Riddick - Überleben ist seine Rache

  • Informationen zum Film
  • Riddick - Überleben ist seine Rache

  • Originaltitel:
    Riddick
    Genre:
    Action, Thriller, Sci-Fi
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2013
    Kinostart Österreich:
    19.09.2013
    Kinostart Deutschland:
    19.09.2013
    Kinostart USA:
    06.09.2013
    Verleiher Österreich:
    Constantin Film
    Verleiher Deutschland:
    Universum Film
  • Inhalt
  • Von seinen eigenen Leuten verraten und zum Sterben zurückgelassen findet sich Riddick (Vin Diesel) auf einem von der Sonne verbrannten Planeten wieder, auf dem jegliches Leben erloschen zu sein scheint. Doch schon bald muss er sich gegen aggressive Aliens zur Wehr setzen, die ihn unerbittlich attackieren. Um der aussichtslosen Lage zu entkommen, sendet Riddick ein Notsignal – mit gemischtem Erfolg: zwei Schiffe landen auf dem Planeten und eröffnen die Jagd auf ihn. Das eine transportiert eine ganz neue Art von brutalen Kopfgeldjägern. Das andere wird von einem Mann aus Riddicks Vergangenheit angeführt, dessen Mission eine sehr persönliche ist. Doch Riddick, der stärker und gefährlicher geworden ist, als er jemals war, hat seine Feinde genau da, wo er sie sich wünscht. Und wird vom Gejagten zum gnadenlosen Jäger…

  • Filmkritik

  • Richard B. Riddick (Vin Diesel) ist ein glatzköpfiger Antiheld, der die Galaxie bereist und meistens damit beschäftigt ist, vor irgendwelchen Kopfgeldjägern zu fliehen oder von ihnen gefangen genommen zu werden. Ist er erst erwischt oder irgendwo eingesperrt, prügelt und metzelt er sich mit lässigen Sprüchen auf der Zunge aus der prekären Situation wieder raus. Hilfreich ist seine intergalaktische Herkunft, denn Riddick gehört dem Volk der Furianer an. Diese können bei Finsternis gut sehen, weshalb seine lichtempfindlichen Augen tagsüber von einer Schweißerbrille verborgen werden. Kurz: Riddick ist der Conan der Galaxie und wäre seine Geschichte in den 80er Jahren verfilmt worden, hätte vermutlich Arnold Schwarzenegger die Rolle gespielt.


    Nach seinem ersten Abenteuer im Film Pitch Black, bei dem Riddick es als Gefangener auf einem Planeten mit lichtscheuen Ungeheuern während einer Sonnenfinsternis zu tun bekommt, wird es im zweiten Abenteuer Riddick – Chroniken eines Kriegers deutlich größer und epischer. Riddick gerät in den Kreuzzug einer fanatischen Religionsgemeinschaft, den Necromongern, die auf der Suche nach dem mystischen Underverse ganze Welten annektieren oder auslöschen. „Was du tötest, darfst du behalten“ ist einer der Necromonger Grundsätze und Riddick tötet den Anführer, was ihn zum neuen Lord Marshal der Necromonger macht. Riddicks Werdegang wurde außerdem im Animationsfilm Riddick – Krieger der Finsternis und den beiden Videospielen Riddick – Escape from Butcher Bay und Riddick – Assault on Dark Athena weitererzählt.



    Obwohl oder gerade weil der zweite Riddick Film gelungen mit Genre-Klischees spielt und fast schon als Karikatur eines Science Fiction Action Films gesehen werden kann, waren viele Fans enttäuscht und wünschten sich die Atmosphäre und Stimmung des ersten Teils zurück. Ein Wunsch, dem Produzent und Hauptdarsteller Vin Diesel und Regisseur David Twohy mit dem dritten Teil namens Riddick bereitwillig nachkommen wollen. Sie entreißen ihrem frischgebackenen Sternen-Imperator bereits in den ersten Minuten des dritten Realfilms seinen Thron. Vaako (Karl Urban, dessen On Screen Sekunden vermutlich mit zwei Händen gezählt werden können!) lockt Riddick, im Glauben seine Heimatwelt Furya gefunden zu haben, auf einen öden verlassenen Wüstenplaneten und setzt ihn dort aus. Zunächst ist Riddick damit beschäftigt, seine alte Stärke zurück zu erlangen, denn in seiner Zeit als Necromonger-Oberhaupt ist er verweichlicht. Nachdem er sich mit der örtlichen Flora und Fauna vertraut gemacht und diese bekämpft hat, findet er einen verlassenen Söldnerposten und erkennt seine Chance zu entkommen. Er aktiviert ein Notsignal und gibt seine Position durch, worauf zwei unterschiedliche Söldnergruppen landen, um zumindest Riddicks Kopf in einer Kiste von dem kargen Planeten zu bergen.


