Nightmare – Mörderische Träume

  • Informationen zum Film
  • Nightmare – Mörderische Träume

  • Originaltitel:
    A Nightmare on Elm Street
    Genre:
    Mystery, Horror
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    1984
    Kinostart Deutschland:
    29.08.1985
    Kinostart USA:
    16.11.1984
  • Inhalt
  • Alpträume bringen die 15jährige Nancy an den Rand des Wahnsinns. Auch andere Teenager aus der Elm Street bleiben von diesen Erlebnissen nicht verschont, doch die Erwachsenen schenken den Aussagen der Jugendlichen keinen Glauben. In ihren Träumen begegnen die Jugendlichen einem Mann, mit einem grausam entstellten Gesicht und einem von Brandmalen überzogenen Körper.
    Nach kurzer Zeit können die Jungen und Mädchen die Identität des Mannes klären - sein Name ist Fred Krüger und er wurde vor vielen Jahren durch einen Akt der Selbstjustiz von den erwachsenen Einwohnern der Elm Street verbrannt. Nun will er sich rächen und niemand hat eine Chance ihm zu entkommen - denn Fred Krüger kann warten - er wartet bis du träumst - und dann schlägt er erbarmungslos zu.
  • Filmkritik
  • Das Jahr 1984 war für die im deutschsprachigen Raum ansässigen Betreiber von Kinos und Videotheken mit vielen Änderungen verbunden. In den Jahren zuvor hatte insbesondere die italienische Filmindustrie ihre deutschsprachigen Nachbarn mit Produktionen überschwemmt, die uns heute noch als 'Kannibalenwelle' und 'Zombiewelle' in Erinnerung geblieben sind. Die immer mehr ausufernde Zensur in England und Deutschland erzwang jedoch spätestens im Verlauf des Jahres 1984 eine Änderung in der Denkweise der Produzenten.

    Der Erfolg des Horrorgenres war nun in zunehmendem Maße von zwei entscheidenen Faktoren abhängig. Zum einen durfte der Film das von gewissen Staaten tolerierte Maß an visueller Gewalt nicht mehr beliebig überschreiten und zum anderen musste der Film den daraus resultierenden Mangel an reißerischen Effekten durch eine entsprechende Spannungskurve und einem erhöhten Maß an künstlerischer Kreativität kompensieren können. Dieses Rezept bedeutete eine zunehmende Orientierung des Genres an den Maßstäben des Mainstreams. Eines der ersten Filme des Genres der dank dieser neuartigen Rezeptur und trotz der ausufernden Zensur einen grandiosen Erfolg feiern konnte, war der in den Vereinigten Staaten entstandene Beitrag : 'A Nightmare on Elm Street'

    Der kommerzielle Gewinn und der besondere Charme dieser mit relativ bescheidenen Mitteln entstandenen Produktion beruht auf der Idee, die Wahrnehmungsebenen der Realität und die des Traumes mit visuellen Stilmitteln zu erfassen um diese miteinander verschmelzen zu können. Der Zuschauer wird durch die Kamera in die Träume der Charaktere hinein versetzt. Der hierdurch betretene Raum der handlungstechnischen Fiktion bot dem Regisseur Wes Craven den erforderlichen Platz für die Einsetzung bewusst irreal wirkender Bilder. Natürlich bediente sich Wes Craven darüberhinaus auch an eher traditionellen Stilmitteln.

    Demzufolge spielt der Regisseur mit der klassischen Angst vor der Nacht im allgemeinen und der durch Dunkelheit hervorgerufenen Orientierungslosigkeit im besonderen. Viele der im Film enthaltenden Traumsequenzen zeigen eine von Dunkelheit geprägte Umgebung in der selbst höchst klassische Stilmittel wie umherziehende Nebelschwaden ihre Verwendung fanden. Die in dieser Produktion verwendeten Spezialeffekte sind unter anderem aufgrund der Entstehungszeit des Films und der zu Beginn beschriebenen Problematik eher etwas zurückhaltend ausgefallen.

