Kick-Ass

  • Informationen zum Film
  • Kick-Ass

  • Originaltitel:
    Kick-Ass
    Genre:
    Komödie, Action, Abenteuer
    Produktionsländer:
    USA, UK
    Produktionsjahr:
    2010
    Kinostart Österreich:
    23.04.2010
    Kinostart Deutschland:
    22.04.2010
    Kinostart USA:
    16.04.2010
    Verleiher Österreich:
    Universal Pictures International
    Verleiher Deutschland:
    Universal Pictures International
  • Inhalt

  • Dave Lizewski ist einer jener Jugendlichen, die in ihrer Schule kaum wahrgenommen werden. Weder bei den Sportskanonen, noch beim weiblichen Geschlecht kann der sympathische Brillenträger punkten. Lediglich zwei oder drei Kumpel wissen seine Vorzüge zu schätzen. Einer seiner positiven Eigenschaften ist, dass ihm das Böse widerstrebt. Er kann einfach nicht mit ansehen wie Kriminelle scheinbar ungehindert machen können was sie wollen. Und das ohne jegliche Konsequenzen zu befürchten. Wie schön wäre es wenn er die Fähigkeiten von seinen geliebten Komikhelden übernehmen könnte. Als er eines Tages wieder einmal von Gleichaltrigen ausgeraubt wird, beschließt er etwas dagegen zu unternehmen. Er kauft sich ein Kostüm samt Maske, legt ein oder zwei Trainingsstunden ein, und legt sich als KICK - ASS auf die Lauer. Doch die erste Konfrontation mit zwei fiesen Gangstern gestaltet sich nicht gerade erfolgreich. Schnell kassiert er schwerste Verletzungen und wird zudem von einem Auto überfahren. Doch die Intensivstation, in die er nach seinem allerersten Einsatz gebracht wurde, kann Dave nicht umstimmen. Schon bald wird er wieder auf die Straße gehen um für die Gerechtigkeit zu kämpfen. Und schon in naher Zukunft wird er als absoluter und unwiderstehlicher Held in aller Munde sein. So stellt sich der mutige, aber scheinbar nicht ganz schlaue Junge, seine weiteren Jahre vor.

  • Filmkritik

  • I CAN`T READ YOUR MIND. BUT I CAN KICK YOUR ASS !!


    Richtig erfahren ist Regisseur Matthew Vaughn noch nicht. Kann Claudia Schiffers Lebenspartner bislang nur drei Filme vorweisen. Doch schon sein Erstlingswerk LAYER CAKE ( 2004 ) mit Daniel Craig in der Hauptrolle, ließ einiges für die Zukunft erwarten. Mit DER STERNENWANDERER ( 2007 ) schaffte er in Hollywood den Durchbruch, obwohl das Einspielergebnis nicht ganz die Erwartungshaltung, eben nach den durchwegs guten Kritiken, erfüllte. Nun kommt mit KICK - ASS der dritte abendfüllende Spielfilm in unsere Kinos. Bleibt abzuwarten ob sich der Ticketverkauf diesmal besser gestaltet. Die ersten Filmreviews, die aus Übersee kommen, sind erneut im allgemeinen recht positiv.

    FUCK THIS SHIT ! I`M GETTING THE BAZOOKA !


    Wer den Trailer, und möglicher Weise auch schon die Filmplakate gesehen hat, der wird aus verständlichen Gründen eine auf die jugendliche Generation zugeschnittene Produktion erwarten. Aber diese Einstellung wird sich, nicht nur wegen der Altersfreigabe ( freigegeben ab 16 Jahre ) ändern. Sitzt der Kinobesucher bequem im Saal bekommen sie nach einem kurzen Vorgeplänkel jede Menge heftige Action, gespickt mit noch mehr F - Wörter vorgesetzt. Schnell wird ihm klar dass es hier nichts mit einem “ Kinderfilm “ wird. Blut, zumeist aus digitalen Gefilden, fließt in strömen. Die Intensität der Brutalität nimmt im Verlauf immer mehr zu. Diejenigen die Mark Millars Comicserie kennen, werden nicht enttäuscht. Die konsequente Vorgehensweise aus den Heften wird eins zu eins auf den Film übertragen.

    Was primär zum rundum gelungenen Produkt verantwortlich zeichnet sind seine Darsteller. Keine Frage sind die Fähigkeiten des technischen Teams nicht von der Hand zu weisen. Aber der Charme den diese Möchtegernhelden ausstrahlen lässt den Unterhaltungswert ziemlich in die Höhe schnellen. Das liegt zum einen daran dass der Protagonist, außer für Mädchen unsichtbar, keine besonderen Fähigkeiten besitzt. Und zum anderen, dass jene grüne Verkleidung samt Maske eher als Froschkostüm, als zu einem Helden passt. Vor allem sind sie, ja sogar der Üble ( Red Mist ) unter ihnen, sympathisch und vor allem vergnüglich anzusehen.

