2 Guns

  • Informationen zum Film
  • 2 Guns

  • Originaltitel:
    Guns
    Genre:
    Action, Krimi, Thriller, Drama
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2013
    Kinostart Österreich:
    27.09.2013
    Kinostart Deutschland:
    26.09.2013
    Kinostart USA:
    02.08.2013
    Verleiher Österreich:
    Sony Pictures
    Verleiher Deutschland:
    Sony Pictures
  • Inhalt
  • Seit 12 Monaten müssen der DEA Agent Bobby Trench (DENZEL WASHINGTON) und der U.S. Naval Intelligence Officer Michael Stigman (MARK WAHLBERG) nun schon gegen ihren Willen zusammenarbeiten, denn die beiden wurden undercover in ein Drogen-Syndikat eingeschleust. Jeder der beiden misstraut seinem Partner mindestens genauso sehr wie den Kriminellen, die sie zur Strecke bringen sollen. Als ihr Versuch, ein mexikanisches Drogenkartell zu unterwandern und Millionen von Dollar sicher zu stellen, schief geht, werden Trench und Stigman plötzlich von ihren Vorgesetzten fallen gelassen. Jetzt, da jeder sie im Gefängnis oder tot sehen will, gibt es nur noch eine Person, auf die sie sich verlassen können – auf den jeweils anderen. Zum Leidwesen ihrer Verfolger. Denn die müssen bald feststellen, dass gute Jungs, die jahrelang so getan haben, als wären sie böse Jungs, nebenbei auch ein paar entsprechende Tricks aufgeschnappt haben…

  • Filmkritik

  • Realverfilmungen von Comics und Graphic Novels bilden seit einigen Jahren ein sehr prominentes Genre. Die meisten Zuschauer assoziieren mit Comic-Realverfilmungen tapfere Helden mit Superkräften und schicken Kostümen, die sich alle zwei Monate die Klinken der Kinosäle in die Hand geben, um die Erde oder die Galaxie vor den größten Bedrohungen zu retten. Dass eine Vielzahl großartiger Filme ohne vermummten Helden ebenfalls auf gezeichneten Vorlagen basieren, wissen die wenigsten. Der 47 jährige Isländer Baltasar Kormákur, zu dessen bisherigen Regie-Erfolgen 101 Reykjavík und Contraband zählen, hat seine nordische Heimat verlassen, um sich mit Denzel Washington und Mark Wahlberg an einer Comic-Verfilmung zu versuchen. Ganz ohne Superkräften, dafür mit viel Intrigen, Gewalt und derbem Humor.


    Die beiden Amerikaner Robert Trench (Denzel Washington) und Michael Stigman (Mark Wahlberg) werden auf ihrer Rückreise von Mexiko in die Staaten unverhofft an der Grenze verhaftet. Offenbar haben die amerikanischen Behörden mitbekommen, dass sich die beiden zuvor mit keinem Geringeren als dem Drogenboss Papi Greco (Edward James Olmos) getroffen haben. Was Michael über seinen Freund Robert jedoch nicht weiß, ist, dass jener ein Undercover-DEA-Agent ist, der sich jahrelang im Kartell Vertrauen aufgebaut hatte, um an Papi zu kommen. Was Robert über seinen Freund Michael jedoch nicht weiß, ist, dass dieser verdeckt für die Navy in geheimer Mission arbeitet, um an Papis Millionen zu kommen.



    Trenchs ursprünglicher Plan war, bei Papi gefälschte Pässe gegen Kokain zu tauschen und ihn dann zu verhaften. Als dieser jedoch mit Geld anstelle der Drogen bezahlt, muss ein neuer Plan her. Gegen den Willen seines Vorgesetzten will Robert eine Bank mit Papis Geld überfallen, um Papi anschließend wegen Geldwäsche zu verhaften. Die Navy hat mit dem gestohlenen Geld aber andere Pläne: Michael soll nach dem geglückten Überfall seinen Freund Robert eliminieren, denn die Navy könnte die erbeuteten 34 Millionen gut als Taschengeld für diverse verdeckte Missionen brauchen. Als die CIA (Bill Paxton) plötzlich gesteigertes Interesse am verschwundenen Geld zeigt und sich beginnt zur Wahrheit durchzufoltern, werden Michael und Robert zur Zielscheibe und müssen zusammenarbeiten, um zu überleben!


    Denzel Washington und Mark Wahlberg blühen als Undercover-Agenten im gemeinsamen Spiel in hitzigen Wortgefechten auf. Besonders Mark Wahlberg überrascht positiv als Navy-Soldat, der kaum eine Situation ernst nimmt und immer einen flockigen Spruch auf Lager hat, was trotz ernster Handlung die Nähe zur gezeichneten Vorlage erahnen lässt. Schauspielerisch überzeugt auch Bill Paxton als eiskalter CIA-Ermittler. Nicht ganz überzeugt Paula Patton, deren Rolle als Roberts DEA-Kontakt zwar Bedeutung hat, die neben ihrer Schönheit aber nicht viel Mehrwert liefert, was in einem solchen Actionfilm eigentlich nicht der Rede wert wäre, durch den freudigen Einsatz ihrer Kollegen aber auffällt. Kinematographisch hält sich Regisseur Baltasar Kormákur zurück, was dem Film eine realistische und dreckige Optik verleiht. Aufgelockert wird die Geschichte einerseits durch eine behutsam eingesetzte anachronische Erzählweise, andererseits wird die erstaunlich komplexe Handlung großteils durch die bissigen Dialoge getragen, von denen es mehr gibt, als man von einem Film namens 2 Guns erwarten würde.



    Fazit:


    Mit 2 Guns entführt uns Regisseur Baltasar Kormákur in der Tradition diverser 80er Jahre Buddy-Movies in den Drogenkonflikt im Grenzland zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten. Die politischen Wirrungen unserer Welt sind ein höchst komplexes Thema, das auf keinen Fall simpel in Gut und Böse aufgespaltet werden kann, auch wenn es große Blockbuster und vor allem Comic-Verfilmungen gerne so darstellen. Umso erfreulicher ist es, wenn eine Comicverfilmung eine kritische Annäherung unternimmt und statt wehenden Flaggen auch Einwanderungsproblematik, nicht so saubere Operationen und die amerikanische Involvierung in schmutzige Geschäfte zeigt – Auch wenn es dafür offenbar erst einen isländischen Regisseur braucht. Mit einem einfach gehaltenen Gitarrensoundtrack und Handlungsschauplätzen im öden Grenzland kommt des Öfteren fast Western-Atmosphäre auf. Seine Höhepunkte hat 2 Guns aber durch das geniale Zusammenspiel der beiden unwilligen Partner und ihrer ruppigen Dialoge.


  • Wertungen
  • Story
    3,5
    Musik:
    3,0
    Unterhaltung:
    3,5
    Anspruch:
    3,5
    Spannung:
    3,0
    Darsteller:
    4,0
    Gesamt:
    3,5
    Verfasst von:
    Johannes Mayrhofer
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BILDER ZUM FILM

Komentare (3)

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Stimmt die zwei Harmonieren perfekt.

geschrieben am 30.01.2014 um 23:27 Uhr #3

Der Film lebt von der Chemie zwischen Wahlberg und Washington - hat mir echt gut gefallen.

geschrieben am 30.01.2014 um 21:00 Uhr #2

hat mir auch gut gefallen, besonders die Dialoge waren oft Gold wert!

geschrieben am 20.09.2013 um 17:31 Uhr #1

 

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