Halloween 2 - Die Nacht des Grauens geht weiter ...

  • Inhalt
  • Von mehreren Kugeln getroffen, stürzt Michael Myers von einem Balkon in einen Vorgarten.Bereits wenige Stunden später, wird es jedoch zu einer bitteren Erkenntnis kommen : Das Grauen kehrt zurück.
  • Filmkritik
  • Im Jahre 1981, inszenierte Rick Rosenthal, das mit Spannung erwartete Sequel, zu dem im Jahre 1978 produzierten Horrorthriller "Halloween".

    Dieser zweiter Film, aus der mittlerweile legendären Saga, besticht durch eine hohe Spannungskurve und durch einige gut plazierte Spezialeffekte.

    Im Gegensatz zu John Carpenter, dem Regisseur des Originals, setzte Rosenthal, in einem verstärkten Maße, auf den Einsatz der bereits erwähnten Spezialeffekte.

    Drei Jahre nach seiner Entstehung, im Jahre 1978, wirkte das Original von John Carpenter, verglichen mit anderen Produktionen seiner Zeit, einfach etwas zu brav und zu bieder. Der zahlende Zuschauer, hatte zu Beginn der 80er Jahre, durch solche Produktionen wie "Friday the 13th" oder "The Burning" bereits zuviel Blut geleckt, so das eine allzu zahm wirkende Produktion nur mit geringen Erfolgen rechnen konnte. Dieser Umstand schmälert zwar nicht das professionelle Geschick von John Carpenter, dient aber als plausible Erklärung für die Art und Weise, der filmischen Umsetzung des Sequels, durch Rick Rosenthal.

    Bedingt durch die soeben beschriebenen Umstände, im Jahre 1981, visualisierte Rosenthal einige Sequenzen des Films, in einer Art und Weise, für die zart besaitete Jugendschützer gerne das Wörtchen "grausam" verwenden.

    Michael Myers entledigt sich seiner Opfer, in dem hier vorgestellten Sequel, nicht in alles verbergenden "Off-Einstellungen", sondern der Zuschauer bekommt die Morde auch im wahrsten Sinne des Wortes, zu "sehen".

    Erwähnenswert sind in diesem Zusammenhang, insbesondere zwei Sequenzen. In der einen Sequenz, taucht Michael Myers, den Kopf eines seiner Opfer, in sehr heißem Wasser. In einer anderen Sequenz widerum, sticht Michael Myers eines seiner Opfer, mit einer Spritze nieder.

    Kritische Leser mögen jetzt vielleicht denken : "Na und ?"

    Nun, in der Tat ist es so, das die gerade erwähnten Sequenzen, im Vergleich zu heutigen Produktionen, doch eher etwas zurückhaltend erscheinen. Umso unverständlicher ist es daher, in meinen Augen, das "Halloween II" im Jahre 1990, in der Bundesrepublik Deutschland, bundesweit eingezogen wurde. Selbst die bereits sieben Jahre zuvor, ausgesprochene Indizierung (Bundesanzeiger vom 25. Mai 1983), erscheint aus heutiger Sicht, einfach nicht mehr zeitgemäss.
    Der zuletzt beschriebene Schnitt, der Stich mit der Spritze, ist im übrigen, in der alten (aber beschlagnahmten) Videofassung von ITT nicht einmal zu sehen. Neben dieser Fassung von ITT existierte zu Zeiten des VHS-Systems, noch eine zweite (inhaltsgleiche) Fassung, herausgegeben durch die Firma VMP. Die Fassung von VMP, ist im übrigen nicht eingezogen, der Einziehungsbeschluss erstreckt sich nur auf die Fassung von ITT. Logik ? Gut, dann lassen wir das und wenden uns nun, den Leistungen der Protagonisten zu.

    Donald Pleasance und Jamie Lee Curtis bildeten das schauspielerische Rückgrat, dieser Produktion.

    Donald Pleasance agierte sehr überzeugend, ebenso wie Jamie Lee Curtis. Wem diese Aussage zu knapp erscheint, dem sei gesagt, das ich einfach nichts negatives, hinsichtlich der schauspielerischen Darbietung dieser beiden, entdecken konnte. Warum also, nach einem Haar in der Suppe suchen, wenn dieses gar nicht existiert ?

    Lediglich die Leistung einiger Nebendarsteller, gibt etwas Anlass zur Kritik, weil diese zu plump und zu aufgesetzt erscheint.

    Frei von jeder Kritik ist, in meinen Augen, auch die musikalische Untermalung dieser fast 24 Jahre alten Produktion. Das berühmte Halloween-Theme passt genauso in das Geschehen, wie der allseits bekannte "Mr. Sandman", welcher widerum die Credits soundtechnisch untermalt.

    Kurz gesagt :

    Ich kann den Film "Halloween II" jedem Fan von guten Slashern, einfach nur empfehlen. Im Gegensatz zum heutigen "Teenie-Brei" ist die Produktion von Rosenthal noch dazu in der Lage, wenigstens zum Teil, eine unheimliche Stimmung aufzubauen, weit entfernt von der künstlich wirkenden "Coolness" der heutigen Produktionen.

    Film ab !
  • Wertungen
  • Story
    4,0
    Musik:
    4,5
    Unterhaltung:
    4,0
    Anspruch:
    2,5
    Spannung:
    4,0
    Darsteller:
    3,5
    Gesamt:
    4,0
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