American Monster

  • Informationen zum Film
  • American Monster

  • Originaltitel:
    Q
    Genre:
    Thriller, Mystery, Horror, Drama
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    1982
    Kinostart Deutschland:
    20.01.1983
    Kinostart USA:
    29.10.1982
  • Inhalt
  • Auf mysteriöse Weise verschwinden in New York immer wieder Menschen von Dächern.Die Polizei ist ratlos, denn niemand ahnt, daß im obersten Stockwerk des Chrysler-Buildings sich ein fliegendes Monstrum, eine zwanzig Meter lange geflügelte Schlange eingenistet hat und in der Stadt nach Opfern sucht.
    Ein kleiner Ganove findet das Nest des Monsters und versucht, Geld aus der Sache herauszuschlagen. Dabei gerät er selbst in Gefahr, als eine aztekische Sekte, die das Ungeheuer möglicherweise heraufbeschworen hat, ihn als Zielscheibe nimmt.
  • Filmkritik
  • Solchen Trash produziert Larry Cohen also, wenn man ihm außer dem Drehbuch auch Regie und Produktion überlässt. Der Mann, der die Drehbücher zur „It’s Alive“ und zur „Maniac Cop“ Trilogie ebenso verfasste wie zu Joel Schuhmachers „Phone Booth“, schaffte es damit bei uns sogar auf den Index zu kommen. Warum versteht zwar niemand, der den Film schaut, außer unseren Jugendschützern selbst, aber das ist ja auch nichts neues mehr.

    Vom legendären Samuel Z. Arkoff co-produziert, bekommt der Zuschauer klassische Exploitationware serviert. „American Monster“ ist allein deswegen schon ein seltsamer Film, weil das Monster die meiste Zeit gar nicht auftaucht und erst verhältnismäßig spät in voller Größe zu sehen ist. Die Zugpferde David Carradine und Richard Roundtree spielen als Kommissare eher Nebenrollen; die anderen Darsteller sind der Rede gar nicht wert.

    Auch Michael Moriarty nicht, der neben den Flugaufnahmen von New Yorks Skyline die meiste Zeit im Bildrahmen auftaucht. In seiner Rolle als drogensüchtiger Kleinkrimineller mit gutem Herz, der das Wissen hat, New York vor seinem Schicksal zu retten, memmt er sich durch den Film, statt zu mimen. Da mag das Drehbuch mit manchen mehr peinlichen als lustigen Sätzen nicht ganz unschuldig dran sein; die schlampige deutsche Übersetzung und die nervige Synchronstimme Moriartys zerstören den Charakter endgültig. Wobei man mit diesem Gutmenschencharakter und der Pseudodramatik um ihn herum dem Film auch keinen Gefallen getan hat.

    Zum Glück sind wenigstens die Monsterszenen sehenswert – vor allem für Technikfans. Aus Budgetgründen wurde mit der Stop-Motion-Technik gearbeitet, was dem Film doch noch etwas nostalgisch Charmantes gibt, und für das Schlussgefecht die berühmte King Kong Szene kurzerhand umgedreht: Polizei drinnen im Gebäude, Monster fliegt drum herum.

    Anmerkung zur DVD von Koch Media:
    Ich würde zum Ausleihen raten, hat der Film an Spannung oder Gore doch nicht viel zu bieten und wurde sogar in den untertitelten Szenen manches nicht mitübersetzt.
  • Wertungen
  • Story
    2,5
    Musik:
    2,5
    Unterhaltung:
    2,5
    Anspruch:
    2,0
    Spannung:
    1,5
    Darsteller:
    2,0
    Gesamt:
    2,5
    Verfasst von:
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ø Wertung: 7/10 | Wertungen: 4 | Kritiken: 0

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