The Descent 2 - Die Jagd geht weiter

  • Inhalt

  • In Hyett County herrscht pure Aufregung. Vor 48 Stunden begangen sechs Freundinnen ein Abenteuer und wollten die Höhlen in ihrer Gegend erforschen. Seitdem sind sie spurlos verschwunden. Ein Team von Forschern und die örtliche Polizei begeben sich auf die Suche nach den Vermissten. Sie wissen welcher Abstieg gewählt wurde, und schlagen exakt an jedem Ort ihr Basislager auf. Unterdessen taucht eine Überlebende am anderen Ende des Bezirkes wieder auf. Als Sherrif Vaines von diesem Auftauchen erfährt, setzt er nur eine Handvoll seiner Leute in Kenntnis. Schließlich soll die restliche Crew in Ruhe die Suche fortsetzen können. Gemeinsam mit Sarah, die scheinbar einzig Überlebende, Deputy Rios, und drei weiteren Höhlenforschern, beginnt Sherrif Vaines seine Ermittlungen. Der neue Ausgangspunkt liegt unter einer alten Kirche. Dort gibt es eine stillgelegte Mine, die ebenfalls zu den Höhlen führen soll. Sarah, die sich nicht an die letzten zwei Tage erinnern kann, fühlt dass etwas nicht stimmt. Umso tiefer die Belegschaft in das Innere taucht, umso mehr überkommt der Überlebenden die schreckliche Erkenntnis. Zudem glaubt der erfahrene Polizist überdies eher an ein Verbrachen als an ein Unglück und traut Sarah somit nicht über den Weg. Schon bald wird die gesamte Besatzung feststellen, dass die Feinde nicht in ihren eigenen Reihen stehen. Und Sarah sich der selben Situation wieder finden wie noch vor wenigen Stunden…

  • Filmkritik

  • 2005 inszenierte der damals noch aufstrebende Regisseur Neil Marshall mit THE DESCENT einen Horrorfilm, der vor allem wegen der gedrungenen Atmosphäre und der klaustrophobischen Dichte bestach. Der 6,5 Millionen Dollar teure Streifen wurde von all den Kritikern dieser Welt gelobt, sodass dabei ein satter Gewinn heraussprang. Sein Cutter ( Editor ) war ein gewisser Jon Harris. Und dieser durfte mit THE DESCENT 2 seinen Erstling als Filmemacher feiern, da Neil wegen anderer “ Verpflichtungen “, wahrscheinlich wollte er sich nicht kopieren, verweigerte. Das Jon auf seinen Gebiet der Schnitttechnik eine Größe ist, beweist der British Independent Film Award, den er 2005 für THE DESCENT erhielt. Gegenwärtig dürfen die Kinobesucher sein Können in KICK ASS bewundern. Ob er für den Regiestuhl ebenfalls geeignet ist, gilt es nun herauszufinden.

    THE DESCENT 2 erweist sich als ein würdiger Nachfolger, wenngleich das Besondere, jenes im ersten Teil aus stilistischer Sicht vorhanden war, etwas abhanden ging. Dennoch bietet er einiges, dass den hier zu beschreibenden Film zu einem Eigenständigen macht. Die Geschichte bewegt sich weiter, und lässt somit die Spannung am Leben. Jon Harris besitzt die Fähigkeit dass der Zuschauer nicht die Orientierung verliert. Und jenes ist, durch die Tatsache dass alles in engen Umgebungen passiert, nicht einfach zu erreichen. Des Öfteren befinden sich die Darsteller auf verschiedenen Positionen. Trotzdem ist der Zuseher zumeist seiner Ausrichtung bewusst. Hier gibt sich der Regisseur aber noch nicht zufrieden, geht noch weiter und setzt noch eines drauf, indem er mit der Klaustrophobie, die in uns allen steckt, spielt. Sequenz für Sequenz werden die Räume enger und enger. Und die Ausweglosigkeit bzw. Beengtheit, die für die Charaktere im Film ausgerichtet war, sich auch ein Stück weit auch auf den Zuseher überträgt.

    Während die Verantwortlichen im Original auch auf die Geschichte eingingen und wir so einiges aus der Vergangenheit erfuhren, hält man sich nun nicht mehr viel mit Erzählungen auf und geht ans Eingemachte. Ohne die Spannung zu vernachlässigen wird mehr Action und immens blutige Überlebenskämpfe geboten. Und wer nach einer Stunde denkt, dass sich dieser Nachfolger getrost mit dem Original messen kann, der sollte auf die noch folgenden 30 Minuten warten. Diese letzte halbe Stunde beinhaltet sowohl inhaltliche als auch optische Überraschungen, die aus einem Guten einen sehr Guten seines Genres machen. Und mit dem Ende hat selbst der geübteste Horrorliebhaber seine helle Freude. Ohne das Geringste zu verraten, sei nur so viel gesagt, dass Hollywood sich lieber auf die Zunge beißen würde, als so ein Finale zuzulassen. Wer spätestens jetzt Neugier zeigt, der sollte THE DESCENT 2 auf keinen Fall verpassen.

    Fazit:

    Dieser zweite Teil fällt gegenüber dem Original aus dem Jahre 2005 im allerhöchsten Fall nur im stilistischen Bereich etwas ab. Regisseur Neuling Jon Harris beweist mit seinem Erstling, dass er es jederzeit mit dem mittlerweile großen Namen Neil Marshall aufnehmen kann. In Punkto Spannung, Intensität, räumliches Gefühl, und Führung seiner Darsteller, gebührt ihm mindestens die selbe Note. Ein besonderes Lob gilt auch den Autoren Blakelson, McCarthy und Watkins, die sich speziell für die letzten 30 Minuten noch Besonderes einfallen ließen. Insgesamt gelang mit THE DESCENT 2 einer der besten Fortsetzungen der letzten Jahre.

  • Wertungen
  • Story
    3,5
    Musik:
    3,5
    Spannung:
    4,5
    Darsteller:
    3,5
    Gesamt:
    4,0
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Userkritiken

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Nicht mehr ganz so 'fesselnd' wie Teil I, aber immer noch ein echt guter Film.

7,5/10

geschrieben am 21.03.2013 um 11:47

2 Tage sind vergangen seid die 6 Damen in den Höhlen auf das Grauen gestoßen sind.Schreckliche Monster. Sarah hat es irgendwie nach draußen geschafft. Doch nun soll sie wieder mit in die Höhle um nach den anderen zu suchen. Mit in der Gruppe sind...

Weiterlesen...

geschrieben am 25.07.2011 um 17:11

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ø Wertung: 7,4/10 | Wertungen: 26 | Kritiken: 2

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