Safe House

  • Informationen zum Film
  • Safe House

  • Originaltitel:
    Safe House
    Genre:
    Action, Krimi, Thriller, Mystery
    Produktionsländer:
    USA, Südafrika
    Produktionsjahr:
    2012
    Kinostart Österreich:
    24.02.2012
    Kinostart Deutschland:
    23.02.2012
    Kinostart USA:
    10.02.2012
    Verleiher Österreich:
    Universal Pictures International Austria
    Verleiher Deutschland:
    Universal Pictures International
  • Inhalt
  • Der noch unerfahrene jedoch ambitionierte Geheimagent Matt Weston ( Ryan Reynolds ) arbeitet in Südafrika an jenem geheimen Ort den die Insider als das SAFE HOUSE bezeichnen. Außer seinen Gummiball an die Wand zu schmeißen, oder mit seinem Handy zu spielen, hat der junge CIA Mitarbeiter den ganzen Tag lang nichts zu tun. Matt bittet in regelmäßigen Abständen seinen Vorgesetzten um eine Versetzung. Doch David Barlow ( Brendan Gleeson ) ersucht den strebsamen Mitarbeiter immer wieder um Ausdauer. Noch ein paar Monate muss er sich gedulden bis er ihn etwas Besseres anbieten kann. Der langweilige Dienst im SAFE HOUSE endet mit einem Schlag als der Landesverräter und mittlerweile zum Schwerverbrecher betitelte Tobin Frost ( Denzel Washington ) eingeliefert wird. In den Verhörräumen soll der Gesetzesbrecher mit illegalen Verhörmittel zum Reden gebracht werden. Doch diese gewaltsame Unterredung wird in jener Sekunde gestört, als eine Killerelite in das SAFE HOUSE eindringt, und Tobi  n um die Ecke bringen will. In letzter Sekunde gelingt es Matt mit dem Gefangenen zu fliehen. Doch von wem kann er Hilfe verlangen? Wem an der Spitze des CIA kann Matt trauen, und wer hat eigentlich diese Killer in das SAFE HOUSE gelockt? Matt ist sich sicher, dass einer seiner Vorgesetzten ein fieses Spielchen spielt, und liegt mit dieser Vermutung gar nicht so falsch.

  • Filmkritik
  • Schon nach wenigen Minuten steht fest welche Art Film der Zuseher in den nächsten knapp zwei Stunden vorgesetzt bekommt. Diese Stilistik mit seiner Grobkörnigkeit, der nervösen Kamera und den zu nahem Actionsequenzen, kennt der Genre Zuseher bereits aus ähnlichen Werken. Nein, es handelt sich hier nicht um einen Tony Scott Film, denn seine Filme sind „stylischer“ und mit einem spielerischeren Tempo versehen, wenngleich das Optische ziemlich ähnelt. Noch mehr erinnert SAFE HOUSE an einen Paul Greengrass, der über die exakt selbe Handhabe verfügt. DAS BOURNE ULTIMATUM oder GREEN ZONE haben zu 100 % das visuelle Aussehen wie der hier zu beschreibende Actioner. Daher war nach der Sichtung von SAFE HOUSE die Verwunderung groß als man bei der Recherche einen völlig unbekannten Namen als Regisseur lesen musste. Ein Schwede namens Daniel Espinosa hatte bislang lediglich zwei bis drei Produktionen in seiner Filmographie stehen. Daher fehlt mir die Vergleichsmöglichkeit, und weiß daher nicht, ob Daniel schon immer mit diesem Look arbeitet, oder er nur von seinen namhafteren Kollegen klaute.


    Abgesehen dieser Erkenntnis muss festgestellt werden, dass SAFE HOUSE wegen mehrerer Komponenten funktioniert. Das Drehbuch, als erstes Beispiel, bietet alles was ein Film dieser Gattung braucht. Es ist durchgehend interessant, bleibt geradlinig, und beinhaltet ein perfektes Finale. So ist Spannung bis zum „bitteren“ Ende garantiert. Des Weiteren wurde mit dem Engagement von Denzel Washington ein Volltreffer gelandet. Schon in TRAINING DAY bewies der Oscarpreisträger, dass ihm düstere Rollen besonders gut stehen. Im Übrigen darf die Auswahl der gesamten Besetzung als geglückt angesehen werden. Als drittes und letztes Beispiel sei gesagt, dass es dem Zuseher im Grunde völlig egal sein wird, ob der Filmemacher sich anderer Regisseure bedient hat, oder er per „Zufall“ einen ähnlichen Stil besitzt. SAFE HOUSE sieht durch diese Stilistik einfach gut aus.


    Viele Actionfilme begehen den Fehler, dass sie neben ihrer einfach strukturierten Handlung einige Zutaten hinzufügen, und damit möglicher Weise zu viel wollen. Dadurch wird ihr Werk durch diverse weitere Handlungsstränge und Schnörkel, die eingebaut werden, unrund und verlieren somit an Klasse. SAFE HOUSE beschränkt sich darauf, nur das zu sein was es sein soll. Dieser Genre Film verzichtet vollends auf etwaige Nebenhandlungen und konzentriert sich vollends auf sein Hauptthema. Dadurch wirkt Espinosas Werk zwar ein wenig altbacken, aber durchgehend glaubhaft und echt. Die schnellen Sequenzen werden durch die bereits erwähnte nervöse Kamera ziemlich intensiv, und bringen das Publikum näher ans Geschehen. Nur ein paar wenige Leerläufe zu Beginn der zweiten Hälfte sorgen dafür, dass SAFE HOUSE im Gesamten nicht die Qualität des allerhöchsten Levels erreicht.


    Fazit:


    Mag der Actionfan Filme a la DAS BOURNE ULTIMATUM, dann wird er mit diesem Werk verhältnismäßig zufrieden sein. Nur sollte es ihm nichts ausmachen, dass der Filmemacher wahrscheinlich als der „Klauerkönig“ in die Geschichte eingehen wird. Denn wie schon in der Kritik erwähnt sieht SAFE HOUSE exakt wie ein Paul Greengrass Film aus. Dennoch sollte man dieses Werk mit den vielen positiven Komponenten in einem Kino, und zwar auf einer so großen Leinwand wie möglich gesehen werden, denn SAFE HOUSE zahlt sich definitiv aus!

  • Wertungen
  • Story
    3,5
    Musik:
    3,5
    Unterhaltung:
    3,5
    Anspruch:
    2,5
    Spannung:
    3,5
    Darsteller:
    4,0
    Gesamt:
    3,5
    Verfasst von:
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Komentare (2)

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Ich war doch etwas enttäuscht nach einigen positiven Kritiken (kann aber auch daran liegen, dass mir die Thematik generell nicht so liegt).

geschrieben am 20.07.2012 um 11:11 Uhr #2

War Spitze der Film.

geschrieben am 04.03.2012 um 13:31 Uhr #1

 

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ø Wertung: 7,1/10 | Wertungen: 18 | Kritiken: 0

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