Nach bisexuellem Outing: “Superman”-Darsteller kritisiert DC scharf!

Vor Kurzem hatten wir die News, dass “Superman” sich im nächsten Comic als bisexuell outen wird. Der Schauspieler Dean Cain, welcher “Superman” in der TV-Serie “Lois und Clark” gespielt hat, sieht die Entscheidung kritisch:

“DC-Comics lässt Superman gegen den Klimawandel antreten, gegen die Deportation von Flüchtlingen vorgehen und einen Hacktivisten daten. Was auch immer ein Hacktivist sein soll. Wieso lassen sie ihn nicht lieber gegen die vorgehen, welche die Flüchtlinge geschaffen haben. Das wäre mutig, ich würde es lesen wollen. Lasst ihn doch für die Rechte von Frauen kämpfen, die eine Schule besuchen wollen…und dagegen, dass kleine Jungs von Männern vergewaltigt werden, unter dem Banner der neuen gemütlichen Taliban-Regierung. Das wäre mutig! In dieser Welt gibt es soviel echtes Böses, wogegen man kämpfen kann. Menschenhandel, Sklaverei… Es wäre gut, solche Themen anzugehen, stattdessen erfahren wir das Robin bi ist, im Ernst, wen schockiert so etwas, das konnte man sich schon denken. Der neue Captain America ist schwul. Meine Tochter in “Supergirl”, von welcher ich den Vater spiele, ist lesbsich.”

Was haltet Ihr von davon? Ist das Coming Out ein weiterer Schritt in Richtung Toleranz für die LGBTQ-Gemeinde oder ist es Euch total egal, wer mit wem schläft? Schreibt es uns in die Kommentare:

 

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Über Kamurocho-Ryo 1709 Artikel
Meine Liebe zum Film entflammte so richtig im Jahre 1993, als mein 11-jähriges Ich von der gigantischen Werbekampagne zu "Jurassic Park" gehirngewaschen wurde. Seit dem ist dies auch mein Lieblings-Film. Entgegen dazu, hängt mein Herz aber am asiatischen Kino und der ganzen Kultur. Ganz egal ob Japan, Philippinen, Thailand, Indonesien, China oder Korea, die Filme aus Asien sind immer etwas ganz besonderes und unendlich viel tiefer als der amerikanische Hollywood-Einheitsbrei. Spieletechnisch hatte ich eine hervorragende Kinderstube, soll heißen, NES und GAME BOY bevor viele weitere folgten. Bin dennoch ein Sega-Jünger. Lieblings-Regisseure: Hideaki Anno, Akira Kurosawa Lieblings-Spiele: Metal Gear Solid 1, Final Fantasy VII, Zelda - Ocarina of Time Lieblings-Film-Komponist: Jerry Goldsmith

14 Kommentare

  1. Hallo Peter, wenn du homosexuell wärst, wärst du eher von solchen Kommentaren genervt. Leider werden Queere Menschen immer noch In der Gesellschaft akzeptiert, wie man es an so vielen Kommentaren lesen kann. Natürlich gibt es auf Welt soviel böses zu bekämpfen und das machen Superhelden ja auch, zumindest in den Comics. Superhelden wurden von Anfang an sexualisiert, sonst wäre Lois und Superman/Clark nie ein Thema gewesen. Und warum kann Supermans Sohn sich nicht einfach in die Person verlieben in die er möchte, egal ob Mann Frau Divers. Und hätte ich als Kind, Superhelden oder generell andere Charaktere in Comics, Filmen und Serien gehabt, die das gleiche empfinden wie ich, so hätte ich bestimmt eine sorgenfreiere Kindheit/Jungend gehabt. Es ist nämlich grausam ständig das Gefühl vermittelt zu bekommen, mit einem stimmt etwas nicht, sich ständig rechtfertigen zu müssen das man z.b. Schwul ist. Und aus eigener Erfahrung muss ich leider sagen das es heute fast immer noch so ist wie vor 20 Jahren und es wird gefühlt nur sehr langsam besser. Und so lange es nicht von der Gesellschaft akzeptiert wird, solange wird es für die Medien immer eine Nachricht sein. Denn wenn es für alle Normal wäre würde auch keiner drüber berichten.

  2. Das ist wie gendern, man beschäftigt die Leute mit Unsinn was 1% der Bevölkerung “für nötig” hält und die wirklichen Probleme die der Rest hat (Menschenrechte, perverser Kapitalismus etc. Etc.) Hat müssen nicht breit diskutiert werden. Das wäre auch viel zu anstrengend.
    Es geht uns noch zu gut um über so einen Quatsch zu reden.

