Flightplan - Ohne jede Spur

  • Informationen zum Film
  • Flightplan - Ohne jede Spur

  • Originaltitel:
    Flightplan
    Genre:
    Thriller, Mystery, Drama
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2005
    Kinostart Österreich:
    20.10.2005
    Kinostart Deutschland:
    20.10.2005
    Kinostart USA:
    23.09.2005
  • Inhalt
  • Kyle ( Jodie Foster ) ist soeben Witwe geworden. Ihr Mann ist in Berlin von einem Dach eines Hochhauses gefallen. Und der Leichnam muss in ihre Heimatstadt New York überführt werden. Die trauernde Hinterbliebene und ihre Tochter Julia begleiten den Toten auf seiner letzten Reise. Schon am Vortag der Abreise und noch am Weg zum Flughafen fühlen sich die Beiden beobachtet. Kyle verspürt ein angespanntes Gefühl und ist nervös. Am Flughafen angekommen sehen sie den Sarg des Ehemanns, der in jenem Moment zum Transportmittel, einer neuen Maschine gebracht wird. Das Flugzeug, eine riesige E - 474, ist ausgerechnet jenes Model, an dem die Ingenieurin Kyle mit konstruiert hat. Die Beiden besteigen das Verkehrsmittel und nehmen auf ihren eingeteilten Sitze platz. Julia malt mit ihren Fingern ein kleines Herz auf die Fensterscheibe und schläft ein. Die Mutter, sichtlich ebenfalls von den Ereignissen völlig übermüdet, versinkt in einem tiefen Schlaf. Nach einiger Zeit wird sie durch ein Geräusch geweckt. Sie befindet sich jedoch an einem ganz anderen Platz. Schlaftrunken begibt sie sich in Richtung eigentliche Sitzreihe. Mit Erstaunen stellt sie fest das ihre Tochter nicht mehr schläft. Sie muss aufgestanden sein; sie befindet sich nicht mehr in unmittelbarer Nähe. Kyle beginnt das ihr bekannte Flugzeug schritt für schritt zu durchsuchen. Ohne Erfolg, Julia ist verschwunden. Sie bittet die gesamte Besatzung samt Kapitän um Hilfe. Anfangs bemüht sich die Belegschaft, bei der Suche seriös mitzuhelfen. Doch bald stellt sich Ungläubigkeit ein und bezweifeln die Existenz der Tochter. Der Kapitän nimmt sich der Sache genauer an und erfährt das nur eine Flugkarte gekauft wurde und die Tochter bei den Unfall des Mannes ebenfalls gestorben ist. Kyle wird eine Psychologin zu Hilfe gestellt und langsam beginnt die Witwe an den Tod ihrer Tochter zu glauben, als sie plötzlich ein kleines von Kinderhand gemaltes Herz auf einer Fensterscheibe findet...
  • Filmkritik
  • Trotzdem die kleine Jodie Foster mit ihrem hageren schmalen Gesicht und ihre zierliche Figur ihr wahres Können nicht ganz offenbaren kann, so bleibt ihr in FLIGHTPLAN eines: Ihre Ausstrahlung, ihr Charisma. Dies sei unbestritten. Miss Foster ist in jedem Moment glaubhaft, man versteht ihren Zweifel, ihre Ängste und ihre Sorgen. Das Mimenspiel rund um ihre blauen Augen und den dazugekommenen Fältchen ist ausgezeichnet. Dafür schätzt und liebt man sie. Leider ist die einzige Trumpfkarte somit ausgespielt. Einen weiteren Joker besitzt FLIGHTPLAN nun mal nicht. Weder Regie, Drehbuch, Musik oder weitere Protagonisten kann das Publikum für sich gewinnen. Auch die teils klaustrophobische Atmosphäre, 90 Prozent spielen in den Flieger, kann auf die Dauer von 98 Minuten nicht funktionieren. Die anfängliche Spannung fällt schnell und das warten auf die Auflösung bleibt das einzig interessante Thema.

    Nach dem erscheinen des Filmes wollten die Flugassistenten in einen Streik treten, da sie scheinbar schlecht weg kommen. Veto !! Flightplan zeigt, obwohl der Film reine Fiktion ist, das wirkliche und wahre Gesicht vieler dieser Begleiter. Sie sind oberflächlich und aufgesetzt höflich. Kaum verliert man den Blickkontakt, erfriert ihr Gesicht und erstarrt zu einer unfreundlichen Larve. Fast hat man den Eindruck das man ab einer gewissen Höhe die Lust an der Arbeit verliert. Sie sind gerne hilfsbereit, wenn man sie einmal zu Hilfe ruft. Nach öfteren Verlangen, wir schreiben hier von lästig werden, verlieren sie gerne die Geduld und ihre Maske fällt.

    Zurück zum eigentlichen Thema. Leider versteht es der deutsche Regisseur Robert Schwentke trotz seines Stars nicht ein abendfüllendes interessantes Werk zu schaffen. Er verstrickt sich in Theorien, etwa Männer mit Bärte müssen böse sein, oder der Perser an sich. Der Amerikaner ist leichtgläubig und spielt gerne den Helden zur falschen Zeit am falschen Ort. Geprägt von 9 / 11 hat hier der Film seine größten Luftlöcher und Ungereimtheiten. Auch das Drehbuch ist dünn und seine Fehler sind schnell erkannt. Dazu wird aber an dieser Stelle nichts verraten, denn das würde den Ausgang ausliefern. Und dieser Ausgang ist, obwohl nicht wirklich überraschend, das letztlich Spannende, das einem bleibt.

    Fazit:
    Kurzatmig aber stellenweise einfallslose 98 Minuten mit EINER guten Besetzung: Jodie Foster...
  • Wertungen
  • Story
    2,0
    Musik:
    3,0
    Unterhaltung:
    3,0
    Anspruch:
    2,0
    Spannung:
    2,5
    Darsteller:
    3,5
    Gesamt:
    2,5
    Verfasst von:
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