The Limey

  • Informationen zum Film
  • The Limey

  • Originaltitel:
    The Limey
    Genre:
    Krimi, Thriller, Mystery, Drama
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    1999
    Kinostart Deutschland:
    06.01.2000
    Verleiher Deutschland:
    Constantin Film
  • Inhalt
  • Fast ein Jahrzehnt hat der britische Typ Wilson wegen kriminaler Machenschaften im Gefängnis verbracht. Nun ist er wieder frei. Schon während seiner Haft durfte er vom Tod seiner Tochter erfahren. Es hieß sie sei im betrunkenen Zustand mit dem Auto von der Fahrbahn abgekommen. Aber daran will Wilson nicht glauben. So leichtfertig hätte sie niemals ihr Leben aus der Hand gegeben. Daher will Wilson, wieder auf freien Fuß, das Leben der Tochter erforschen. Dabei trifft er auf ehemalige Bekannte, Freundinnen und Schauspielkollegen. Zuletzt verfolgt Wilson die Spur, die ihm zum millionenschweren Plattenproduzent Terry Valentine führt. Er war scheinbar der letzte langfristige Freund seiner Tochter. Seltsam ist nur dass der doppelt so alte Lover schon wieder eine Neue besitzt. Wilson beginnt Terry das Leben schwerer zu machen, ohne zu wissen, ob diese Maßnahme berechtigt ist, oder nicht…
  • Filmkritik
  • Mit SEX, LIES AND VIDEOTAPES ( 1989 ) gelang Regisseur Steven Soderbergh der perfekte Einstieg in die Filmwelt. Sowohl der Filmliebhaber, als auch die Kritiker, feierten den Filmemacher als großes Talent für die Zukunft. KAFKA ( 1991 ) intensivierte die kreative Seite und achtete dabei weniger auf die Glimmerwelt. Hollywoods. OUT OF SIGHT ( 1998 ) machte dieses fragwürdige Manko wieder wett, in dem er extra für das amerikanische Publikum ein einfacheres Muster strickte. Mit THE LIMEY versucht es der Filmemacher beide Seiten zu bedienen. Zwar lässt er den Charakter geradlinig durch die Geschichte wandern, aber sein Verhalten deutet auf eine Tiefgründigkeit hin.

    Mit THE LIMEY ist ein elementares, und getragenes Werk entstanden. Des Öfteren sieht der Zuseher in langen Einstellungen einen starren Zustand. Klar sollte in der Unbeweglichkeit, das Gefühl und die Zerrissenheit des Protagonisten, zum tragen kommen. Aber der zeitlupenähnliche Eindruck, der nur durch undurchsichtige Flashbacks unterbrochen wird, macht es den Betrachter schwer die Konsequenz zu halten. Weil sich der Film kaum entwickelt, verliert man zum Leidwesen des Produktes mit Fortdauer das Interesse. Wenn der Regisseur so eine Handhabe verwendet, muss um das Werk zu retten, die Geschichte funktionieren. Doch diese erweist sich eher von der üblichen Sorte, so dass THE LIMEY nur den absoluten Soderbergh Fans vorbehalten bleibt, ihn zu mögen.

    Als Pluspunkt muss der Protagonist des Films, Terence Stamp genannt werden. Er verzeichnet durch die eindringliche Art eine unglaubliche Präsenz. Trotzdem er in seiner Bewegungsfreiheit inszenatorisch eingeschränkt wird, schafft er die Darstellung glaubhaft auszudrücken. Terence, zuletzt als Pekwarsky in Timur Bekmambetovs WANTED zu bestaunen, ist so ungeheuer wandlungsfähig. Sei es als Transsexueller in PRISCILLA, QUEEN OF THE DESERT, oder als General Zod in SUPERMAN II. Die Spannweite seines Könnens ist enorm. In THE LIMEY muss er sich zu Gunsten des Gesamtpaketes einschränken.

    Fazit:

    THE LIMEY ist kein Film für die breite Masse. Leider kann er wegen der Trägheit, auch bei Cineasten kaum punkten. SEX, LIES AND VIDEOTAPES sowie KAFKA waren im Vergleich die wesentlich besseren Produkte.
  • Wertungen
  • Story
    2,5
    Musik:
    2,0
    Unterhaltung:
    1,0
    Anspruch:
    3,5
    Spannung:
    1,0
    Darsteller:
    4,0
    Gesamt:
    2,0
    Verfasst von:
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