DVDs richtig verkaufen – so klappt es

Für viele Menschen sind gut gemachte Filme oder Serien mehr als nur eine nette Freizeitbeschäftigung für den Feierabend. Vielmehr sind cineastische Meisterwerke für sie eine echte Leidenschaft. Genau das sind auch die besten Interessenten, wenn man die eigenen DVDs verkaufen möchte.

Ein großer Report der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR) zeigt, dass neben den klassischen TV-Angeboten bei den jüngeren Konsumenten auch Videos angesagt sind. Rund 30 Prozent der unter 30-Jährigen nutzt dieses Format häufig. Vor allem dann, wenn es um Streifen geht, die nicht per Streaming zu sehen sind, ist die gute alte DVD immer noch gefragt.

Wer seine Lieblingsfilme regelmäßig oder immer mal wieder schauen möchte, hat oftmals auch eine Sammlung seiner persönlichen Favoriten auf DVD. Aber was tun, wenn das Regal schon aus allen Nähten platzt oder Teile der Kollektion einfach einstauben? In diesem Fall ist es das Beste, die DVDs, auf die man verzichten kann, zu verkaufen. Portale wie momox bieten dafür ebenso effektive wie einfache Möglichkeiten zum Festpreis und mit gratis Versand. Alternativ kann man auch Teile seiner Sammlung selbst auf Portalen wie Ebay-Kleinanzeigen verkaufen.

Sammler wollen auf die DVD nicht verzichten

Im Zusammenhang mit dem Thema DVD wird seit einiger Zeit auch immer wieder die Frage gestellt, ob dieses Format eigentlich noch Zukunft hat. Darauf gibt es eine klare Antwort: für Sammler auf jeden Fall. Gute Voraussetzungen also für einen Verkauf der eigenen Sammlung oder einzelner Stücke.

So wird der Verkauf zum Erfolg

Zuerst sollte sich der Verkäufer einen genauen Überblick über seine Sammlung verschaffen: Ist eine Serie wirklich komplett? Welche Version eines Blockbusters besitzt man eigentlich genau? Diese Faktoren können nämlich den Verkaufspreis in die Höhe treiben – oder im schlechtesten Fall direkt in den Keller katapultieren.

Ein weiterer Faktor, der über den Verkaufserfolg wesentlich mitentscheidet, ist die Frage nach dem Bonusmaterial. Mal sind Auszüge aus den Dreharbeiten vorhanden, mal sogenannte Outtakes oder Szenen, die es nicht in die Endfassung des Films geschafft haben. Vor allem Sammlereditionen wie beispielsweise die des Thrillers „The Hunt“ punkten oftmals mit umfangreichem Zusatzmaterial und sind daher unter Cineasten sehr begehrt. Wer also viele Filme mit Bonustracks hat, kann sich freuen.

Der Zustand entscheidet

Der nächste Punkt auf der Checkliste sind dann die Cover. Am besten lassen sich dabei DVDs mit Originalcovern verkaufen, aber wenn die nicht mehr vorhanden sind, sollten zumindest die Hüllen wirklich gut in Schuss sein. Hier lohnt es sich im Zweifelsfall, ein paar Euro zu investieren, und neutrale DVD-Hüllen zu kaufen.

Generell lassen sich vor allem die DVDs gut verkaufen, die in einem exzellenten Zustand sind. Das gilt für die Hüllen, aber erst recht für die Silberlinge selbst. Deshalb sollte man diese vor dem geplanten Verkauf auch noch einmal abspielen und kleinere Kratzer beheben. Denn sie lenken den Laserstrahl ab, der die Daten ausliest. Hier hilft es, den Höhenunterschied zwischen den Kratzern und der unbeschädigten Oberfläche auszugleichen. Dafür kann man sowohl handelsübliche Reparaturpasten als auch Zahncreme benutzen.

Mit ein wenig Glück kann man eine DVD sogar von tiefen Kratzern befreien. Hier helfen allerdings keine Hausmittel, sondern spezielle Reparaturgeräte weiter, die es in vielen Ausführungen gibt. Da diese Geräte nicht mehr sonderlich teuer sind, sind sie für Verkäufer einer Filmsammlung durchaus eine Option.

Wer seine DVDs mit der Hand reinigen möchte, sollte einen Tipp unbedingt beachten: Keinesfalls mit kreisförmigen Bewegungen über die Oberfläche fahren – das zerstört den Datenträger unwiderruflich.

Nicht immer aber ist der Silberling defekt, wenn der Film beim Abspielen anders aussieht als gewohnt. Ein gutes Beispiel dafür ist der Horror-Klassiker Texas Chainsaw Massacre, hierzulande auch als „Blutgericht in Texas“ bekannt. Der Streifen stammt aus den 1970ern und wurde seinerzeit auf 16 Millimetern gedreht. Die Macher der neuen Edition haben darauf geachtet, dass der Film möglichst originalgetreu gemastert wird. Mit dem Effekt, dass er beim Abspielen grobkörniger wirkt als die Produktionen von heute.

Der Sammlung den letzten Schliff verpassen

Wenn mit den DVDs alles in Ordnung ist, geht es im nächsten Schritt darum, sie genau zu kategorisieren. Denn thematische Sammlungen sind bei Sammlern begehrt – ganz gleich, ob es sich um Thriller, Liebeskomödien oder Filme mit einem bestimmten Schauspieler handelt.

In diesem Schritt sollte man auch genau hinsehen, ob sich nicht die eine oder andere Rarität in der Sammlung befindet. Die kommt dann auf einen Extrastapel, denn dafür zahlen Fans viel Geld. Danach sollte man zudem prüfen, ob die DVDs auch über eine ISBN-Nummer verfügen. Das nämlich sichert dem Käufer zu, dass es sich nicht um eine Raubkopie handelt. Diese Nummer findet man am Barcode auf der Hülle. Übrigens: Viele professionelle Verkaufsportale nehmen DVDs ohne ISBN-Nummer gar nicht an.

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