Taxi

  • Informationen zum Film
  • Taxi

  • Originaltitel:
    Taxi
    Genre:
    Komödie, Action, Krimi
    Produktionsland:
    Frankreich
    Produktionsjahr:
    1998
    Kinostart Österreich:
    18.09.1998
    Kinostart Deutschland:
    20.08.1998
    Kinostart USA:
    20.11.1998
  • Inhalt
  • Daniel war früher Pizzalieferant und jobbt jetzt als Taxifahrer. Er mag es gerne schnell und hat sein Taxi zu einer ultimativen High-Tech Speed-Machine umgebaut. Emilien ist Polizist und alles andere als gut in seinem Job. Unfreiwillig kommen Daniel und Emilien ins Geschäft und verfolgen zusammen die berüchtigte Mercedes-Bande.

  • Filmkritik

  • Niemand hat das französische Kino der letzten Jahrzehnte wohl so populär gemacht, wie Luc Besson. Als Regisseur und Drehbuchautor machte er sich mit Filmen wie Leon – Der Profi, Das fünfte Element oder The Transporter einen Namen, der sich auf dem gesamten Kontinent schnell herumsprach. Dabei schrieb er das Drehbuch zu Taxi lediglich für einen guten Freund (Gèrard Pirès), dem er einen Gefallen tun wollte. Dass daraus ein vierteiliges Franchise werden würde, dem 2004 selbst ein amerikanisches Remake folgte, ahnte damals noch niemand.

    Daniel ist ein frischgebackener Taxifahrer, der in seiner aufgemotzten Kiste nun die Straßen von Marseille unsicher machen und dabei sogar Geld verdienen kann. Dieser Spaß scheint allerdings schnell vorbei, denn die Polizei wird auf ihn aufmerksam und entzieht ihm seine Lizenz – es sei denn, er hilft bei den Ermittlungen um deutsche Bankräuber, die Mercedes-Gang, zu schnappen. Quasi ohne jede Wahl entschließt sich Daniel den Deal einzugehen und bildet zusammen mit Èmilien, dem wahrscheinlich unbeholfensten Polizisten Frankreichs, ein ungleiches Duo und die besten Voraussetzungen für eine Buddy-Komödie.

    Wer an (teil-)französische Action denkt, dem kommt neben The Transporter sofort auch die Taxi-Reihe in den Sinn. Mit dem ersten Teil konnten Pirès und Besson dem einheimischen Actionkino eine große Portion Leben einhauchen, denn Taxi macht schlichtweg gute Laune. Samy Naceri und Frèdèric Diefenthal harmonieren von der ersten gemeinsamen Szene weg, sodass man sich schon zu Beginn wünscht, noch viele weitere Abenteuer des ungleichen Paares miterleben zu dürfen. Grund dafür ist nicht nur die Chemie zwischen den beiden, sondern auch ihre bis ins Detail gefertigten Charakterzüge, Luc Besson sei Dank.



    Neben dem Protagonisten-Duo hat man auch den Nebenrollen ein Gesicht mit Wiedererkennungswert gegeben, hervorragend besetzt mit Marion Cottilard und Bernard Farcy. Der Cast wirkt in sich absolut stimmig und macht fast den Eindruck einer Familie – eine Familie, die wohl viel schräger nicht sein könnte. Denn wie man es von Actionkomödien aus Frankreich kennt, wird in Sachen Humor extra dick aufgetragen. Fast schon wie im asiatischen Raum werden hier Gags immer wieder überspitzt an den Mann gebracht und können dem Zuseher durchaus Tränen in die Augen treiben – der Grund dafür kann sowohl für, als auch gegen den Film sprechen und ist definitiv Geschmackssache. Fakt ist jedoch, dass die Figuren stets charmant bleiben und niemals das Nervenkostüm negativ belasten.

    Taxi punktet jedoch nicht nur mit Humor und seinen Hauptdarstellern, auch die Action ist mehr als solide. Der Mittelpunkt des Geschehens ist natürlich in den zahlreichen Autofahrten zu finden, die temporeich und dynamisch in Szene gesetzt werden. Vor allem die Kameraführung ist es hierbei, die das mulmige Gefühl im Magen des Fahrgasts auf den des Zusehers überträgt und den Spaß am Film paradoxerweise immer größer werden lässt.


    Fazit:

    Wer Freund von Buddy-Filmen wie Lethal Weapon oder Bad Boys ist, der sollte auch dem französischen Ableger Taxi eine Chance geben. Aus der Feder Luc Bessons entsprang 1998 eine höchst unterhaltsame Mischung aus Krimi, Actionfilm und Komödie, die vor guter Laune nur so sprüht. Charmante Charaktere mit Tiefe, Witz und eine gehörige Portion Action ließen bereits drei Sequels und ein US-Remake entstehen, die dem Original aber nur bedingt das Wasser reichen können.


  • Wertungen
  • Story
    2,5
    Musik:
    3,5
    Unterhaltung:
    4,0
    Anspruch:
    2,0
    Spannung:
    3,0
    Darsteller:
    3,5
    Verfasst von:
    Daniel Fabian
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