Don’t go in the Woods…alone

  • Informationen zum Film
  • Ausflug in das Grauen

  • Originaltitel:
    Don't Go in the Woods
    Genre:
    Thriller, Horror
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    1981
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Vier junge Camper machen sich auf den Weg in die Berge, um ein Wochenende in der Wildnis zu verbringen. Als sie den Wald erreichen, wirkt dieser düsterer als erwartet und birgt ein schreckliches Geheimnis: Irgendwo in den Wäldern geht ein unheimlicher Schlitzer um. Auf der Jagd nach unbedarften jugendlichen Campern macht er auch nicht vor den vier Freunden halt…

BODYCOUNTS



„Ausflug in das Grauen“ ist einer der eher unbekannteren Slasher-Titel, der Anfang der 80er Jahre auf ein geneigtes Publikum losgelassen wurde – und das zu Recht. Bis auf den obskuren Mörder, der aussieht wie ein Wikinger und der gelungenen, experimentellen Musikgestaltung gibt der Film dem Genre keinerlei neue Impulse. Schlimmer noch, eigentlich setzt sich der Film lediglich aus einer Reihe mehr oder weniger brutalen Morden zusammen, die episodisch hintereinander gereiht wurden. Dass es Hauptdarsteller gibt, merkt man auch erst am Ende – es sind die beiden, die den Abspann noch miterleben dürfen. Sowieso wirkt der Film wie ein kleiner, billiger Schnellschuss, und wäre er nicht von der deutschen Zensur beschlagnahmt worden, würden sich heute noch weniger Personen an ihn erinnern. Ganz ehrlich, wenn man einen Slasher sehen will, der im Wald spielt, sollte man sich eher Titel wie „The Burning – Brennende Rache“ ansehen. Da hat man mehr davon.

1. Amerikanische Nationalparks. Endlose, unberührte Natur. Ruhe und Frieden, wohin das Auge nur schaut. Naja, zumindest fast, denn in einem dieser Parks geht’s hoch her, was der Zuschauer auch gleich zu Anfang sehen kann: Ein junges (und knapp bekleidetes) Mädchen flüchtet vor einem noch unbekannten Mörder, stolpert und fällt in einen kleinen Bach. Dann ist`s schon um sie geschehen (wirklich was zu sehen bekommt man nicht). Weiterhin sieht man einige zerfetzte Kleiderreste – ob diese zu dem weiblichen Opfer oder zu einer anderen Person gehören, kann nicht eruiert werden.



2. Jetzt ist es an der Zeit unsere vier Hauptprotagonisten kennen zu lernen: Peter, Ingrid, Craig und Joanne. Aber keine Angst, die Namen müsst ihr nicht lange im Gedächtnis behalten, da werden eh nicht alle den Abspann erleben. Aber bis es so weit ist, wandern die Freunde erstmal munter und fröhlich durch die Wälder.



Währenddessen „begegnet“ ein weiterer Naturbegeisterter dem boshaften Schlächter. Ein Messerhieb und schon ist das Ärmlein ab. Dass dies für die Gesundheit nicht besonders förderlich ist, kann man sich auch als medizinischer Laie leicht denken.



3. Nur wenige Filmminuten später lernen wir ein, äh, eher interessantes Gespann kennen: Mutter und Sohn (in trendy Klamotten), die gerne mal Photos von der schönen Umgebung machen wollen. In seinem jugendlichen Übermut von Mitte vierzig eilt der Sohnemann voraus, will einen Berg hinaufkraxeln und wird dabei vom mordwilligen Mörder erwürgt. Der Schlächter wirft die erdrosselte Leiche noch den Berg hinunter.



4. Und wer jetzt denkt: „Oh weh, was macht die Mutter nur jetzt im nächsten Sommerurlaub“, den kann ich jetzt beruhigen: Denn der Killer erwischte auch sie – an dem Blut auf dem Boden gut zu erkennen.



Und was machen unsere vier Freunde? Immer noch durch die Gegend wandern – also nix wie
ab zu weiteren unwichtigen Protagonisten.



5. In diesem Fall dem Sheriff des Nationalparks. Einer seiner Kollegen betritt dessen Büro und berichtet dem Mann, dass schon wieder eine Person in den Wäldern vermisst wird (und wie man seinen Worten entnehmen kann, ist es nicht der erste Verschwundene).