  3. Ich bin schon seid Kindertagen grosser Superman Fan. Bei Superhelden geht es darum für das Gute einzustehen. Für Gerechtigkeit und Fairness. Dem Beschützen der Welt und den Unschuldigen. Ich finde das völlig neben der Spur den Fokus auf sexuelle Ausrichtung zu lenken. Helden kämpfen gegen das Böse. Für das Gute. Das und nicht mehr sollte das Thema sein. Schade dass es Superman nicht wirklich gibt. Den konnten wir dringend gebrauchen.

  4. Weder “wichtiger Schritt in Toleranz” noch “total egal” sondern einfach nur noch übertrieben. 100x so viel gay Personen oder so als man im echten Leben kennt tummeln sich in Comics, Serien usw. irgendwann mal sollte es gut sein ?

  5. Warum muss alles in den Medien immer irgendwie sexuell ausgerichtet sein, während viele richtige Menschen überhaupt nicht mehr sexuell sind, weil das Leben einfach keine sexuellen Situationen mehr bietet? Ich selbt weiß beispielsweise gar nicht mehr ob ich jetzt hetero-, bi- oder schwaddeldisonstwas-sexuell bin, weil mich alles nur noch an erst und man überall damit bombardiert wird ohne im wirklichen Leben je solche Erfahrungen zu machen. Deswegen macht einfach was ihr wollt, schreibt was ihr wollt, denn es ist sowieso alles kaputt durch Euren Scheiß und mir gefällt nichts mehr und ich würde es auch nicht lesen.

    Ich bin NICHT-sexuell

    Bin ein NICHT-Mann und ein ANTI-Held

    Superman sollte diese Welt verlassen und bleiben wie er ist statt Ideologien und Arschlöchern zu dienen!

  6. Es darf halt nicht gezwungen wirken. Es wäre schön hart seltsam, wenn Justice League damit geendet hätte, wenn Batman mit Superman rum gemacht hätte. Es ist auch schwierig bereits so etablierte Charaktere wie Spidey, Supes,Bats und wie sie nicht alle heißen so umzuschreiben. Aber für gerade sowas könnte man neue Charaktere erschaffen, die dann für solche Werte stehen.
    Ein Beispiel. Ich bin großer Fan der Sam Raimi Spider-Man Filme. Allerdings ging es dort nie primär darum, dass Spidey den Tag rettet. Es geht darum, dass Peter damit umgehen muss das richtige zu tun, was aber negativ für ihn ist. Eine Doppelbelastung durch seine Geheimidentität.
    Wenn man nun also sagen würde, man nimmt zum Beispiel die Tochter von Peter Parker, die ebenfalls die Spinnenkräfte hat(warum auch immer)und lässt sie dazu auch noch Trans sein. Sie müsste sich nicht nur damit auseinander setzten, dass sie Verantwortung hat, sondern auch noch Pflichten als normaler Mensch,sowie eine Identitätskrise als Trans. Wenn das nicht gezwungen, sondern ganz natürlich rüber kommt, wäre es ein super Comic, den auch ich mir holen würde

    • Man sollte erwähnen, dass Superman in dem Fall nicht Clark Kent ist sondern sein Sohn Jon.

      Clark ist aktuell in den Comics im Weltraum unterwegs und hat die Erde / Metropolis in die Hände seines Sohnes gelegt. Also handelt es sich im Prinzip um einen neuen Charakter bzw. ist Jon nun auch schon etwas länger etabliert aber erst seit kurzem “Teenager”.

  7. Zwanghaft gemachtes schwul-lesbisches Gehabe. Ich verabschiede mich von DC.
    Ich mochte Superhelden und nicht dieses “mit wem f**** ich in meiner Freizeit.
    Schade, die Filme fingen mir an zu gefallen.
    Aber zum Glück gibt es ja andere Möglichkeiten sich die Freizeit zu vertreiben.
    Und wenn es die alten Filme halt sind.

  8. Da hat er vollkommen Recht. Ich bin für Offenheit und Toleranz. Aber wir haben andere Probleme als das. Es nervt langsam das alles bald in Comics Filmen und Co homosexuell ist das wird lächerlich langsam. Wenn ich homosexuell wäre würde mich das ganze gemache echt nerven. Irgendwann ist auch gut.

  9. Völlig egal wer mit wem Sex hat.
    Das muß auch nicht ständig in den Vordergrund gestellt werden! Ätzend!
    Scheint nur noch wichtig zu sein ob nun Frauen, Männer oder was weiß ich für sexuelle Vorlieben begehrt werden.Furchtbar reduziertes Denken!

  10. Dean Cain hat vollkommen Recht.
    Er nimmt mir die Worte aus der Mund.
    Ich würde es zu 10% genauso kommentieren.
    Dem ist nichts hinzuzufügen.

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