Electronic Arts wegen „FIFA“ zu knackiger Geldstrafe verurteilt

Während Electronic Arts in Sachen Spielen ihren Ruf in den letzten Monaten doch deutlich verbessern konnten, läuft es für das kanadische Unternehmen in anderen Bereichen aber so gar nicht. Kürzlich berichteten wir ja bereits von den beiden Klagen aus den USA und Kanada, die dem Publisher illegales Glücksspiel vorwerfen.

In den Niederlanden gab es bereits 2018 eine Untersuchung der dortigen Behörde für Glücksspiele. Daraufhin wurden wohl einige betroffene Unternehmen angeschrieben und gebeten, die entsprechenden Inhalte zu entfernen.

Eines davon war wohl Electronic Arts, deren Lootboxen-Mechanik in „FIFA“ das Problem darstellte. Diese kamen – im Gegensatz zu den anderen Firmen – nicht der Bitte der Behörde nach, worauf man eine Strafe von 10 Millionen Euro aufgedrückt bekam.

Nach einigen Gerichtsverfahren ist diese Strafe nun noch einmal durch einen Richter bestätigt worden und somit rechtskräftig. Ob Electronic Arts deshalb der Aufforderung nachkommen wird, Lootboxen aus „FIFA“ zu entfernen? Hier ist sicherlich noch nicht das letzte Wort gesprochen.

Über Christian Suessmeier 3127 Artikel
Nachdem ich schon in jungen Jahren Prinzessinnen aus den Klauen bösartiger Reptilien rettete und mich mit einem kleinen Raumschiff durch das Weltall ballerte, ließ mich die Faszination Videospiele nicht mehr los. Besonders japanische Spiele haben es mir angetan, außerdem war ich auch immer ein großer Fan von spezielleren Konsolen wie dem Sega Saturn. Ein Herz für Außenseiter quasi! In Sachen Spielen verehre ich die "Yakuza"-Reihe, mag filmische Abenteuer wie "The Last of Us" und absolviere gerne mal eine Partie "PES" zwischendurch. Ansonsten schlägt mein Herz aber auch für den japanischen Film, Regisseure wie Shion Sono, Shinya Tsukamoto oder Takeshi Kitano sind einfach Gold wert. Weiterhin investiere ich meine Zeit aber auch gerne in Comics und dem kreativen Arbeiten(Schreiben, Zeichnen...).

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