Die Säge des Todes

  • Informationen zum Film
  • Die Säge des Todes

  • Originaltitel:
    Die Säge des Todes
    Genre:
    Horror
    Produktionsland:
    Bundesrepublik Deutschland
    Produktionsjahr:
    1981
    Kinostart Deutschland:
    27.03.1981
  • Inhalt
  • Grausame Morde werfen einen dunklen Schatten, über eine Sprachschule im sonnigen Spanien. Der Sohn der Schulleiterin, wird der Morde verdächtigt, kann jedoch nicht einwandfrei überführt werden. Im Laufe der Zeit, gerät insbesondere die junge und sehr attraktive Angela (Olivia Pascal) zunehmend ins Kreuzfeuer des unbekannten Attentäters - nur mit sehr viel Glück kann sie den hinterhältigen Anschlägen des geheimnisvollen Unbekannten entkommen. Andere Frauen haben dieses Glück leider nicht und sie werden ein Opfer der 'Säge des Todes' !
  • Filmkritik
  • Der spanische Regisseur Jess Franco, inszenierte in den letzten Monaten des Jahres 1980, mit dem Film 'Bloody Moon' seinen Beitrag zum Subgenre des Slashers. Der Film feierte seine deutschsprachige Kinopremiere am 27.03.1981. Kurz zuvor, hatte das Subgenre des Slashers grosse Popularität errungen und Titel wie 'Freitag der 13.' oder 'Halloween' waren das Tagesgespräch bei den Freunden und Sympatisanten des phantastischen Films. Regisseur Franco vertraute bei den Dreharbeiten zu 'Bloody Moon', einmal mehr auf das in seinen Augen altbewährte Rezept, das sich schlicht und ergreifend aus zwei Zutaten zusammensetzte : Erotik und Effekte ! Die damals 23jährige Olivia Pascal bildete den erotischen Part - und der Spanier Juan Ramón Molina war der Ansprechpartner wenn es darum ging, einen publikumswirksamen Spezialeffekt beizusteuern.

    Auf den an für sich wichtigsten Bestandteil eines Films, verzichtete Franco hingegen weitgehend komplett : Auf einen in sich geschlossenen und logischen Handlungsstrang ! Was den Zuschauer erwartet, ist eine zäh daher fliessende Story und einige Effekte bei denen das Herz eines jeden Trash-Begeisterten vor Freude, das Blut in die Adern pumpt.

    Bei Franco kullern angeblich aus Granit bestehende Gesteinsbrocken, wie Bälle aus Vollgummi über eine von den Strahlen der Sonne verwöhnte Strasse, im schönen Spanien. Natürlich ist dies nicht alles was dieser Film an Trash und unfreiwilliger Komik zu bieten hat. So dürfen wir mit zunehmender Spieldauer einen Plastikkopf bewundern, der seinem Schicksal in einem Sägewerk entgegensteuert - und als Sahnehäubchen bietet der Film uns Dialoge das sich jedem Zuschauer die Nackenhaare streuben.

    Der Film 'Bloody Moon' ist ein Film für unverbesserliche Nostalgiker, die sich fern des aktuellen Programms der Videotheken, an den althergebrachten Produktionen erfreuen möchten, um bei dieser Gelegenheit in Erinnerung zu schwelgen. Wer sich zu der eben beschriebenen Gruppe von Cineasten zählen möchte, der kann sicher den einen oder anderen Blick auf diese nun mehr fast 24 Jahre alte Produktion werfen - die Anhänger des modernen Films aus Übersee sollten dieses Werk jedoch meiden.

    Aus nostalgischer Sicht scheint es mir auch erwähnenswert zu sein, das eine grosse deutsche Jugendzeitschrift, unmittelbar vor der Kinopremiere dieses Films, ein Fotoroman veröffentlichte, in dem einige Details der Rahmenhandlung zu bewundern waren. Der gut informierte Genrefan, wird sich in diesem Zusammenhang, ein Grinsen sicherlich nicht völlig verkneifen können - denn immerhin wurde die VHS-Version des Films, im Frühsommer 1986, in der Bundesrepublik Deutschland bundesweit beschlagnahmt. Somit war die sicherlich nicht alltägliche Situation entstanden, das eine Jugendzeitschrift einem Film ein Fotoroman widmete, der wenige Jahre später im Inland (Deutschland) nicht einmal mehr mehr von Erwachsenen erworben werden konnte.

    Eine deutschsprachige DVD ist von der Firma Snake Film erschienen. Die Bild-und Tonqualität des Silberlings ist, gemessen am Alter und am Budget der Produktion, durchaus als gut zu bezeichnen. Neben dem Hauptfilm enthält die DVD den deutschsprachigen Trailer und und eine (überflüssige) Bildergalerie. Die alten deutschsprachigen VHS-Versionen des Films, waren im übrigen um einige Einzelbilder erleichtert worden, so das die Mordsequenzen in den VHS-Fassungen der Firmen ITT und VMP eine geringfügig kürzere Laufzeit aufweisen.
  • Wertungen
  • Story
    2,5
    Musik:
    4,0
    Unterhaltung:
    2,5
    Anspruch:
    2,0
    Spannung:
    2,5
    Darsteller:
    2,5
    Gesamt:
    2,5
    Verfasst von:
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