World Invasion: Battle Los Angeles

  • Informationen zum Film
  • World Invasion: Battle Los Angeles

  • Originaltitel:
    Battle Los Angeles
    Genre:
    Action, Sci-Fi
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2011
    Kinostart Österreich:
    15.04.2011
    Kinostart Deutschland:
    14.04.2011
    Kinostart USA:
    11.03.2011
    Verleiher Österreich:
    Sony Pictures
    Verleiher Deutschland:
    Sony Pictures
  • Inhalt
  • Marine Staff Sergeant Nantz wollte eigentlich in den Ruhestand gehen, doch seine Pläne werden von der Bombadierung aller großen Küstenstädte der Welt druchkreuzt. Alienschiffe landen zu Tausenden in Wassernähe und verwüsten alles Lebende, was sich ihnen in den Weg stellt. Nantz und seine Männer werden auf eine Mission geschickt, bei der sie Zivilisten aus einer bereits verwahrlosten Polizeistation befreien sollen. Das Gebiet rund um dieses Gebäude wurde jedoch bereits von den kämpferischen Aliens eingenommen. Die Marines-Truppe muss die unschuldige Menschengruppe aus dieser Zone evakuieren, bevor die Air Force eine Bombe auf das Gebiet fallen lässt. Der Kampf gegen die Zeit beginnt.

  • Filmkritik
  • Böse Aliens, mächtige Explosionen, ein zerbombtes L.A. und jede Menge tote Soldaten. Battle: Los Angeles verschwendet zu Beginn nicht viel Zeit. Nach einem kurzen Blick auf den unversehenen, goldgelben Strand von Los Angeles mit cooler Partymusik im Hintergrund, geht die Action auch schon los. Heroisches Gehabe von Independence Day, realistischen Kriegsszenen wie in Black Hawk Down und die düstere Atmosphäre aus Krieg der Welten. Die angriffslustigen Alientruppen werden dargestellt wie eine herzlose, irdische Armee, die es mit strategischen Militärzügen zu bekämpfen gilt. Blöd nur, dass sie schon nach wenigen Minuten auch den gesamten Luftraum beherrschen. Da hilft keine US-Army, keine Air Force und schon gar nicht die Regierung, welche sich irgendwo ins unbefallene Landesinnere zurückgezogen hat. Da kann man nur noch auf Aaron Eckhart und seine Marines hoffen.

    „We leave no man behind!“

    Der amerikanische Originaltitel Battle: Los Angeles sagt schon alles, was man über den Film wissen muss. Um noch eine globale Komponente in das ganze mit hineinzunehmen, wird bei uns mit World Invasion – Battle: Los Angeles tituliert. Dem Namen macht der Film in der Tat alle Ehre, denn mehr Battle in Los Angeles hätte der Regisseur Jonathan Liebmann nicht hineinpacken können. Liebmann, der sich nach drei weniger beeindruckenden Horrorstreifen, darunter The Texas Chainsaw Massacre: The Beginning, nun an seinen erstes Actionspektakel wagt, greift dabei auf altbewährte Inszenierungsmuster und Charaktertypen zurück. Viel hat sich der Film wahrlich nicht selbst ausgedacht. Die Einfallslosigkeit zieht sich von der Thematik, dass die Invasoren die Erde ihrer Ressourcen wegen angreifen und deshalb alle Menschen vernichten wollen, über das Design eben jener fiesen Kreaturen, bis hin zu den Charakteren und deren Rollenverteilungen. Ein Stereotyp folgt dem nächsten und doch scheinen ein paar Highlights durch. Nett ausgedachte Waffen und dunkel brummende Raumschiffsantriebe lassen den Film zwischen Kriegsdrama und Actionspektakel hin und her wandern. Zu Beginn wird oft die Handkamera verwendet, um uns noch weiter ins Kriegsgeballer hineinzuziehen. Doch bei den raschen Kampfabläufen und vielen Schüssen wäre eine ruhigere Kameraführung etwas angenehmer und übersichtlicher gewesen. Liebmann bemüht sich um eine packende Story. Die erste Hälfte lässt einen kaum durchatmen, so viel gibt es für die Aliens in Los Angeles zu zerstören und auszurotten. Doch dann reißt der Spannungsbogen ab und kann einen bis zum Schluss nicht mehr so richtig fesseln. Wer jedoch viel Wert auf die mitreißenden Special Effects legt und wenig auf die lahme Story, der hat bei Battle: Los Angeles einen bombenmäßigen Spaß.

