Mann hackt Spielstand von “Pokémon” und wird dafür verhaftet

So liberal viele Lizenzinhaber in Japan bei ihren Marken sind und fangemachte Manga, sogenannte Dojinshi, oder andere Werke tolerieren, so hart greifen sie dann manchmal doch durch. Getroffen hat es nun einen 23-jährigen, der gehackte Speicherstände von “Pokémon Schwert und Schild” verkauft hat.

Dank der modifizierten Savestates erhielten Käuferinnnen und Käufer des Hacks die raren Shiny Pokémon im neuesten Ableger der Taschenmonster-Hatz. Angeblich soll der Mann seit November 2020 damit rund 8300€ verdient haben.

Seit 2019 ist das Hacken und Modifizieren von Speicherständen illegal, auch Entwickler The Pokémon Company kündigte vor einiger Zeit rechtliche Schritte gegen das Verwenden solcher Daten an.

Welche Strafe dem Hacker nun droht, ist nicht bekannt. Anscheinend hat er sich aber zu seiner Tat bekannt.

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Über Christian Suessmeier 1487 Artikel
Nachdem ich schon in jungen Jahren Prinzessinnen aus den Klauen bösartiger Reptilien rettete und mich mit einem kleinen Raumschiff durch das Weltall ballerte, ließ mich die Faszination Videospiele nicht mehr los. Besonders japanische Spiele haben es mir angetan, außerdem war ich auch immer ein großer Fan von spezielleren Konsolen wie dem Sega Saturn. Ein Herz für Außenseiter quasi! In Sachen Spielen verehre ich die "Yakuza"-Reihe, mag filmische Abenteuer wie "The Last of Us" und absolviere gerne mal eine Partie "PES" zwischendurch. Ansonsten schlägt mein Herz aber auch für den japanischen Film, Regisseure wie Shion Sono, Shinya Tsukamoto oder Takeshi Kitano sind einfach Gold wert. Weiterhin investiere ich meine Zeit aber auch gerne in Comics und dem kreativen Arbeiten(Schreiben, Zeichnen...).

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