Die Braut die sich nicht traut

  • Informationen zum Film
  • Die Braut die sich nicht traut

  • Originaltitel:
    Runaway Bride
    Genre:
    Komödie, Romanze
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    1999
    Kinostart Deutschland:
    30.09.1999
    Kinostart USA:
    30.07.1999
  • Inhalt
  • Schreibblockaden gibt es bei Schriftstellern und Reportern des Öfteren und warum sollte der New Yorker Reporter Ike Graham davon verschont bleiben? Nicht nur das er nur noch wenige Stunden bis zur Abgabe hat, sein Boss ist auch noch seine Ex-Frau und setzt in mächtig unter Druck.
    In Maryland lebt eine junge Frau namens Maggie, deren Geschichte eines Tages bis zu Ike dringt. Diese Dame verlobt sich gerne, jedoch wenn sie vor dem Traualter steht, bekommt sie kalte Füße und ist auf und davon. Ike beschließt kurzfristig über Maggie einen Bericht zu schreiben ohne sie persönlich kennengelernt zu haben. Kurz nach Erscheinen des Berichtes wird eine heftige Kettenreaktion ausgelöst, welche ihn bis nach Hale, Maryland, bringt. Und so nimmt die Geschichte seinen Lauf ...

  • Filmkritik
  • Der Regisseur Garry Marshall und sein Team überlegten lange Zeit an einer Fortsetzung der Erfolgsstory Pretty Woman. Anfang der 90er war dieser Film ein großer Erfolg und daran wollte man anknüpfen. Fast 10Jahre sind vergangen und noch immer konnte nichts Passendes gefunden werden. So entschied man sich für eine völlig neue Geschichte, die mit der ursprünglichen Erzählung „Pretty Woman“ nichts mehr gleich hatte, als die beiden Hauptdarsteller.
    Marshall versuchte eine gleichsame märchenhafte und naive Geschichte zu erzählen, jedoch gelang es ihm nicht die Zuschauer ähnlich zu fesseln. Die Struktur des Filmes zeigt nur wenige aneinander gereihte Pointen und ebenso harmonierten die Schauspieler nicht mehr so optimal miteinander.

    Richard Gere spielt den niedergeschlagenen Reporter Ike Graham, der mit sowohl mit seiner Schreibblockade als auch mit seiner Ex-Frau zu kämpfen hat. Die Darstellung des Zynikers Ike wirkt nicht sehr professionell und ist eher seelenlos also charakterfüllend.
    Julia Roberts besetzte die Rolle der entscheidungsunschlüssigen Maggie. Ihr nimmt man die Rolle noch am ehesten ab, aber von besonderer schauspielerischer Leistung kann man hierbei leider nicht sprechen. Man hat während dem Film oft das Unbewusste Gefühl, dass die beiden Charaktere zwar stimmig sein sollten, jedoch die Schauspieler an sich ein Problem miteinander haben.
    Einzig und allein die Nebenrollen sind aussagekräftig. Die beste Freundin von Maggie, gespielt von Joan Cusack, überzeugt durch ihre witzig-charmante Art und ebenso der alkoholkranke Vater von Maggie (Paul Dooley) verliehen ihren Charakteren eine Besonderheit.

    Dieser Film kann sich leider nicht entscheiden was es werden hätt sollen. Einige Elemente aus der Komödie und ebenso Romanze trugen zur Entstehung bei, jedoch wechseln sie während der Erzählung und man bekommt den Eindruck als wenn ein melodramatisches Rührstück daraus werden hätte sollen. Die holprigen Übergänge hätte man vermeiden können und zumindest dadurch dem Stück etwas an Ruhe zurückgegeben.
    Die Charaktere waren teilweise nur angedeutet und zu wenig erklärend. Man hat immer wieder gehofft, dass da noch mehr kommt und sich irgendwann der Knoten auftut um zu verstehen wieso diese Figur so ist. Eines der besten Beispiele ist Ike, der Journalist, der eine frauenfeindliche Kolumne schreibt, jedoch sein Charakter Mitten im Film dreht.
    Leider war diesmal zu viel Romanze gegen Ende vorhanden und anstatt diese Liebesgeschichte mitzuerleben, wurde man vor lauter Kitsch und Schmalz erdrückt.


    Fazit: Keine Fortsetzung von Pretty Woman. Eine romantische Erzählung mit einigen witzigen Phasen, jedoch nicht vergleichbar mit ähnlichen Filmen. Schauspielerisch keine hervorragende Leistung.

  • Wertungen
  • Story
    2,0
    Musik:
    2,5
    Unterhaltung:
    2,0
    Anspruch:
    1,0
    Spannung:
    1,0
    Darsteller:
    2,0
    Gesamt:
    2,0
    Verfasst von:
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