Elliot Pages Outing! Netflix Konsequenzen für “The Umbrella Academy“

Auf verschiedenen Plattformen schrieb Elliot Page, den die meisten von Euch wohl aus “X-Men” kennen dürften,  dass er  nun als Mann bezeichnet werden möchte. Das Outing fand großen Zuspruch, ist es doch ein Schritt in eine Welt, in welcher jeder/jede das Recht hat, so zu sein, wie er/sie ist.

Jetzt wurde natürlich die Frage laut, wer denn nun die Vanya in der Netflix-Serie spielen wird. Variety will nun erfahren haben, dass Elliot Page die Rolle behalten wird und auch das Geschlecht des Charakters nicht angepasst werden wird. Die dritte Staffel kommt also definitiv!

Freut Ihr Euch auf die dritte Staffel der “Umbrella Academy“? Schreibt es uns in die Kommentare:

 

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Über Kamurocho-Ryo 1745 Artikel
Meine Liebe zum Film entflammte so richtig im Jahre 1993, als mein 11-jähriges Ich von der gigantischen Werbekampagne zu "Jurassic Park" gehirngewaschen wurde. Seit dem ist dies auch mein Lieblings-Film. Entgegen dazu, hängt mein Herz aber am asiatischen Kino und der ganzen Kultur. Ganz egal ob Japan, Philippinen, Thailand, Indonesien, China oder Korea, die Filme aus Asien sind immer etwas ganz besonderes und unendlich viel tiefer als der amerikanische Hollywood-Einheitsbrei. Spieletechnisch hatte ich eine hervorragende Kinderstube, soll heißen, NES und GAME BOY bevor viele weitere folgten. Bin dennoch ein Sega-Jünger. Lieblings-Regisseure: Hideaki Anno, Akira Kurosawa Lieblings-Spiele: Metal Gear Solid 1, Final Fantasy VII, Zelda - Ocarina of Time Lieblings-Film-Komponist: Jerry Goldsmith

34 Kommentare

  1. Ich fand es schon bescheuert das sie in Staffel zwei die Lesben Story mit reingebracht haben.

    Nicht wegen der Sache an sich sondern weil ich mir sicher bin das es auf ihren Wunsch hin geschehen ist.

    Dieser vorauseilende Gehorsam beim Thema political correctness nervt nur noch, vor allem wenn Filmrollen sich dadurch verändern.

    Dann macht mir das Zuschauen irgendwann keinen Spaß mehr.

  2. Das sie weiterhin vanja spielt ist ja mal richtig lächerlich dann hätte sie sich den ganzen aufstand auch sparen können. Wenn sie sich jetzt als man identifiziert dann sollte sie auch keine weiblichen Rollen mehr spielen, das ist ja n kompletter Wiederspruch

    • Elliott ist transgender. Das bedeutet nicht automatisch, dass Elliot sich eindeutig als weiblich oder männlich identifiziert. In diesem Artikel steht es zwar so, ist aber Quatsch, sofern es bei ihm keine eindeutigen Angaben diesbezügliche gibt. Und alles weitere sollte wohl in seiner Offenheit und Gestaltungsfreiheit als Künstler liegen.

    • Das ist in deinem Kopf ein Widerspruch. Sonst nicht. Frauen die Männer spielen und umgekehrt haben in der Branche eine lange Tradition.

    • Ich finde ziemlich schwach eine solche Aussage zu treffen, denn Schauspiel bedeutet in meinen Augen jeden und alles zu spielen, wenn oder was man will. Es geht nur noch darum was er möchte, also ob er bereit ist, weiterhin eine weibliche Rolle zu spielen.
      Und sein outing als Aufstand zu bezeichnen finde ich ziemlich ignorant…

    • Dir ist bewusst dass das die ganze Kunst beim Schauspiel ist? In Charaktere zu schlüpfen denen man nicht entspricht. Tom Hopper ist schließlich auch nicht vier Jahre auf dem Mond gewesen oder hat einen Affen Körper. Aidan Gallagher ist auch noch lange nicht über 50 & Justin H. Min ist nicht verstorben.
      Ein Schauspieler spielt eine Rolle. Elliot war vor seinem Outing auch schon trans und die Charaktere die er spielte waren trotzdem alles Cis-Frauen (soweit ich weiß).

      • Wenn das so ist, warum dann der Aufschrei, wenn jemand, der nicht Trans ist, einen transsexuellen Charakter spielen soll? Wie z.B. bei Rub & Tug, wo Scarlett Johansson einen Trans-Mann spielen sollte? Das gesammte Projekt wurde deshalb gekippt. Also scheint diese Regel wohl doch nur in einigen Fällen zu greifen.

    • Nein, ist es nicht. Als wär er der erste mann, der eine frau spielt. Ubd “aufstand” ist das auch keiner, den er gemacht hat. “Aufstand” machen nur typen wie du darum, die damit nicht klar kommen.

    • Bevor du irgendwas darüber zu sagen hast, benutzt du erstmal die richtigen Pronomen, um sich darüber zu beschweren. Elliot ist ein Mann und so hast du ihn auch anzusprechen.

