Déjà Vu - Wettlauf gegen die Zeit

  • Informationen zum Film
  • Déjà Vu - Wettlauf gegen die Zeit

  • Originaltitel:
    Deja Vu
    Genre:
    Action, Thriller, Sci-Fi
    Produktionsländer:
    USA, UK
    Produktionsjahr:
    2006
    Kinostart Österreich:
    28.12.2006
    Kinostart Deutschland:
    22.12.2006
    Kinostart USA:
    22.11.2006
    Verleiher Österreich:
    Buena Vista Home Entertainment
    Verleiher Deutschland:
    Buena Vista Home Entertainment
  • Inhalt
  • Es ist das erste Mardi Gras seit der Hurricane Katrina über New Orleans hinwegfegte und das fast gesamte Land vernichtete. Mit diesem Fest kehren ihre Einwohner zurück und feiern somit ihre wieder gewonnene normale Realität. Die einstigen Bewohner freuen sich ausgelassen auf Alkohol und der traditionellen Musik. Auch auf der Fähre zum Festland herrscht große Aufregung und eine riesige optimistische Vorfreude. 543 Passagiere tanzen sich um exakt 10.50 Uhr in den Tod als plötzlich eine ungeheure Detonation das Schiff und deren Passagiere flambiert und in die Tiefen reißt. Polizei verschiedenster Einheiten, darunter auch Agent Doug Carlin ( Denzel Washington ), säumen den Tatort. Doug untersteht dem ATF das so viel bedeutet wie, US Bureau of Alcohol, Tobacco and Firearms. Seine Fähigkeiten beziehen sich auf das schnelle Erkennen sonderbare Gegebenheiten und das rasche Antizipieren. Aus diesem Grund wird er auch Mitglied eines Spezial Teams die für eine schnelle Abwicklung mit positiven Ausgang, sprich mit der Festnahme des oder der Täter verantwortlich sind. FBI Agent und Leiter ist ein gewisser Pryzwarra ( Val Kilmer ), der Carlin eine neue Errungenschaft erklärt. Es handelt sich um eine Maschine, die es erlaubt 4 Tage und 6 Stunden zurück zu sehen, ohne jedoch auf Standbild zu schalten. Auch das Vor und Zurückspulen ist technisch unmöglich. Was der Betrachter einmal sieht kehrt nie wieder, daher sind Agent Carlins Fähigkeiten enorm gefragt. Dieser widmet seiner Aufmerksamkeit jedoch jener Leiche, die knapp vor der Explosion verbrannt ans Ufer trieb. Und erkennt sofort das diese Tote in unmittelbaren Verhältnis zum Täter stehen muss !
  • Filmkritik
  • Als Déjà-vu-Erlebnis ( französisch = schon gesehen ), bezeichnet man ein psychologisches Phänomen, das sich in dem Gefühl äußert, eine an sich völlig neue Situation schon einmal exakt so erlebt, gesehen oder geträumt zu haben. Dabei handelt es sich nicht um eine falsche Wahrnehmung, sondern um ein paradoxes Gefühlserleben. ( Wikipedia )

    Diesem Phänomen unterwirft sich Regisseur Tony Scott, ohne seiner Gefolgschaft und Liebhaber seiner Filme dieses Gefühl zu vermitteln. Denn Déjà - Vu bietet stilistisch keineswegs Gleiches und schon mal Gesehenes betreffend seiner letzten Werke. Man on Fire oder auch Domino zeigten sich wesentlich abgedrehter und verrückter was Stil, Kamera, Schnitttechnik und Licht anbelangt. Auch die eigenartigen Charaktere blieben hier auf der Strecke. Déjà - Vu erweist sich als bodenständiger und geradlinigerer Actionfilm. Auch seine rasanten Kamerafahrten offenbart er nur wenn diese bereits erwähnte Maschine ihm schnellstmöglich die Sichtweise von einen zum anderen Standort zeigen soll. Dieser Eindruck vermittelt jene Tatsache das Tony Scott diesmal nicht zu viel, sondern dosiert und am richtigen Ort seine Verspieltheit einsetzt. Das Ergebnis stellt einen rasanten solide inszenierten Action Thriller dar der seine Schwächen nur im Skript findet. Denn da herrscht Panik wenn es darum geht die Dinge leichtmöglichst zu erklären um einiger Maßen realistisch zu bleiben. Diese Versuche lähmen die Geschwindigkeit und nehmen für eine gewisse Zeit jegliche Spannung. Der Film wird dadurch nicht glaubhafter, allerdings schadet es dem Gesamteindruck nicht wirklich. Denn Déjà - Vu zeichnet sich durch seine Intensität und seiner Inszenierung aus. Wenn der Zuseher sich nicht zu sehr auf die Handlungsstränge einlässt und über die miesen Buchlücken hinweg sieht, wird er durchaus mit einem positiven Geschmack den Kinosaal verlassen.

    Auch die Hauptprotagonisten Denzel Washington und Val Kilmer wissen zu überzeugen. Denzel stellt mit seiner natürlichen Art nichts Außergewöhnliches aber ein durchaus gewohntes Level dar. Val ist runder geworden was seine Leistung im Gesamten keineswegs schmälert. Talentiert und hübsch anzusehen ist die unbekannte Paula Patton, die sich sowohl Tot als auch Lebendig zusagend in den restlichen Cast einfügt indem noch Jim Caviezel als Carroll Oerstadt glänzt.


    Fazit:

    DEJA VU ist ein durchaus sehenswerter kurzweiliger 128 Minüter, der durchschlägt, wäre da nicht dieser „ Fluxkompensator“ der jegliche nüchterne Handlungsebene zunichte macht. Wer sich von dieser Tatsache nicht abringen und die spektakulären Bilder zu schätzen weiß, wird das Eintrittsgeld nicht bereuen.



  • Wertungen
  • Story
    2,5
    Musik:
    4,0
    Unterhaltung:
    3,5
    Anspruch:
    2,5
    Spannung:
    3,5
    Darsteller:
    4,0
    Gesamt:
    3,5
    Verfasst von:
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