Der unglaubliche Hulk

  • Informationen zum Film
  • Der unglaubliche Hulk

  • Originaltitel:
    The Incredible Hulk
    Genre:
    Action, Thriller, Sci-Fi
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2008
    Kinostart Österreich:
    11.07.2008
    Kinostart Deutschland:
    10.07.2008
    Kinostart USA:
    13.06.2008
    Verleiher Österreich:
    Constantin Film
    Verleiher Deutschland:
    Constantin Film
  • Inhalt
  • Der ehemalige Wissenschaftler Bruce Banner hat sich seiner früheren Welt abgewandt und fristet ein Dasein in einem entlegenen Ort, irgendwo in Brasilien. Durch biochemische Forschungen wurde Banners Körper verstrahlt und mutiert stets zu ein enorm großes grünes Monster, sobald der Puls die 200er Marke erreicht. Die Suche nach Heilung gestaltet Bruce in kleinen Rahmen, in dem er per Internet mit einem mysteriösen Mr. Blue über Möglichkeiten der Heilung philosophiert. Es ist von absoluter Wichtigkeit für ihn nicht entdeckt zu werden, da sich General Ross bereits mit aller Vehement auf der Suche befindet, um aus Bruce Banners Kräfte eine militärische Waffe zu erschaffen. Als der Ex - Forscher der Lösung einen Schritt näher kommt, ist ihm der riesige Militärapparat bereits dicht auf den Fersen. General Ross, auch Thunderbolt genannt, hat einen Top Soldat namens Emil Blonsky für seine Zwecke angeheuert. Um Hulk, dem grünen Monster, in Sachen Kraft und Kampftechnik gerecht zu werden, untersetzt sich Emil ähnlicher Strahlungen. Jedoch ist sein Charakter von einer bösen Natur und seine Zerstörungswut dadurch um einiges intensiver. Ein Kampf der Giganten steht unweigerlich bevor. Ein Kräftemessen der besonderen Art geht in die finale Phase.



  • Filmkritik
  • Wenn sich der Kinogänger nach der Sinnhaftigkeit dieses Filmes fragt, schließlich gab es bereits vor exakt fünf Jahre Ang Lees Version des unglaublichen HULK zu bestaunen, dann werden ihm beim Betrachten gleich zwei Antworten geboten. Zum einen spielt seine Geschichte wesentlich später als das 2003 erschienene Werk, jenes vielmehr die Entstehung des sympathischen Monster als Äußeres trägt. Zum anderen zeigt Regisseur Louis Leterrier vielmehr eine Actionvariante als Comicverfilmung. HULK aus dem Jahre 2003 gab sich da schon eher als Drama zu verstehen. Diese zwei Komponente geben der Neuverfilmung eine differenzierte Würze und ist somit unter einem etwas anderen Licht zu sehen. Seit seinem Erstlingswerk DANNY THE DOG gilt der 1973 in Paris geborene Regisseur Louis Leterrier in Fachkreisen als großes Talent. Sein nachfolgendes Werk TRANSPORTER 2 konnte diese Fähigkeit jedoch noch nicht unter Beweis stellen, da es mindestens um eine Klasse schlechter bewertet wurde als Teil eins.
    Louis lernte sein Handwerk an Seite des französischen Meisterregisseurs Luc Besson, dessen Können er genau unter die Lupe nahm, um ähnliche Wertarbeit zu erzeugen. Ob es ihm mit DER UNGLAUBLICHE HULK gelingt in die Fußstapfen Bessons zu treten, oder ob er mit diesem Versuch erneut scheitert, gilt es herauszufinden.

    DER UNGLAUBLICHE HULK punktet mit Unterhaltung und Kurzweile. Außerdem wartet er mit Darsteller auf die allesamt in der obersten Klasse anzusiedeln sind. Leider vermag die Geschichte nicht mit einer gleichwertigen Qualität aufzuwarten. Zugegeben wird sich der Zuseher an manchen Eckpunkten wegen den witzigen Dialogen und der durchaus vorhandenen Situationskomik amüsieren. Insgesamt aber sind ein paar Lacher für einen 116 minütigen Film zu wenig. Anfänglich zeigt sich der Inhalt interessant, da er, wie bereits erwähnt, in einen neuen Zeitraum angesiedelt ist. Aber schon bald verfängt sich die Geschichte im üblichen Kommerz und flacht in eine für Blockbusterfilme typische Ebene ab. Auch Regie, Schnitt und Musik darf man bloß in der Kategorie “ guter Durchschnitt “ einreihen. Die Spezial Effekte verraten warum sich die Produktionskosten auf 150 Millionen Dollar belaufen. Natürlich darf man dabei die sündteuren Hollywoodstars Edward Norton, William Hurt, Liv Tyler und Tim Roth nicht vergessen, die mit Sicherheit einen großes Stück vom Gesamten für ihre Durchführung beanspruchen. Und dabei stoßen sie niemals an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeiten und zeigen ein sichtlich unterfordertes Ergebnis.

    Insgesamt bietet dieser Sommerblockbuster eine solide, aber für sein Genre charakteristisch, auch gewöhnliche Kost. Gehen Mitkonkurrenten wie IRON MAN oder auch HANCOCK etwas tiefer in die Materie, so bleibt HULK in der 2008er Version an der Oberfläche haften. Dem Zuschauer wird der Eindruck “ Ich hätte mir mehr erwartet “ in Erinnerung bleiben. Wollte es diese Produktion nicht besser machen und somit Ang Lees HULK aus dem Jahre 2003 den Rang ablaufen ? Dieses Vorhaben darf unter dem beschriebenen Gesichtspunkten als knapp gescheitert angesehen werden. Nur eingefleischte Fans der Marvel Comic Reihe dürfen von einen uneingeschränkten Spektakel ausgehen.


  • Wertungen
  • Story
    2,0
    Musik:
    3,0
    Unterhaltung:
    3,0
    Anspruch:
    2,0
    Spannung:
    3,0
    Darsteller:
    3,0
    Gesamt:
    3,0
    Verfasst von:
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Kritik folgt...

geschrieben am 27.08.2011 um 13:06

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ø Wertung: 7,2/10 | Wertungen: 30 | Kritiken: 1

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