Mann unter Feuer

  • Informationen zum Film
  • Mann unter Feuer

  • Originaltitel:
    Man on Fire
    Genre:
    Action, Krimi, Thriller, Drama
    Produktionsländer:
    USA, UK
    Produktionsjahr:
    2004
    Kinostart Österreich:
    01.10.2004
    Kinostart Deutschland:
    30.09.2004
    Kinostart USA:
    23.04.2004
  • Inhalt
  • In der von Entführungen geplagten Metropole Mexico City soll sich John Creasy (ein ehemaliger Secret Service Agent) als Bodyguard um die Sicherheit eines kleines Mädchens einer wohlhabenden Familie kümmern. Als das Mädchen, Pita, eines Tages nach dem Klavierunterricht entführt wird und die Geldübergabe mit den Entführern völlig verpatzt wird, verwandelt sich der gutmütige Bodyguard in einen gnadenlosen Racheengel …
  • Filmkritik
  • Verfilmt wurde die Geschichte schon oft. Ein Mann (Ex-Staatsangestellter, Ex-Polizist, Ex-Soldat …), dem das Leben nichts mehr zu bieten hat, stürzt sich in die Arbeit. Kurz darauf wird eine Person die ihm sehr nahe steht getötet oder entführt. Der Mann bekommt einen starken Emotionsschub und verübt Rache.
    Ähnlich verläuft es bei „Man on fire“. Bis auf einen markanten Unterschied: Der Regisseur geht ziemlich genau auf die Charaktere der Personen ein um ein engeres Verhältnis zu schaffen. Somit bleibt es spannend bis zum Schluss, obwohl man mit Sicherheit sagen kann, wie der Film enden wird.

    Für Denzel Washington ist es nach „Crimson Tide“ die zweite Zusammenarbeit mit dem britischen Regisseur Tony Scott. Der Film trägt Scotts typische Handschrift und bietet alle seine Stilmittel von Zeitraffern bis Slowmotion. Oft fühlt man sich durch schnelle Schnitte, grelle Farben und verwackelten Kameraeinstellungen einer Belastungsprobe ausgesetzt, die jedoch ziemlich schnell in Spannung umgewandelt wird. Einen eigenen Stil gab Scott der Story durch belassen der Originalsprache Spanisch und zusätzlichen Untertiteln, die bei der Original-Kinofassung in unterschiedlichen Größen und mit aggressivem Grafik-Design viel Abwechslung boten.

    John Creasy (Denzel Washington) trägt die typischen Klischee-Charaktermerkmale eines desillusionierten Ex-Killers. Aber durch die starke schauspielerische Leistung bleibt der Charakter trotz brutalen, action-betonten Stellen glaubwürdig.
    Gut besetzt war auch die Rolle der 9-jährigen Pita (Dakota Fanning). Emotional gesehen bot sie alles, dem ständige auf und ab ihrer Gefühlsmisere musste man einfach mitfiebern.
    Ganz ungewohnt war die Rolle des besten Freundes Rayburn (Christopher Walken). Wartet man darauf, dass Rayburn jederzeit zu einem Bösewicht mutiert, wird man enttäuscht. Christopher Walken entschied sich in diesem Film für eine andere Rolle, da er eben dieses Image ablegen wollte. Statt ihm taucht der Rechtsanwalt Jordan Kalfus (Mickey Rouge) auf, der seine hinterhältigen Geschäfte betreibt. Als Ehepaar und Eltern der entführen Pita behaupteten sich Samuel Ramos (Marc Anthony) und Lisa (Radha Mitchell), die jedoch nicht ganz so überzeugend waren.

    Fazit: Die Schauspieler konnten größtenteils überzeugen und einen mitreißen. Die Geschichte war nicht neu, aber durch verschärfte Umsetzung sehr glaubwürdig vermittelt.
  • Wertungen
  • Story
    2,5
    Musik:
    4,0
    Unterhaltung:
    4,0
    Anspruch:
    2,5
    Spannung:
    3,5
    Darsteller:
    3,5
    Gesamt:
    3,5
    Verfasst von:
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Userkritiken

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Fragt man mich nach meinem Lieblingsdarsteller lautet die Antwort seit Jahren Denzel Washington. Müsste ich das aber terminisieren und einen Zeitpunkt nennen seitdem dies so ist, würde ich mir schwer tun. Auf die älteren seiner grandiosen Filme wi...

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geschrieben am 18.08.2011 um 13:10

In Deutschland heißt der Film „Mann unter Feuer“. Ich frag mich immer noch, warum bei uns manche Filmtitel übersetzt werden. Klingen diese doch im Original viel besser.

Tony Scott’s vorletzter Film Man on Fire erzählt die Geschichte eines...

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geschrieben am 25.07.2011 um 10:21

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ø Wertung: 8,3/10 | Wertungen: 12 | Kritiken: 2

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