Kein „World of Warcraft“ mehr in China

Chinesischen „WoW“-Spielern stehen harte Wochen bevor, denn im Jänner 2023 werden die Server für Activision Blizzard’s MMO „World of Warcraft“ abgeschalten – so wie es momentan aussieht für immer.

Aber wie kommt es dazu? In China müssen Spiele diverse Lizenzauflagen erfüllen sowie einen heimischen Publisher als Partner vorweisen können, das gilt umso mehr für ausländische Spiele. Die 14 Jahre andauernde Partnerschaft mit NetEase konnte aufgrund von grundlegenden Unstimmigkeiten nicht verlängert werden. NetEase gab an, Blizzard’s Spiele mit Verlust zu vertreiben. Zu diesen Vertragsquerelen kommt noch die seit 2021 in China geltende Regelung, dass Minderjährige nur von Freitag bis Sonntag und an Feiertagen maximal eine Stunde pro Tag mit Online-Spielen zubringen dürfen.

Aktuell ist Activision Blizzard auf der Suche nach einem neuen chinesischen Publisher, um die Server im Land der aufgehenden Sonne nicht abschalten zu müssen. Das hat man seinen knapp drei Millionen chinesischen Spielern auch in einem offenen Brief mitgeteilt. Außerdem soll es eine Möglichkeit geben, sowohl seinen Fortschritt als auch seine Charaktere und Items speichern zu können, falls die Server wieder online gehen.

Aber „World of Warcraft“ ist nicht das einzige Blizzard-Spiel, das mit Jänner offline gehen könnte. Auch beliebte Mutliplayer-Titel wie „Diablo 3“ oder „Hearthstone“ sind davon betroffen.

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