Beim ersten Mal

  • Informationen zum Film
  • Beim ersten Mal

  • Originaltitel:
    Knocked Up
    Genre:
    Komödie, Romanze, Drama
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2007
    Kinostart Deutschland:
    23.08.2007
    Kinostart USA:
    01.06.2007
  • Inhalt
  • Ben und seine Freunde faulenzen sich durchs Leben und sind Arbeitslos. Nicht ganz, denn sie entwickeln eine Webseite über die man nackte Frauen in Filmen aufgelistet sehen kann. Das bringt zwar kein Bares, doch allein das Beobachten bereitet riesigen Spaß. Eines Abends unternehmen die Jungs einen Ausflug in einen vornehmeren Club. Es stört sie, das Anstellen um in diese Bar zu kommen dazugehört, während junge gutaussehende Mädels einfach so beim Türsteher vorbei, hinein dürfen. Alison ist so eine Hübsche die mit Charme und einem Lächeln ohne langes warten den Laden betritt. Einige Zeit später, während der Bestellung befreunden sich Alison und Ben. Äußerlich haben sie nichts gemeinsam. Sie gleicht einem Model, ist groß, schlank und schön. Ben ist das krasse Gegenteil und doch scheint die Chemie der Beiden für diesen Abend zu stimmen. Der Alkohol fließt in Strömen und ihre Flirtattacken werden inniger. In tiefer Nacht erleben sie als Höhepunkt einen ungeschützten One Night Stand. Obwohl sie am nächsten Tag Telefonnummern bzw. E-Mail Adresse austauschen, sehen sie sich für die nächsten acht Wochen nicht mehr. Bis zu diesem Augenblick in dem Alison erfährt, das sie schwanger sei. Passiert BEIM ERSTEN MAL ...

  • Filmkritik
  • Regisseur Judd Apatow landete mit BEIM ERSTEN MAL in Amerika seinen zweiten großen Erfolg. Zuvor war er für die Komödie JUNGFRAU ( 40 ), LEDIG, SUCHT... ebenfalls sehr erfolgreich. Er scheint für seine Projekte nichts aus den eigenen Händen zu geben, denn er zeichnet für Regie, Produktion und Drehbuch verantwortlich. Vergleichbar sind diese Projekte aber nur bedingt. Zwar nehmen sie sich verbal kein Blatt vor dem Mund, jedoch erscheint sein neues Werk als wesentlich weniger vulgär als sein Vorgänger. KNOCKED UP, so der Originaltitel, erweist sich als sommerfrische Posse, etwas leicht Verträgliches für den lauen Sommerabend. Frech in seinem Ausdruck schafft es der Regisseur gekonnt auf zwischenmenschliche Beziehungen einzugehen, ohne jedoch das Attribut “ Peinlich “ zu bekommen. Die Geschichte erweist sich als nicht neu, aber witzig vorgetragen sieht der Konsument auch Altbewährtes recht gerne.

    Das hässliche Entchen verliebt sich in den schönen Schwan. In unserem Fall trifft der moppelige Losertyp auf die erfolgreiche hübsche Lady. Gegensätze ziehen sich an lautet eine Phrase, und inhaltlich vertretbar umgesetzt, ergibt diese Story den passenden Rahmen zum erfolgreichen Projekt. Dies ist keine Geschichte die das Leben schreibt, wohl Eine die Hollywood für sich entdeckt hat. Im realen Dasein müsste der schmuddelige Dicke schon einen gewissen Luxus bieten, um seine Person interessant zu machen. Charme reicht für eine filmische Romanze, sicher nicht im wahren Leben. Doug und Carrie Heffernan exerzieren in KING OF QUEENS seit Jahren das gegensätzliche Charaktere in Hollywood als Paar Erfolg, und vor allem, Bestand haben darf.

    Katherine Heigl als Alison wird vielen unter uns als Izzy aus der Erfolgsserie GREY`S ANOTOMY bekannt sein. Sie gilt als eines der neuen Gesichter Amerikas, und ihre geleistete Performance wird ihrer Karriere in Zukunft mit Sicherheit förderlich sein. Denn sie wirkt frisch und unverbraucht. Ihre Präsenz hat der Zuseher gerne um sich und eine Abnützung ist noch lange nicht erkennbar. Seth Rogen verkörpert Ben voluminös und reiht sich den allbekannten “ Verlierern “ nahtlos an. Er spielt seinen Part weniger nervös als ein Steve Carell oder Jim Carrey in seinen Anfangsjahren. Auch agiert er weniger gemütlich als zum Beispiel Jack Black. Er legt seine Rolle mehr kumpelhaft an und verleiht somit seinem Charakter Sympathie. In weiteren Rollen sind unter anderem Leslie Mann, Paul Rudd, Jonah Hill und Steve Carell zu sehen die allesamt schon in JUNGFRAU ( 40 ), LEDIG, SUCHT... mit von der Partie waren.

    Fazit:

    BEIM ERSTEN MAL zeigt sich als ein rundum vergnügliches Sommerkino das in seichten Gefilden taucht, ohne jedoch in die Tiefe zu gehen. Das Publikum wird mit Sicherheit auf die zweistündige leichte Kost “ empfänglich “ reagieren.
  • Wertungen
  • Story
    2,5
    Musik:
    3,0
    Unterhaltung:
    4,0
    Anspruch:
    2,0
    Darsteller:
    3,5
    Gesamt:
    3,0
    Verfasst von:
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