbeit hat sich wirklich kaum verändert. Die Technik hat sich enorm verändert. Wir haben jetzt Werkzeuge, die wir uns damals nicht einmal ausdenken hätten können! Als ich 1997 zu Pixar kam und an meinem ersten digitalen Film arbeitete, war die Technik neu, die Arbeit aber nicht. Die Geschichte ist noch immer die Geschichte, Geschichtenerzählen ist noch immer etwas unsterbliches. Eine gute Geschichte, es ist bedeutungslos wann oder wie du sie erzählst, muss noch immer einfach als Geschichte funktionieren. Obwohl das Drehbuchschreiben gleich geblieben ist, die Werkzeue, die wir jetzt verwenden, um die Geschichten zu erzählen, haben sich enorm verändert.
Ich denke, Walt Disney hätte die Technologie befürwortet, denn Walt hat immer in die Zukunft geblickt. Er wollte immer die neuesten Hilfsmittel. Er war sehr interessiert an Veränderung und Innovation, er hätte Pixar mit offenen Armen in der Disney Familie empfangen.

DVD-Forum.at: Das Werkzeug hat sich verändert, die eigentliche Arbeit des Story-Schreibens nicht, aber was ist mit der Art, wie die Geschichten erzählt werden? Heutzutage sind die Filme sehr Effekt gesteuert und so weiter, kannst du sagen, dass du optimistisch in die Zukunft der animierten Filme schaust? Findest du, die Leute sollten nicht zu viel Gewicht auf die Technologie geben und sich back to basics mehr den Geschichten widmen?

Floyd Norman: So sehe ich das alles: Mir war klar, dass Ed Catmull und John Lasseter ein Ziel und einen Traum hatten. Die beiden wollten den ersten komplett digital animierten Film machen. Das haben sie geschafft. Sie haben dieses Ziel mit Toy Story, damals 96, nein ich glaube, es war 1995, umgesetzt. Es hatte noch niemand gemacht, es war ein Wunder! Ein Studio, dass es schaffte, einen animierten Spielfilm komplett digital herzustellen. Das war unglaublich. Heute nicht mehr, weil heute ist das keine große Innovation mehr. Jeder macht es. Alle machen ihre Filme digital. Das Neuartige wurde zum Erwarteten und das ist gut, denn es öffnete Möglichkeiten für viele Leute und viele neue Studios sind entstanden. Die Produktion eines animierten Films ist dadurch viel einfacher geworden. Ich finde nicht, dass die klassische Handzeichnung durch die neue Technik veraltert ist, nicht mehr als die Fotokameras die Malerei unnötig gemacht haben. Ich muss sagen, ich vermisse die traditionell handgezeichneten Animationen. Ich finde, es sollte Raum für beides sein. Es hängt davon ab, was für eine Geschichte erzählt werden soll.
Während ich also Technologie willkommen heiße, während ich das digitale Filmmachen befürworte, vermisse ich trotzdem die gezeichneten Animationen, weil ich denke, es ist ein wertvolles Medium und ich denke, man kann damit wundervolle Sachen machen, die Technologie nicht kann. Es gibt nichts, wie die persönliche Strichführung des Künstlers. Das ist etwas besonderes, die CG-Künstler arbeiten alle nur am Bildschirm.

DVD-Forum.at: Du sagst, der Animationsprozess und der Prozess des Filmemachens wird einfacher. Denkst du nicht, dass diese Art von Zeichnungen weniger Talent, weniger Überlegung zur Handlung, weniger Entwicklung der Konzepte benötigt, bevor es zur Produktion kommt, was in den 60ern noch nicht der Fall war, weil der Weg von der Idee zum fertigen Film viel komplexer und komplizierter war?

 


Floyd Norman: Ja, das ist wirklich wahr. Das Trickfilmzeichnen war immer ein langer und komplexer Prozess und es hat Jahre und Jahrzehnte gedauert, bis ein Studio wie Disney stand. Deshalb hatte Disney auch lang den Markt für sich, weil niemand, beziehungsweise nur sehr wenige, auch nur die Hoffnung haben konnten, mit Disney mitzuhalten. Es war zu schwierig, es benötigte zuviele Leute. Zuviele Menschen mit besonderen Fähigkeiten und Talenten. Wie auch immer, das Feld hat sich gäendert und jetzt kann jeder, der sich Hardware und Software leisten kann, ins Animationsfilmgeschäft einsteigen. Einerseits ist das gut, andererseits auch schlecht, denn jetzt kann jeder Animationsfilme machen und viele sind meiner Meinung nach nicht gut, aber so haben sich die Dinge eben verändert. Damals konnte nur Disney einen animierten Film produzieren, den die Öffentlichkeit akzeptieren würde. Heute gibt es Dreamworks, Sony, ähh.. Blue Sky, es sind so viele Studios, dass ich nicht mal alle benennen kann. Weil es jetzt jeder machen kann! Manchmal machen sie es nicht sonderlich gut, aber sie können es. In gewissem Sinn finde ich das negativ, denn ich denke, dass unsere Filme nicht mehr so gut sind, wie sie waren. Wir nehmen uns nicht mehr die Zeit, um sie so gut zu machen, wie wir das in den alten Tagen taten. Ich höre mich wohl an, wie ein grummeliger alter Mann, aber ich betrachte die alten Disney Filme als Klassiker und Kunstwerke und ich habe das Gefühl, heute schmeißen wir ein Konsumgut auf den Markt. Zuviel Produkt, zuwenig Kunst!

DVD-Forum.at: Eine letzte Frage würde ich noch gerne stellen: Das Dschungelbuch wurde gerade in einer überarbeiteten Fassung auf Blu-ray veröffentlich und ich wüsste gerne, ob du zumindest teilweise in den Prozess der Restaurierung involviert warst und was du davon hältst?

Floyd Norman: Ich habe jetzt speziell die Dschungelbuch-Umsetzung nicht gesehen, aber ich habe genug der anderen Disney-Klassiker Umsetzungen gesehen, als sie ihren Weg auf DVD und Blu-ray fanden. Meistens bin ich wirklich glücklich, mit dem, was ich gesehen hab. Ich denke, was die Techniker und Leute, die für die Restaurierungen zuständig sind, geleistet haben, ist großartig. Ich beschwere mich nicht, weil ich finde, die Filme sehen wundervoll aus. Ich hab eine restaurierte Fassung von Sleeping Beauty gesehen, an dem ich in den 50ern mitgearbeitet habe und der Film sieht jetzt so gut aus, wie er damals 1958 im Kino gut ausgesehen hat. Also... obwohl ich nicht Teil des Restaurierungsprozesses von Dschungelbuch war, bin ich mir sicher, es sieht so toll wie alle anderen Klassiker aus, die den Prozess durchlaufen haben. Es freut mich sehr, dass die Filme damit neuen Generationen von Zuschauern zugänglich gemacht werden, die diese Filme so auch genießen können.

DVD-Forum.at: Großartig. Ich bedanke mich vielmals, dass du dir die Zeit genommen hast, mit mir zu reden. Ich hab deine Antworten wirklich, wirklich geschätzt, es war eine tolles Gespräch, herzlichen Dank und auf Wiedersehen!

Floyd Norman: Gern geschehen, bye!

 

Das Interview führte Playzocker:

 

 

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