Blutiges Feriencamp

  • Informationen zum Film
  • Blutiges Feriencamp

  • Originaltitel:
    Cheerleader Camp
    Genre:
    Thriller, Horror
    Produktionsländer:
    USA, Japan
    Produktionsjahr:
    1988
  • Inhalt
  • Was soll man zu solcher Art Film noch groß sagen? Der originale US-Titel "Bloody Pom Poms" spricht wiedermal Bände! Alison wird immer wieder von schrecklichen Alpträumen geplagt. Der gemeinsame Ausflug in das Trainingscamp der Cheerleader soll Abwechslung bringen. Dort trainieren die Girls bereits zielstrebig auf den stattfindenden Konntest hin. Zu dumm, dass sich im Camp ein Mörder eingeschlichen hat. So findet man bald die erste Leiche. Doch die Girls sind viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt und die Leiterin Dee Dee ist sich sicher: Es war Selbstmord! Unsere Alison riecht natürlich den falschen Braten und sollte rechtbehalten. In der Nacht des Wettbewerbs schlägt der gesichtslose Killer erneut zu...
  • Filmkritik
  • Soviel zur geistreichen Geschichte von John Quinn’s Jahrhundert-Rohrkrepierer "Bloody Pom Poms", der selbst Trashgurken wie "Return to Horror High" in Sachen Debilität und Stumpfsinnigkeit haushoch übertrifft. "Cheerleader Camp" ist ein seltendämlicher, ultrablöder Campslasher der schwachsinnigsten Sorte: Bekloppte Charaktere, blödsinnige Gag- und Slapstickeinlagen, eine strunzdoofe Geschichte, null Blut und massig Langeweile. Ich weiß nicht, was die Produzenten dieses Machwerks intus hatten, aber es muss wohl wirklich hartes Zeug gewesen sein, denn der Trashfaktor dieses Films ist astronomisch hoch. Ein Hausmeister, der nicht mehr alle Tassen im Schrank hat, ein fetter Kerl, der seinen blanken Hintern minutenlang aus einem Autofenster steckt (und ihn dann nicht mehr rausbekommt), Cheerleader Pomp-Poms, die tödlich sind, und, und, und... Klingt wahnsinnig lustig, ist es aber nicht!

    Nach einer guten Stunde sinnloser Blödelei fiel den Machern dann doch ein, dass sie hier sowas wie einen Slasherabklatsch drehen und schraubten den Bodycount höher (nicht dass der Film einen echten "Bodycount" hätte). Dann darf man ein paar völlig unblutige (Off-Screen-)-Morde bestaunen und sich über die ein oder andere Leiche freuen. Der Film behält allerdings bis zum großen Finale hin sein Koma-Tempo bei. Einen bösen Killer oder eine Boogeyman-Figur braucht man hier nicht zu suchen. Der Mörder ist doch schwer Nebensache (und der erste Mord wird sogar belanglos als Suizid abgehandelt). Das Hauptaugenmerk gilt den dummen (aber hübschen) Girlies, die ihre körperlichen Vorzüge bei den sich bietenden Gelegenheiten zur Schau stellen dürfen. Zumindest sind die weiblichen Darstellerinnen (von "Schauspielern" kann nicht die Rede sein) im Gegensatz zu den schrägen männlichen Flachbirnen attraktiv genug. Effektmäßig versagt der Film aber ebenso. Nur ein Mord (Heckenschere in Hinterkopf und vorne wieder raus) hält den Vergleich zu Genregrößen wie "The Burning" Stand.

    Fazit: "Bloody Pom Poms" ist ein belangloser 08/15 Slashertrash aus der untersten Schublade: stumpfsinnig, idiotisch, hirnverbrannt und niveaulos. Lasst ja die Finger von diesem Stück, auch wenn das Anchor-Bay-Cover wieder vielversprechend aussieht!
  • Wertungen
  • Story
    0,5
    Musik:
    2,0
    Unterhaltung:
    2,0
    Anspruch:
    0,0
    Spannung:
    1,0
    Darsteller:
    1,0
    Gesamt:
    1,0
    Verfasst von:
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