Game City 2013 - Ryse: Son of Rome (Coop-Multiplayer Demo) [Xbox One]

Verfasst von am 30.09.2013 um 14:42

 

Auf der Game City 2013 im Wiener Rathaus wartete mit Ryse: Son of Rome wohl einer der am meisten erwarteten Titel für die Xbox One auf die Fans. Wir haben uns den spielbaren Coop-Modus näher angeschaut und liefern euch hier unseren ersten Eindruck.

Hack n' Slay im Kolosseum 

Eines vorweg: der Multiplayer-Modus von Ryse ist nicht mehr als ein Arena-Coop Modus. Diesen könnt ihr über Xbox Live gemeinsam mit einem Freund oder einem anderen Spieler spielen. Zu zweit kämpft ihr euch dabei durch eine Arena die je nach Spielmodus und Aufgabe anders aussieht. So haben wir entweder in einer klassischen Sandbodenarena Gegner abgewehrt oder in einem Sumpfgebiet ein feindliches Lager zerstört.

Wichtig ist dabei vor allem, dass das Publikum unterhalten wird. Dies könnt ihr entweder durch spektakuläre Finisher erreichen oder durch verschiedene Posen. Je besser sich das Publikum unterhält, desto besser sind eure Punkte am Ende.

 

 

 

Gladiator sein war nie schöner

 

Grafisch ist Ryse eine Wucht. In dem von uns gespielten Sumpfareal wimmelte es von kleinen Details, Lichtstrahlen die durch die Bäume fallen und sich auf dem Wasser brechen, Aschereste die in der Luft schweben, Feuer dass absolut natürlich aussieht und vieles mehr. Besonders auffallend sind die Animationen der Gladiatoren. So hat jeder Gegnertyp sein eigenes Set und Verhaltensmuster, Barbaren greifen wild und teilweise mit Sprungangriffen an, während Gladiatoren bedachter vorgehen und unsere Angriffe auch abblocken und kontern.


Allgemein ist die KI jedoch eher schwach, es zählt Quantität statt Qualität, sobald ihr einmal einen Angriff gestartet habt, passiert es nur mehr selten dass der Gegner diesen überlebt. Jedoch erfordern die verschiedenen Arten von Gegnern teilweise eigene Strategien, Schildträger müssen zum Beispiel erst gekontert werden bevor sie Schaden nehmen. Blocken und Kontern funktioniert wunderbar, ebenso wie die Quicktime-Events bei den Finishing-Moves. Jedoch gab es hier bei der Demo noch einige kleinere Probleme, teilweise wurde ein Finisher nicht durchgezogen oder der Charakter stand nur da bis der Gegner tot war. Auch die Rückmeldung bei einem Treffer dürfte für einige zu stark sein, dies ist jedoch eine rein subjektive Bewertung.

 

 

 

Fazit

 

Der Coop-Modus von Ryse: Son of Rome überzeugt. Die verschiedenen Gegnerwellen zu zweit abzuwehren macht einfach nur Spaß, dank der eingängigen Steuerung funktioniert dies auch gut, nur die teilweise sehr simple KI trübt das Gesamtbild. Technisch gesehen macht Ryse hingegen alles richtig, sollte der Singleplayer grafisch gleichwertig oder höher sein steht dem Erfolg nichts mehr im Wege.

 

 

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