  3. Zwei Dinge: 1) Ich finde es richtig, dass der Autor darauf hingewiesen wurde, seinen Fehler bitte zu ändern. Ich finde es nicht richtig, ihn zu beleidigen oder anzugehen, denn es war offensichtlich ein Versehen und er hat sich entschuldigt.
    2) Trans-sein hat nichts damit zu tun, dass jemand mal grad Bock hat was anderes zu sein und ist inzwischen sogar wissenschaftlich bestätigt ein völlig realer biologischer Zustand. Respekt vor Elliots Namen und seinen Pronomen ist daher essentiell und tut wirklich niemandem weh also was soll das überhebliche Rumgemecker an jemand anderes Namen und Pronomen?

  4. Wir sind weit gekommen: von anfänglich geforderter Toleranz hin zu unverblümten Hass gegen alle, die sich in einem Artikel mal nicht 100%ig korrekt über das gegenwärtige Geschlecht einer Person äußern. Ob das versehentlich, ohne bösen Hintergedanken passiert ist, interessiert dabei gar nicht.

    Ich hoffe, dass passieret allen, die den Autor so beschimpft haben, selber einmal. Und ich hoffe, dass dabei die selben Worte gegen sie verwendet werden.

  5. Vollkommen in Ordnung, dass Page das Geschlecht ändern will, aber dieses Geschimpfe über einen falschen Ausdruck im Artikel und sich deswegen derart künstlich aufzuplustern – daran sieht man, wo diese kranke, übertriebene political correctness hinführt – beleidige um Gottes Willen ja keine/n Schauspieler/in, auch wenn er/sie diesen Artikel niemals lesen wird, aber drescht ja ordentlich auf den Autoren ein… – Ihr seid doch echt krank!

  6. Vollkommen in Ordnung, dass Page das Geschlecht ändern will, aber dieses Geschimpfe über einen falschen Ausdruck im Artikel und sich deswegen derart künstlich aufzuplustern – daran sieht man, wo diese kranke, übertriebene political correctness hinführt – beleidige um Gottes Willen ja keine/n Schauspieler/in, auch wenn sie diesen Artikel niemals lesen wird, aber drescht ja ordentlich auf den Autoren ein… – Ihr seid doch echt krank!

  7. Das schlimme ist eigentlich nur dass sowas überhaupt in Nachrichten steht und dass sich Leute beider Ansichten darüber die Köpfe einschlagen….
    Es sollte uns komplett egal sein welches Gender er/sie/es/sir hat…
    Auf der anderen Seite selbst wie ein Bekloppter überall rumzuposaunen das man jetzt anders betitelt werden will ist demgegenüber aber auch nur Dramaqueening

      • Deine Aussage ist ziemlich respektlos. Du heißt anscheinend Max, willst also, dass über dich als “er” gesprochen wird. Würde ich über dich jetzt einfach als “sie” sprechen würde dir das sicherlich auch nicht gefallen. Aber deiner Aussagen nach kann ich das ja tun, da ich selbst entscheiden darf wie ich andere Menschen anspreche. Überdenke deine Aussage lieber noch einmal und versetz dich auch einmal in andere Menschen.

  8. Hallo. Ich finde es sehr respektlos, wie ihr Elliot Page in diesem Artikel mit “sie” Bezeichnet und seinen deadname benutzt. Ich bitte darum das zu ändern!

    • Es tut mir sehr leid, wenn ich hier die falschen Pronomen genutzt habe und auch einen Deadname verwendete. Das war wirklich nur ein Versehen und sollte auf gar keinen Fall respektlos oder in irgendeiner Weise bewertend sein. Ich bitte vielmals um Entschuldigung und habe die Textpassagen geändert-

    • Was soll denn der Scheiß? Warum wird der Autor angeflaumt und warum meint der Autor sich auch noch entschuldigen zu müssen?
      Seid Ihr denn alle total bescheuert? Ellen Paige ist eine Frau also ist das Pronomen “sie” auch korrekt. Ob sie lieber ein Mann wäre ändert nichts daran was sie ist oder sein will. Ich wäre gerne König von Deutschland, trotzdem spricht mich keiner mit Ihre Majestät an. So langsam frage ich mich wo wir hier sind dass man sich für sowas auch noch entschuldigen soll. @Klaus, egal was Du konsumierst, nimm weniger davon!

      • Und da haben wir schon das Hauptproblem der heutigen Gesellschaft: man ist ja so unglaublich schnell auf höchstpersönlicher Ebene beleidigt, betroffen oder verletzt.

        • An der Aufklärung über Transidentität muss noch sehr sehr viel getan werden. Bevor man öffentlich etwas von sich gibt, sollte man erstmal recherchieren. Aber wer es nicht verstehen will, will es einfach nicht.
          Zu der Rolle der Vanja … Schauspielerei ist eine Kunst. Eine Person/Charakter darzustellen, als die Darstellenden selbst sind, liegt völlig im Sinne der Kunst. Sonst dürften die Darstellenden beispielsweise auch keine geschlechtslosen Aliens bei Star Trek mehr spielen, oder Serienkiller dürften nur noch von echten Serienkillern gespielt werden.

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