    TOOL UP, HONEY BUNNY. IT`S TIME TO GET BAD GUYS.


    Obwohl für diese Produktion mit Nicolas Cage ( Big Daddy ) ein namhafter Schauspieler engagiert werden konnte, ist schon allein wegen dem Drehbuch Chloe Moretz ( Hit Girl ) der eigentliche Star. Chloe spielt eine 11 Jährige, die von ihrem Vater getrimmt, verschiedene Kampfsportarten beherrscht, und zudem mit diversesten Waffen perfekt umzugehen versteht. Wie es der Trailer schon verrät kann sie nicht durch Wände sehen, und auch nicht fliegen, aber sie kann ihren Gegner gehörig in den Arsch treten. Die mittlerweile 13 jährige Amerikanerin gab ihr Leinwanddebüt in THE AMITYVILLE HORROR ( 2005 ), in dem sie zwar mitspielen aber den sie nicht sehen durfte. Danach war sie, neben ein paar Gastauftritten in diversen TV Serien, in BIG MOMMA`S HOUSE ( 2006 ), THE EYE ( 2008 ), und zuletzt in ( 500 ) DAYS OF SUMMER ( 2008 ) zu sehen. KICK - ASS darf aber als bislang beste Performance bezeichnet werden, wenngleich ihre Filmographie in Zukunft noch mächtig aufgefüllt wird. Ab Juni 2010 wird sie für Martin Scorseses THE INVENTION OF HUGO CABRET vor der Kamera stehen.

    I'M JUST FUCKING WITH YOU DADDY... I'D LOVE A BENCH MADE MODEL 42 BUTTERFLY KNIFE !


    Wenn man bei KICK ASS nach Ungereimtheiten sucht wird der Besucher eventuell in der größten “ Trumpfkarte “ fündig. Denn Chloe Moretz spielt die 11 jährige Kampfbiene ohne Frage großartig. Aber wenn unentwegt auf ein “ Kind “ eingeschlagen, oder sogar geschossen wird, dann nehmen die Eindrücke des Betrachters schon sonderbare Gestalten an. Denn das konsequente Eintreschen auf ein noch so junges Gesicht, lässt die gute Laune auf hintergründige Weise doch etwas leiden. Galt es bis vor kurzem als unbedingtes Tabu so etwas in solcher Form zu zeigen, so ist es scheinbar nun kein so großes Thema mehr. Vielleicht öffnet der Rahmen, schließlich befinden wir uns hier in einer Comicverfilmung, diese Möglichkeit. Sei wie es sei, und wie witzig es dargestellt wird, so bleibt dieser seltsame Eindruck dennoch im Gedächtnis, wenn auch ganz weit hinten, haften.

    KICK ASS erhebt keinen hohen Anspruch und gräbt nicht sonderlich tief. Seine Charaktere sind einfach gestrickt und mit klaren Linien behaftet. Dennoch beinhaltet dieses Werk, wenn man es so nennen will, eine Botschaft. Das “ Wegsehen “, oder das “ Nicht eingreifen in heiklen Situationen “ ist gegenwärtig ein allzu beliebtes Thema. Die Courage dann zu helfen wenn es nötig ist, ohne sich selbst dabei in große Gefahr zu begeben, wird in KICK ASS auf witzige, aber auch auf dramatische Weise wieder gegeben. Ein Nachdenken darüber wäre wünschenswert.

    Fazit:

    Diese Comicverfilmung macht richtig Spaß. Witzige Dialoge, sympathische Schauspieler, und ein recht gutes Drehbuch seriös umgesetzt, ergeben einen Film der nicht verpasst werden sollte. Zwar kommt KICK ASS nicht ganz an WATCHMEN oder an THE DARK KNIGHT heran, aber das braucht er auch gar nicht. Vielmehr soll er für eine perfekte Unterhaltung und für eine gute Laune sorgen. Und das ist den Verantwortlichen uneingeschränkt gelungen. Frei nach dem Motto: Shut Up an KICK ASS !!!

  • Wertungen
  • Story
    3,5
    Musik:
    4,0
    Unterhaltung:
    4,5
    Anspruch:
    2,0
    Spannung:
    3,5
    Darsteller:
    3,5
    Gesamt:
    3,5
    Verfasst von:
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Userkritiken

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Nichts ahnend hab ich mich auf die positiven Kritiken verlassen als ich beschlossen habe mir den Film im Kino anzusehen. Der Trailer gefiel mir und aus der Story konnte man was machen, also gab ich dem Film mal eine Chance. Aber was ich dann zu sehen...

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geschrieben am 17.08.2011 um 10:18

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Community Wertung:

ø Wertung: 8,5/10 | Wertungen: 31 | Kritiken: 1

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