6. Nachts im Nationalpark; ein kleiner VW Bus; zwei Liebende; ein merkwürdiges Geräusch. Der Mann geht hinaus in die Dunkelheit (schwerer Fehler), um mal nachzugucken, wer da rumstrolcht (sehr, sehr, schwerer Fehler). Im Off wird er von dem Killer angefallen…



Währenddessen wartet sein Betthäschen auf die Rückkehr ihres Stechers. Da patscht ihr schwer verletzter Freund blutüberströmt gegen die Scheibe des Vehikels und bricht tot zusammen. Sie findet seinen neuen Zustand (tot) eher suboptimal…



7. …doch lange muss sie nicht warten, um mit ihrem Freund im Jenseits wieder vereint zu werden. Denn der Killer kippt den VW Bus eine Klippe hinunter, der Wagen überschlägt sich mehrere Male und geht danach in Brand auf.



8. Ein neuer Tag, ein neuer Mord. Diesesmal trifft es eine Landschaftsmalerin, die mit einer Machete an ihr neuestes Werk genagelt wird.



9. Und schon haben wir auch wieder Nacht im Nationalpark: In einer etwas unübersichtlichen (da sehr dunkel gehalten und hektisch gefilmt) Sequenz wird ein Pärchen von dem brutalen Schlitzer mit einer Machete ermordet.



10. Am Morgen danach geht Peter am nahe gelegenen Fluss Holz sammeln und setzt sich, von der Natur überwältigt, erst einmal hin um den Moment zu genießen. Da sieht er einen Angler, der dem heimtückischen Killer (der übrigens aussieht, wie ein Wikinger) zum Opfer fällt. Dieser wirft eine Bärenfalle aus und „fängt“ damit den wehrlosen Mann, um ihn dann mit einem Speer aufzuschlitzen. Peter flieht panisch vor dem Killer.



11. Doch noch bevor er seine Freunde warnen kann, erwischt der Wikinger-Mörder einen von ihnen, sticht mit seinem Speer auf Craig ein und hackt ihm dann den linken Arm ab. Rabiate Methoden, die in dem Nationalpark herrschen.



12. Peter trifft auf Ingrid, und beide fliehen zusammen – ohne Joanne. Sie erreichen bald schon eine verlassene Hütte und müssen erschreckt feststellen, dass sie in das Versteck des Mörders getappt sind – Craigs Leiche hängt dort nämlich von der Decke…



Jetzt heißt es Fersengeld geben und zusammen verschwinden beide, so schnell sie nur können. Hinter einem umgestürzten Baum verstecken sich Peter und Ingrid erst einmal, als sie ein verdächtiges Geräusch hören. Mit einem behelfsmäßigen Speer attackiert Peter den Unbekannten – und ersticht einen harmlosen Wanderer, der verwundet zusammenbricht. Und als ob das noch nicht genug wäre, taucht plötzlich der echte Killer auf und schleudert einen Speer auf den Verletzten. Von zwei Hölzern durchbohrt ist jetzt Schicht im Schacht für den Mann.



13. Die zurückgelassene Joanne findet inzwischen ebenfalls die Hütte des Mörders (übrigens ist das wohl eher kein so gutes Versteck, wenn da alle naselang die Leute reintapern können… wäre die Polizei nicht so inkompetent, hätten sie den Killer schon längst erwischen können). Nachdem die Leiche von Craig sie dort ebenfalls gebührend erschreckt hat, steht auch schon der Wikinger-Mörder hinter ihr und jagt sie durch die (unaufgeräumte) Wohnung. Es gibt kein Entkommen für die Wehrlose und so wird sie von dem Machetenmann regelrecht niedergemetzelt.



14. Auch Rollstuhlfahrer möchten die Schönheit der amerikanischen Wälder erleben. Pech nur, dass der Mörder heute Wanderer im Dutzend über den Jordan schickt und den armen Mann ganz unbürokratisch einfach köpft.



15. Inzwischen stellt Peter dem Wikinger-Schlächter eine Falle: Er zieht sein T-Shirt aus, legt es auf den Waldboden und versteckt sich mehrere Meter davon entfernt hinter einem Gebüsch, bewaffnet mit einer Art Speer. Als der Killer auftaucht und das T-Shirt erspäht, dort allerdings nicht den dazugehörigen Träger ausmachen kann, hat sein letztes Stündlein geschlagen. Peter wirft und trifft mit dem Speer den Mann, der zu Boden sackt.



Dann attackiert Ingrid den am Boden liegenden Mörder mit einer Machete und zusammen mit Peter hacken und dreschen die beiden auf den verletzten Killer ein, solange, bis dieser nur noch Mus ist.



Gesamtanzahl der Toten: 17 (+ eine unbekannte Anzahl)

Verfasst von am 17.11.2008

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Einer der dämlichsten und nervigsten Slasher ever!
Die Filmmusik ist so unglaublich nervig, daß ich am liebsten nach wenigen Minuten den Ton abgestellt hätte.
Es war eine Qual den Film bis zum Ende anzusehen...

geschrieben am 25.09.2011 um 21:55 Uhr #1

 

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