    Mit der Landung der Söldner wechselt auch die Erzählperspektive. Riddick wird zum sagenhaften Feind, der irgendwo in der Nähe des Söldnerposten in der Dunkelheit lauert, der Erzählfokus dreht sich um die beiden Kopfgeldjäger-Gruppierungen, ihre unterschiedlichen Vorgehensweisen und ihre Konflikte, die sie überwinden müssen, wenn sie Riddick überleben wollen. Die beiden Gruppen könnten nicht verschiedener sein. Die Ausrüstung der einen wirkt billig, rustikal und gebastelt. Ihre Mitglieder sind aufbrausend und impulsiv. Diese Gruppe, unter anderem von Dave Bautista und Jordi Mollà verkörpert, zeichnet sich auch durch starkes Overacting aus. Die zweite Gruppe ist kühl, berechnend, zeigt kaum Emotionen und ist mit High-Tech Spielzeug ausgerüstet. Battlestar Galactica Schönheit Katee Sackhoff gehört unter anderem als taffe und offenbar homosexuelle Scharfschützin Dahl zu dieser Gruppe, die aber dem überwiegenden Charme von Riddick auch kaum widerstehen kann, was zu einigen selten dämlichen und äußerst peinlichen Dialogen führt. Durch einige Angehörige der Söldnergruppen wird ein erzähltechnischer Rahmen zu Pitch Black geschlagen, wer den Film aber nicht gesehen haben sollte, bekommt in Riddick alles Wissenswerte wiederholt. Als dritte Partei neben den Sölderngruppen bevölkern echsenartige Flugtiere den Planeten. Neben einigen wenigen höchst blutigen Szenen mit menschlichen Kontrahenten, verliert sich Riddick im weiteren Verlauf über weite Strecken in einem Gemetzel gegen die digitalen Drachentiere.



    Fazit:


    Riddick punktet vor allem durch seinen gewohnt coolen Hauptdarsteller und die malerische Welt. In ikonischen Bildern inszeniert Regisseur David Twohy den unwirtlichen Planeten, auf dem Riddick strandet und knüpft hierbei an eine der Stärken der Riddick-Reihe an. Neben den imposanten Landschaftsaufnahmen scheitert der Film aber an einer uninteressanten Handlung, seinen zu trivialen Charakteren und einem bedeutungslosen und monotonen Geschnetzel gegen computergenerierte Tiere, bei dem keine Spannung aufkommt. Immerhin sehen die CGI-Kreaturen ziemlich gut aus. Fans des ersten Teils können beruhigt sein, denn Riddick orientiert sich deutlich mehr an Pitch Black als an Chronicles of Riddick, die Klasse des Erstlings erreicht Riddick aber nicht. Der Film ergänzt weder dem Charakter Riddick noch dem dargestellten Universum irgendetwas Sehenswertes und verliert sich so in seiner eigenen Belanglosigkeit.


  • Wertungen
  • Story
    2,0
    Musik:
    3,0
    Unterhaltung:
    2,5
    Anspruch:
    2,0
    Spannung:
    3,5
    Darsteller:
    3,0
    Gesamt:
    2,5
    Verfasst von:
    Johannes Mayrhofer
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BILDER ZUM FILM

Komentare (2)

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Freut mich, dass er dir/euch gefallen hat/habt! Ehrlich! Ich mag die beiden ersten Teile und möchte nochmal hervor heben, dass ich ja auch gewisse Stärken im Neuen sehe. Meines Erachtens gehört die Handlung aber leider nicht dazu. Ich finde es enorm schade, dass mich der Film so gelangweilt hat, weil ich mich eigentlich ziemlich darauf gefreut hatte. Man hätte meines Erachtens einfach viel mehr rausholen können :-)

geschrieben am 25.09.2013 um 03:02 Uhr #2

Also den Punkt "uninteressanten Handlung" könnten wir nicht nachvollziehen! Wir wurde sehr gut unterhalten und der Film war zu keiner Sekunde uninteressant oder weniger Spannend als die ersten beiden Teile. Er hat uns sogar besser gefallen als der "hochgelobte" erste Teil :)

2,5/5 ist SEHR streng, aber ein gutes hatte es, ..wir waren durch diese "schlechte" Kritik wirklich positiv Überrascht vom Film.

Für uns war es locker eine 3,5/5, tendenz zur 4/5.


EINE GEILE FORTSETZUNG
..und wir würden uns sehr auf einen neuen Teil freuen!

geschrieben am 24.09.2013 um 23:29 Uhr #1

 

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Wenn man an Vin Diesel denkt, denkt ein Mann wahrscheinlich an einen harten Typen und an zwei Filme „The Fast & The Forious“ und „Pitch Black“ (Frauen denken vielleicht an einem Sexy Mann), beide Filme haben Fortsetzungen bekommen. Bei „Pit...

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geschrieben am 20.09.2013 um 13:26

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ø Wertung: 7,5/10 | Wertungen: 11 | Kritiken: 1

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