The Grand Budapest Hotel

  • Informationen zum Film
  • The Grand Budapest Hotel

  • Originaltitel:
    The Grand Budapest Hotel
    Produktionsjahr:
    2014
    Kinostart Österreich:
    07.03.2014
    Kinostart Deutschland:
    06.03.2014
    Verleiher Österreich:
    Centfox
    Verleiher Deutschland:
    20th Century Fox
  • Inhalt
  • GRAND BUDAPEST HOTEL erzählt die abenteuerliche Geschichte von Gustave H. (Ralph Fiennes), dem legendären Hotelconcierge eines berühmten europäischen Hotels, und seinem Protegé, dem Hotelpagen Zero Moustafa (Tony Revolori).


    Beide werden enge Freunde als sie in den Streit um ein großes Familienvermögen und den Diebstahl eines wertvollen Renaissance Gemäldes verwickelt werden. All das passiert zu einer Zeit, in der Kriege ausbrechen und Europa sich vollkommen verändert….

  • Filmkritik

  • Wes Anderson ist ohne Frage einer der originellsten Regisseure unserer Zeit, der mit seinem unverwechselbaren Stil aus der Masse heraussticht. In seinem neuesten Film The Grand Budapest Hotel vereint Anderson ein weiteres Mal seine Markenzeichen, nämlich ein großes Ensemble aus tollen Schauspielern, trockenen und skurrilen Humor, detaillierte und liebevolle Ausstattung und eine den ganzen Film durchdringende Symmetrie in den Kameraeinstellungen.

    Die Geschichte von The Grand Budapest Hotel ist anfangs sehr verschachtelt mit seinen drei Rahmenhandlungen, dies wird aber so souverän gelöst, dass man als Zuschauer niemals davon verwirrt wird. Im Zentrum der Handlung steht die Vergangenheit des titelgebenden Hotels und seines wortgewandten und ungewöhnlichen Concierges M. Gustave (Ralph Fiennes) und seines Protegés Zero (Tony Revolori). Anderson schart in The Grand Budapest Hotel ein groüartiges Ensemble um sich, alles voran ist Fiennes (wie gewohnt) ausgezeichnet, ebenso der Newcomer Revolori. In weiteren Rollen sind auch Altbekannte wie Bill Murray, Adrain Brody und Tilda Swinton zu sehen. Aus den (großartig besetzten Nebenrollen) sticht besonders Willem Dafoe als Auftragskiller heraus, der mitsamt Ledermantel, Totenkopfringen und angespitzten Szenen direkt einem expressionistischen Stummfilm entsprungen sein konnte.



    Visuell ist The Grand Budapest Hotel ein wunderschön anzusehender Film, von den liebevoll gestalteten und originellen Kostümen bis zu den Bauten, die eine Fantasievision des zwanzigsten Jahrhunderts darstellen, fügt sich alles in ein in sich stimmiges Bild, das unverwechselbar ist.
    Die Symmetrie, mit der fast alles Szenen aufgebaut sind, weiß man schon von der ersten Minute an, dass man sich in einem Wes Anderson Film befindet, ein Merkmal, dass man heutzutage nicht mehr von vielen Regisseuren behaupten kann. Alles ist durchgeplant, dem Zufall wird nicht überlassen, es ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Inszenierung, die nicht wie so viele andere versucht, die Wirklichkeit detailgenau abzubilden, sondern seine eigene Vision auf die Leinwand bringt.
    Neben dem fiktiven Porträt eine längst vergangen Europas ist The Grand Budapest Hotel aber auch eine pikareske Komödie mit skurrilem Wortwitz, absurden visuellen Gags und einer witzigen Handlung, die auch stets spannend bleibt.

    Auch die Musik von Alexandre Deslpat erinnert an ein Europa vor den Kriegen und hat Einsprengsel deutscher als auch ungarischer und französischer Musik, eine perfekte Mischung für das fiktive Land, in dem The Grand Budapest Hotel spielt und das die Idee eines alten Europas in sich trägt.




    Fazit:
    Mit The Grand Budapest Hotel ist Wes Anderson ein weiterer großartiger und idiosynkratischer Film gelungen. The Grand Budapest Hotel ist ein Fest für die Augen und überzeugt neben der ausgezeichneten Besetzung mit großartiger Ausstattung und absurdem Humor. Andersons neues Werk ist ein Film, der auf allen Ebenen überzeugt und jedem, der Anderson Stil liebt, wärmstens zu empfehlen.


  • Wertungen
  • Story
    4,0
    Musik:
    4,0
    Unterhaltung:
    4,5
    Anspruch:
    4,0
    Spannung:
    3,5
    Darsteller:
    4,5
    Gesamt:
    4,0
    Verfasst von:
    Phil Heron
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Kenn keine anderen Andersons, aber diesen hier fand ich sehr, sehr charmant. Vom Stil über die liebevollen Charaktere, wirklich nett.

geschrieben am 09.03.2014 um 23:41 Uhr #1

 

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