    „We are getting colonized!“

    Selbst beim Cast wird auf Altbewährtes zurückgegriffen. Auch wenn Aaron Eckhart in diesem Kriegs- und Alieninvasions-Blockbuster seine erste actiongeprägte Hauptrolle ergattert, die er beispielweise in The Dark Knight als zweischneidiger Two-Face unter Christopher Nolans Regie beweisen durfte. In dem weltenumfassenden L.A.-Gefecht geht er jedoch zwischen einem biederen Schwarz-Weiß-Schema und den herkömmlichen Kriegsparolen unter. Bridget Moynahan, welche schon neben Will Smith in I, Robot und Nicolas Cage in Lord of War eine nichtssagende Blockbuster-Nebenrolle mimte, übernimmt diesen Part auch hier. Und wenn schon einfallslos, dann aber richtig: Michelle Rodriguez macht, was sie immer macht. Cool sein. Diesmal mutiert sie von einer toughen Air-Force-Pilotin zur kämpferischen Soldatin, so wie wir es von ihr kennen. Über die gespielten Charaktere erfahren wir nur das Nötigste, um uns so weit einzufühlen, dass wir sie nicht unbedingt sterben sehen wollen. Aber kennen lernen wir sie nicht wirklich.

    Fazit:
    Ab und an hat man das Gefühl, dass sich Battle: Los Angeles nicht recht zwischen realistischem Kriegsdrama und knallharter Science-Fiction-Action entscheiden kann. Das hat zur Folge, dass viele dramatische Szenen lächerlich und konstruiert wirken. Anstatt beim Zuseher auf die Tränendrüse zu drücken, provozieren sie Gähnen. Die restliche Zeit fühlt man sich wie in einer Michael Bay meets Roland Emmerich - Apokalypse gelandet, was nicht zwingend einen Nachteil bedeuten muss. Die Welt geht unter und alles fliegt in Luft, heroische Ansprachen werden gehalten und Helden geboren. Gute Leute sterben. Böse Aliens werden mit in den Tod gerissen. Und so lange genug in die Luft fliegt, hat das Zielpublikum auch sicher seine helle Freude am Feuergefecht. Mehr hat Battle: L.A. jedoch nicht zu bieten.

  • Wertungen
  • Story
    1,0
    Musik:
    2,5
    Unterhaltung:
    3,0
    Anspruch:
    1,0
    Spannung:
    3,0
    Darsteller:
    2,5
    Gesamt:
    2,0
    Verfasst von:
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BILDER ZUM FILM

Komentare (6)

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Zugesagt hat mir der Film ja auch :) Bloß ab der Hälfte konnte dann die Action die hohlen Dialoge und massenweise ausgepackten Stereotypen nicht mehr wett machen... dafür bin ich wohl ein zu großer Verfechter von gut durchdachter Sci-Fi :)

geschrieben am 08.05.2011 um 18:14 Uhr #6

HEHE du machst mir ja richtig lust auf den Film bin eh schon einige Zeit am überlegen ob ich ihn mir ansehen soll.

geschrieben am 07.05.2011 um 22:33 Uhr #5

2,0 ist recht wenig, auch wenn solch ein Film mehr als Geschmackssache ist. War im Kino und wurde kaum enttäuscht. Der Film hat eine gute, streckenweise sehr intensive Atmo, martialische Actioneinlagen und entwirft ein düsteres Szenario. Negativ sind halt die schalen Dialoge und ein gewisser Pathos. Trotzdem für mich einer der Filme des Jahres, die ich mir sicherlich auf DVD oder BD zulegen werde.

geschrieben am 07.05.2011 um 22:04 Uhr #4

ich wollte 4,5 schreiben bei meiner note und nicht 3,9 :D finde ihn sehr gut und hoffe auf mehr so filme die ins kino kommen

geschrieben am 27.04.2011 um 03:57 Uhr #3

Echt tolle Kritik!
Auch wenn ich mir sicher bin, dass mir der Film mehr zusagt. :D

geschrieben am 26.04.2011 um 18:34 Uhr #2

also ich hätte in eine gesamt note von 3,9 von 5 gegeben :D finde ihn schon gut

geschrieben am 23.04.2011 um 19:30 Uhr #1

 

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Das Aliens immer wieder ziehen ist klar. Sei es nun Invasionen wie in dem schlechten „Skyline“ oder wie eine Doku bei „District 9“ zeigt das es Aktuell auch gut. Nun macht sich „World Invasion: Battle Los Angeles“ dran zu zeigen das man ...

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geschrieben am 15.10.2011 um 13:31

WORLD INVASION: BATTLE LOS ANGELES ist einer jener Filme, in die man nur schwer unvoreingenommen gehen kann, wenn man ihn nicht als einer der Ersten sieht. Da der Film aber schon vor einiger Zeit im Kino lief gibt es mittlerweile unzählige Meinungen...

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geschrieben am 15.10.2011 um 13:28

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ø Wertung: 6,5/10 | Wertungen: 26 | Kritiken: 2

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