The Sentinel - Wem kannst du trauen?

  • Informationen zum Film
  • The Sentinel - Wem kannst du trauen?

  • Originaltitel:
    The Sentinel
    Genre:
    Krimi, Thriller, Drama
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2006
    Kinostart Österreich:
    16.06.2006
    Kinostart Deutschland:
    15.06.2006
    Kinostart USA:
    21.04.2006
  • Inhalt
  • 141 Jahre gab es keinen Maulwurf in den eigenen Reihen des Secret Service. Bis heute, denn ein Informant kennt den Verräter. Er verlangt 1 Million Dollar um seinen Namen preiszugeben. Pete Garrison ( Michael Douglas ) ist langjähriges Mitglied des Secret Service und zuständig für die Sicherheit der First Lady. Jedoch ist er zu sehr um sie bemüht denn sie bestreiten schon seit längerem eine versteckte Liaison. David Breckinridge ( Kiefer Sutherland ) und seine neue Partnerin Jill Martin ( Eva Longoria ) werden innerhalb des Geheimdienstes angeheuert um den Maulwurf zu entlarven. Unter anderem verlangen sie von jedem Mitglied einen Lügen Detektortest um hinter die Machenschaften des Korrupten zu kommen. Um sein Verhältnis mit der First Lady ( Kim Basinger ) geheim zu halten muss Pete Garrison lügen, und wird prompt als Verdächtiger Nummer 1 gehandelt. Als sich noch Gerüchte um einen Terroranschlag verbreiten, in dem das Opfer der Präsident selbst sein soll, spitzt sich die prekäre Lage für Pete dramatisch zu. Obwohl er gejagt wird sieht er sich trotzdem in der Verantwortung für sein Land den Übeltäter, der in den eigenen Reihen sitzt zu stellen, und ihn den Garaus zu machen.
  • Filmkritik
  • Nach genauerer Betrachtung erkennt der Zuseher das es sich bei THE SENTINEL um eine Mischung aus In the Line of Fire und dem Serienhit 24 handelt. Daher kann THE SENTINEL nichts neues in Sachen Politthriller bieten. Zu sehr ist dieses Thema um Anschläge auf einen Präsidenten abgespielt, zu oft ist dieses Thema bereits behandelt worden. Warum es sich trotzdem lohnt in dem Film zu gehen sei mit folgenden Satz beantwortet. Der Regisseur Clark Johnson ( S.W.A.T. ) macht seine Sache recht ordentlich. Er verwendet typische neue Stilmittel, die er gekonnt und nicht zu oft einsetzt. Mal verwackelt das Bild, mal fehlt es an Farben. Er nimmt mit spärlichen Zeitlupen etwas an Fahrt, und bewegt die Kamera etwas aus dem Rahmen. Dabei entsteht ein sehenswerter optischer Eindruck, der zwar auch nicht neu ist, siehe Tony Scott, aber noch recht unverbraucht und sich ansehnlich darstellt. Nach den uninteressanten ersten 20 Minuten entsteht auch etwas das bei gründlicheren betrachten als Spannung bezeichnet werden könnte. Das Drehbuch versteht sich zu entwickeln und wird mit Vordauer der Geschichte passabler. Christophe Becks Score passt sich der Theatralik einer amerikanischen Heldengeschichte an und verwendet Passagen die in manchen Szenen an den Film THE ROCK erinnern. THE SENTINEL beweist sich als eben charakteristisches Hollywood Produkt das niemandem schaden will, obwohl diese Tatsache dem Film selbst am meisten schädigt.

    Michael Douglas meldet sich nach kürzerer Babypause wieder zurück im Geschäft. Er hält mit seiner körperlichen Verfassung, im Gegensatz zum kürzlich gesehenen Harrison Ford, jede physische Belastung stand. Er wirkt dadurch in jeder seiner Aktionen authentisch und höchst professionell. Einzig die Kussszene mit Kim Basinger hätte mehr erarbeitet werden müssen. Man erkennt hier das Schauspiel und erzielt dabei eine unfreiwillige Komik. Kiefer Sutherland kennt seine Rolle wie seine Westentasche. Schon als Jack Bauer in 24 hatte er genau den selben Part wie in THE SENTINEL zu spielen. Leider kommt sein Charakter durch ein ungenaues Drehbuch nicht richtig in Fahrt. Sehenswert ist Kiefer allemal. Gewissermaßen wie die Rolle der First lady Kim Basinger. Aber letztendlich soll es sich in diesem Thriller nicht um Charakterstudien, sondern um rasanten und spannenden Thriller drehen. Desperate Housewife Star Eva Longoria dagegen fällt es sichtlich schwer sich in fremden Gefilden zurecht zu finden. Ihr liegt das Verführen Jugendlicher in TV Serien mehr als eine glaubwürdige Agentin darzustellen. Ihre Performance ist schlichtweg eine Katastrophe und bei längerer Betrachtung ihrer Person entsteht der Eindruck das sie oft nicht weiß wie sie sich zu verhalten hat. Optisch hübsch jedoch mit Waffe in der Hand eine Zumutung.

    THE SENTINEL bietet ein insgesamt solides Mainstream Kino mit hochkarätiger Besetzung. Auch das Rundum wie Schnitt, Kamera, Musik, und Location bietet knapp Überdurchschnittliches. Leider stellt die Auflösung des Maulwurfs für genaue Zuseher und Kenner des Genres kein wirkliches Problem dar. Nach 45 Minuten könnte man es wissen und den Bösewicht erkennen. Sledge Hammer Fans dürfen sich auf ein Wiedersehen mit ihren damaligen Liebling David Rasche freuen. Er verkörpert den Präsidenten der vereinigten Staaten. Welch ein Aufstieg !
  • Wertungen
  • Story
    2,5
    Musik:
    3,0
    Unterhaltung:
    3,0
    Anspruch:
    1,0
    Spannung:
    3,0
    Darsteller:
    3,5
    Gesamt:
    3,0
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