Lord of War - Händler des Todes

  • Informationen zum Film
  • Lord of War - Händler des Todes

  • Originaltitel:
    Lord of War
    Genre:
    Krimi, Thriller, Drama
    Produktionsländer:
    Frankreich, USA, Deutschland
    Produktionsjahr:
    2005
    Kinostart Österreich:
    16.02.2006
    Kinostart Deutschland:
    16.02.2006
    Kinostart USA:
    16.09.2005
    Verleiher Österreich:
    20th Century Fox
    Verleiher Deutschland:
    20th Century Fox
  • Inhalt
  • Yuri Orlov befolgt nur ein Moto: Wo ein Wille ist, ist auch eine Waffe. Er ist ein Waffenhändler und versucht sein Gewissen hinter das Gefühl der mit Scheinen befüllten Taschen zu stellen. Waffenbestände aus der ehemaligen Sowjetunion werden an Krisengebiete verkauft und Geschäfte mit unzähligen Diktatoren, Regierungen und Terroristen werden abgeschlossen. Irgendwann holt einen sein Gewissen ein, so sagt man und in der Gestalt des Agenten Jack Valentine beginnt ein Wettlauf um die Zeit...
  • Filmkritik
  • Die Eröffnung dieses Filmes hat sich Regisseur Andrew Niccol gut überlegt. Eine Waffe von Yuri stolz in der Hand gehalten inmitten eines Meeres verbrauchter Patronengehäusen. Nach einigen kurzen Anmerkungen des Hauptdarstellers beginnt die Reise einer Patrone in einer Fabrik, wo sie hergestellt wird bis zu dem Schuss in den Kopf eines jungen Soldaten aus Afrika.
    Niccol hat sich eine gute Strategie des Filmablaufes zurechtgelegt und durch die Erzählung der Geschichte von Yuri selbst, bleibt die Story spannend bis zum Schluss. Durch die Augen des Waffenhändlers verfolgt man die Geschichte und durchlebt alle Emotionen.

    Zu den Spezialeffekten ist nicht viel anzumerken, sie sind wirklich gelungen. Niccol und der Kameramann Amir M. Mokri (der ebenfalls für die Bilder in Bad Boys 2 verantwortlich war) haben wirklich gute Arbeit geleistet. Man kann dazu nur mehr sagen, dass es ein visueller Genuss ist diesen Film zu verfolgen. Zwischensequenzen mit gesättigten Blau- und Gelbtönen halten die Spannung am Leben. Bei diesem Film wurden keine unnötigen Computergraphiken verschwendet, sondern sie wurden gezielt eingesetzt. Ebenso versteht es Niccol die Bilder und Musik in Einklang zu bringen.

    Nicolas Cage ist ein bemerkenswerter Schauspieler und kann immer durch seine Rollen überzeugen. Mal mag er einen Komiker spielen, mal den Part des „Badguy“ übernehmen. Somit lässt er immer dem Publikum die Wahl ihn zu lieben oder zu hassen in der Rolle, die er gerade spielt. Yuri Orlov (Nicolas Cage) weiß nicht so recht wohin mit seinem Leben und glaubt Geld ist alles. Begleitet wird er auf seinem Weg von seinem Bruder Vitaly Orlov (Jared Leto), der oft an Yuri zweifelt, aber immer die Familienehre als oberstes Gebot sieht und sich daher lieber im Hintergrund hält. Der FBI Agent Jack Valentine (Ethan Hawk) hat schweres Spiel mit Beiden und muss sehr viel recherchieren bis er endlich in das illegale Handeln eingreifen kann.

    Mit diesem Film wollte Niccol nicht als Verherrlicher oder Befürworter des Krieges da stehen, sondern er zeigt auf wie manche Personen in einen Krieg verwickelt sind und wer tatsächlich die Hand über allem hat. Die Geschichte wurde auf wahren Tatsachen und Berichten aufgebaut. Auf jedenfall wollte der Regisseur einen mächtigen Denkanstoss geben, der ihm damit auch gelungen ist.

    Fazit: Spannende Geschichte mit etwas mehr Anspruch, Darsteller können überzeugen. Spezialeffekte und Musik sind sehr gut abgestimmt. Jedoch viele Gewaltszenen vorhanden.
  • Wertungen
  • Story
    4,5
    Musik:
    4,5
    Unterhaltung:
    4,5
    Anspruch:
    4,5
    Spannung:
    4,5
    Darsteller:
    5,0
    Gesamt:
    4,5
    Verfasst von:
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Userkritiken

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Nicolas Cage konnte seine Popularität in den letzten Jahren wohl nicht unbedingt steigern, ganz im Gegenteil. Mit Filmen wie Wicker Man oder Bangkok Dangerous hat er sicher den ein oder anderen Fan verloren, auch Next und Ghost Rider kamen nur bedin...

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geschrieben am 18.08.2011 um 13:26

Andrew Niccol, ein Regisseur den man kennen sollte aber nicht zwangsläufig kennt. Dafür kennen alle einen Film von ihm, sei es Lord of War, Gattaca oder The Truman Show (bei welchem er nur das Drehbuchschrieb) oder Terminal (Drehbuch). So hat er mi...

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geschrieben am 25.07.2011 um 14:07

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