    Von daher ist es mir auch unverständlich das der Film in den meisten Ländern nur in der amerikanischen R-Rated-Version zu erwerben ist. Die von der MPAA für das angestrebte R-Rating erzwungenen Schnitte sind zwar nur minmal - aber das lässt den unangenehmen Geruch der Zensur auch nicht völlig verschwinden. Die in Deutschland und Österreich vertriebene VHS-Fassung der Firma CBS Fox beruhte im übrigen auf der amerikanischen Unrated-Version und war demnach von den bereits erwähnten Schnitten nicht betroffen.

    Eine offizielle und lizensierte Fassung mit deutscher Synchronisation ist zur Zeit auf DVD noch nicht erhältlich. Insgesamt zog die Produktion 'A Nightmare on Elm Street' die am 29. August 1985 ihre deutsche Kinopremiere feierte sechs Sequels nach sich. Dieser Film sollte in der Sammlung eines vom Horrorgenre begeisterten Menschen nicht fehlen und daher schliesse ich diese Kritik mit der leisen Hoffnung auf ein offizielles deutschsprachiges Release.
  • Wertungen
  • Story
    4,0
    Musik:
    4,0
    Unterhaltung:
    4,0
    Anspruch:
    3,5
    Spannung:
    4,0
    Darsteller:
    4,0
    Gesamt:
    4,0
    Verfasst von:
    Bestellen bei:
    Jetzt auf Amazon bestellen

Komentare (0)

Um einen Kommentar verfassen zu können müssen Sie sich einloggen. Sollten Sie noch keinen DVD-Forum.at Account haben, registrieren Sie sich bitte hier.

 

Weitere Diskussionen zu diesem und vielen anderen Themen findest du im Forum von DVD-Forum.at.

Rechtliche Hinweise:
Die in den Kommentaren geäußerten Meinungen geben ausschließlich die Ansichten der User wieder, von denen sie gepostet wurden. Diese müssen sich nicht mit der Meinung der Redaktion von DVD-Forum.at sowie deren Partnern decken. Wir behalten uns vor, Kommentare die gegen unsere Nutzungsbedingungen oder gegen straf- oder zivilrechtliche Normen verstoßen bzw. dem Ansehen von DVD-Forum.at schaden können auch ohne Angabe von Gründen zu löschen. Gegen diese Schritte können keine Ansprüche geltend gemacht werden. Bei wiederholten Verstößen ist mit einem Ausschluss aus unserer Community zu rechnen, weiters behält sich DVD-Forum.at bei schwerwiegenden Verstößen wie strafrechtlich relevanten Tatbeständen vor Anzeige zu erstatten und/oder Schadenersatzansprüche geltend zu machen.

Userkritiken

Userkritiken

Um eine Kritik auf DVD-Forum.at abzugeben musst du angemeldet sein.
Bewertung: 10/10 Punkte

'Old-School Horror' vom allerfeinsten!
Einer meiner Lieblingsfilme...

Eins, zwei - Freddy kommt vorbei...

10/10

geschrieben am 22.02.2013 um 16:57

Doch, nicht immer ist alles so wie es scheint und Träume können tödlich sein, auch wenn sie nicht so in die Tiefe gehen wie “Inception”.

“Nightmare – Mörderische Träume” aus dem 1984, von Wes Craven der davor schon einige Horrorfilm...

Weiterlesen...

geschrieben am 07.10.2012 um 09:20
Bewertung: 10/10 Punkte

Einer der besten HorrorStreifen, viel mehr gibt es dazu nicht zu sagen!

geschrieben am 29.08.2012 um 20:24

Cover

Cover

Bewerte den Film!

Meine Wertung:


Community Wertung:

ø Wertung: 8,5/10 | Wertungen: 44 | Kritiken: 3

Anzeige

Anzeige