Boykottaufrufe: „Mulan“ als Politikum

Disney hat bereits viele Kinofans mit ihrer Entscheidung, das bildgewaltige Remake zum 1998er Zeichentrickfilm im Stream bei Disney+, statt im Kino zu zeigen, vor den Kopf gestoßen.

Jetzt aber bekommt es das Mäusehaus auch noch mit einem politischen Skandal zu tun, welcher mit der asiatischen Disney-Heldin zu tun hat:

Viele Menschen rufen weltweit zum Boykott auf, da der Film in Xinjiang gedreht wurde. Sogar Danksagungen an die dortigen Sicherheitsbehörden stehen im Abspann.

Der Hintergrund ist, dass Xinjiang eine Region Chinas ist, in welcher schon seit vielen Jahren die Uiguren verfolgt und umerzogen werden. Uiguren sind eine muslimische Minderheit in China.

Von Disney kam bisher noch keine Reaktion, aber wir halten Euch auf dem Laufenden.

Wie hat Euch denn “Mulan“ gefallen? Schreibt es uns in die Kommentare:

 

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Über Kamurocho-Ryo 2745 Artikel
Meine Liebe zum Film entflammte so richtig im Jahre 1993, als mein 11-jähriges Ich von der gigantischen Werbekampagne zu "Jurassic Park" gehirngewaschen wurde. Seit dem ist dies auch mein Lieblings-Film. Entgegen dazu, hängt mein Herz aber am asiatischen Kino und der ganzen Kultur. Ganz egal ob Japan, Philippinen, Thailand, Indonesien, China oder Korea, die Filme aus Asien sind immer etwas ganz besonderes und unendlich viel tiefer als der amerikanische Hollywood-Einheitsbrei. Spieletechnisch hatte ich eine hervorragende Kinderstube, soll heißen, NES und GAME BOY bevor viele weitere folgten. Bin dennoch ein Sega-Jünger. Lieblings-Regisseure: Hideaki Anno, Akira Kurosawa Lieblings-Spiele: Metal Gear Solid 1, Final Fantasy VII, Zelda - Ocarina of Time Lieblings-Film-Komponist: Jerry Goldsmith

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