21 - Der Film

  • Informationen zum Film
  • 21 - Der Film

  • Originaltitel:
    21
    Genre:
    Krimi, Drama
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2008
    Kinostart Österreich:
    30.05.2008
    Kinostart Deutschland:
    10.04.2008
    Kinostart USA:
    28.03.2008
  • Inhalt
  • Als Mathematikstudent ist Ben Campbell sehr talentiert. In seiner Schule gilt er als äußerst begabt, jedoch für seine gewünschte Universität reicht es nicht. Die Verantwortlichen wollen, zusätzlich zur Begabung, noch was Bestimmtes, etwas dass sie vom Hocker reißt. Eine besondere Geschichte soll sich hinter einen Studenten befinden, damit sie ein Gratis Stipendium vergeben. Ansonsten ist es für Ben unerschwinglich in seine erwählte Uni zu gelangen. Das Mathegenie ahnt noch nicht dass ihn in naher Zukunft beides erwartet. Die besondere Geschichte plus ein möglicher Reichtum.
    Eines Tages bittet Professor Mickey Rosa, Ben zu einem Gespräch. In dieser Unterredung erfährt er, dass Mickey ein Spezial Team erstellt, um in Las Vegas Geld zu scheffeln. Der Mathematik Lehrer hat ein ausgeklügeltes System entdeckt, mit dem er auf fast legaler Weise das Spiel 21 überlisten kann. Dazu sind sechs mathetaugliche Personen notwendig, die alle Karten während des Spiels, zählen / lesen können. Anfänglich läuft die Maschenarie wunderbar. Das erste Geld fließt in Strömen. Bens Sorgen scheinen sich mit einem Schlag erledigt zu haben. Aber da hat er , und das gesamte Team, nicht mit der dort anwesenden Security gerechnet. Denn diese Herren können dem an und für sich legalen Kartenzählen nichts abgewinnen, und beginnen sich auf ihre Fersen zu heften.

  • Filmkritik
  • Obwohl Pokern ( Texas Hold`em ) gegenwärtig in all unseren Fernsehkanälen gezeigt wird, kommt nun mit diesem Film, das gute alte BLACK JACK, oder auch 17 UND 4, oder auch 21 genannt, zum Zug. Regisseur Robert Luketic ( DAS SCHWIEGERMONSTER ) macht dieses scheinbar einfache, aber faszinierende Spiel für sein neuestes Projekt, zum Thema. Der Zuseher darf sich bei seinem Kinobesuch nicht die Frage stellen ob dieses vorgezeigte und erfolgreiche System in der realen Welt einsetzbar wäre. Denn eine Gedankenspielerei, während des Films, würde bei der soliden Inszenierung störend wirken. Der Filmemacher gibt sich sichtlich Mühe, optisch dem bunten Las Vegas gerecht zu werden. Überblendungen, gezielte Cuts, und eingesetzte Zeitlupenaufnahmen stets an richtiger Stelle, ergeben ein attraktives Äußeres. Auch jene Geschichte, die auf einem Bestseller ( BRINGING DOWN THE HOUSE ) von Ben Mezrich basiert, bleibt die gesamte Laufzeit von über zwei Stunden präsent.

    Hier wird allerdings auch schnell die Schwachstelle ausfindig gemacht. Denn die im Buch vorhandenen Charaktere sind zuwenig in die Geschichte eingebunden. Oberflächlich betrachtet kennt man die Figuren, Hintergründe für ihr Verhalten findet man aber kaum. Gerade aus diesem Grund kommen Darsteller wie KEVIN SPACEY oder LAURENCE FISHBURNE wenig zur Geltung. Sie dürfen nicht ihr bestes von sich geben und wirken unterfordert. Im selben Schicksal ergeben sich, mit Ausnahme des Hauptcharakters, der Rest des Ensembles. Sie allesamt sind nur dabei, statt mittendrin. Einzig in der von JIM STURGESS gespielten Rolle trifft dies nicht zu. Er darf sich während der Geschichte entwickeln. Hier erfährt der Betrachter alles Nennenswertes über die Person des Ben Campbell.

    Was die Story, aber auch der Film im Gesamten, positiv zum Ausdruck bringt, ist die Tatsache, dass eine Realität im Spielerparadies schnell verschwinden kann. 21 als Film bringt diesen Umstand getreu zum tragen, da er Gewichtigkeiten des Lebens im Verlauf verschiebt. Zu Beginn ist die Welt in der unser Protagonist lebt, echt. Las Vegas wird als beeindruckend aber als Unwirklich dargestellt. Mit der Zeit wird die Spielermetropole zur Realität und die wahre Welt verschwindet zusehends. Möglicher Weise stellt diese Betrachtung auch die Darstellung eines Spielers wieder. So wie für einen Süchtigen der Weg zurück schwieriger wird, wird auch für einen Spieler der Schritt retour in seine eigentliche Welt, steinig. 21 spielt hier seine Trumpfkarte gekonnt aus.

    Fazit:

    Mit 21 gelang den Produzenten kein Royal Flush. Eine Benotung in der Spielersprache würde irgendwo im Bereich eines Full House liegen. Der Konsument darf getrost mitgehen, aber zum verdoppeln reicht es nicht.

  • Wertungen
  • Story
    3,0
    Musik:
    3,0
    Unterhaltung:
    3,0
    Anspruch:
    2,5
    Spannung:
    3,0
    Darsteller:
    3,5
    Gesamt:
    3,0
    Verfasst von:
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Es gibt bereits viele Filme, in denen Leute mit geschickten Tricks als Kartenzähler Casinos ausnehmen wollen - doch kaum einer schafft dies so unterhaltsam, so spannend und vor allem mit so glaubwürdigen Charakteren wie "21". Kevil Spacey gibt die ...

Weiterlesen...

geschrieben am 25.07.2011 um 01:29

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Community Wertung:

ø Wertung: 6,8/10 | Wertungen: 20 | Kritiken: 1

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