Neue Synchro für “Kevin – Allein in New York“! Lest hier warum!

Alle Jahre wieder gehören gewisse Filme ins vorweihnachtliche Fernsehen, wie der Schmuck an den Christbaum. Einer dieser Filme ist definitiv “Kevin – Allein in New York“. Ausgerechnet dieser Klassiker unserer Kindheit wurde jetzt jedoch ein Stein des Anstoßes.

Gar nicht mal der Film selbst, vielmehr die Synchronisation ist es, die vielen sauer aufstößt.

Die Schauspielerin Thelma Buabeng hatte sich den Film auch an Weihnachten angesehen und da ist ihr aufgefallen, dass in der Synchronisation zwei rassistische Worte auftauchen. Dies, obwohl in der englischen Originalfassung diese Worte nicht vorkommen.

“Wie kann es sein, dass sich ein deutsches Synchronstudio völlig unnötige rassistische Übersetzungen zu einem Kinder- bzw. Familienfilm ausdenkt? Tatsächlich ausgedacht, denn im englischen Original ist weder die Sprache von dem I-Wort noch vom N-Wort. Das ist an Ignoranz und Respektlosigkeit gegenüber indigenen und schwarzen Menschen gar nicht zu übertreffen.“ sagte Buabeng gegenüber dem Stern.

Jedenfalls hatte sie mit ihrer Aktion auf Ihrem Instagram-Account für derartiges Aufsehen gesorgt, dass jetzt sogar Netflix handelt. Eine Sprecherin entschuldigte sich dafür und versicherte, dass man bei Netflix die Stelle im Film ändern werde.

Findet Ihr es vorbildlich oder übertrieben, dass Netflix mit einer Änderung am Film handelt? Schreibt es uns in die Kommentare:

 

 

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Über Kamurocho-Ryo 1755 Artikel
Meine Liebe zum Film entflammte so richtig im Jahre 1993, als mein 11-jähriges Ich von der gigantischen Werbekampagne zu "Jurassic Park" gehirngewaschen wurde. Seit dem ist dies auch mein Lieblings-Film. Entgegen dazu, hängt mein Herz aber am asiatischen Kino und der ganzen Kultur. Ganz egal ob Japan, Philippinen, Thailand, Indonesien, China oder Korea, die Filme aus Asien sind immer etwas ganz besonderes und unendlich viel tiefer als der amerikanische Hollywood-Einheitsbrei. Spieletechnisch hatte ich eine hervorragende Kinderstube, soll heißen, NES und GAME BOY bevor viele weitere folgten. Bin dennoch ein Sega-Jünger. Lieblings-Regisseure: Hideaki Anno, Akira Kurosawa Lieblings-Spiele: Metal Gear Solid 1, Final Fantasy VII, Zelda - Ocarina of Time Lieblings-Film-Komponist: Jerry Goldsmith

9 Kommentare

  1. Dank Frau Buabeng ist der Rassimus weltweit schon um 5% gesunken. Jetzt noch den Schwarzen von der Uncle Benz Packung entfernen und es gibt nie wieder Diskriminierung. Am besten das Schwarzbrot noch in ‘Bread of color’ umbenennen, dann gibt es auch keine Ghettos und Gangschießereien mehr.

  2. mann oh mann das sind die letzten Trottel die sich über so einen filmkommentar aufregen ….naja so hoffen sie wahrscheinlich auch mal in der öffentlichkeit zu stehen….die menschheit wird noch an ihrer eigenen Dummheit aussterben
    kotz

  3. Die Welt ist seit Kurzem in einem rasenden Wandel. Man will mit dem Begriff Neger ja niemandem auf den Schlipps treten. Aber ich sage doch über keinen Schwarzen, dass er ein poc (people of colour) ist- wie viele es fordern. Black lives matter gut, white lives matter schlecht, all lives matter genau so schlecht. Politische Überkorrektheit- nur zum Kotzen. In Amerika wurde einem unter Drogen stehenden, farbigen Kriminellen bei der Festnahme die Luft abgedrückt- und wie viele Tote sind seit dem gefolgt? Anscheinend alles legitim…

  4. Finde es total übertrieben. Da spielen sich manche Leute auf und finden alles rassistisch und wollen damit die Welt ändern. Ich schaute den Film als Kind im Kino und schon unzählige Male und bin kein rassist geworden.

  5. Tja, und wie so oft wird es von Menschen festgestellt, die Persönlich nicht betroffen sind sondern sich lediglich als Hüter aufspielen? Hoffentlich schaut die Frau nicht ALLE anderen Filme auch an?

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