Das Letzte Einhorn

  • Informationen zum Film
  • Das Letzte Einhorn

  • Originaltitel:
    The Last Unicorn
    Genre:
    Zeichentrick, Familie, Fantasy
    Produktionsländer:
    USA, UK, Bundesrepublik Deutschland, Japan
    Produktionsjahr:
    1982
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Im Zauberwald, im Wald der Phantasie, lebt ein weißes Einhorn. Es ist wunderschön und nur besonders gute oder besonders bösartige Menschen können es erkennen. Als es hört, daß ein geheimnisvoller roter Stier sämtliche Einhörner vertrieben hat, macht sich "Das letzte Einhorn" auf die Suche nach dem gefährlichen Tier. Zusammen mit den etwas tolpatschigen Zauberer Schmendrick gerät es in eine wundersame Irrfahrt voller Verwandlungen und Überraschungen, in Abenteuer mit Hexen und Räubern im Wald. Das letzte Einhorn ist so sanft und so schön - doch es hat auch geheime, wundersame Kräfte, wie kein anderes auf der Welt.

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Peter S. Beagle gehört zu den wenigen erfolgreichen Fantasy-Dichtern der Gegenwart und hat das Drehbuch sowie die Dialoge nach seinem Roman „Das letzte Einhorn“ selbst geschrieben. Sein Werk ist aus der literarischen Welt mittlerweile nicht mehr wegzudenken und zählt zu den zehn besten Fantasywerken unserer Zeit.

Diesen Einfluss bemerkt der Zuschauer von der ersten Sekunde an und hebt den Film von so gut wie allen anderen Genrebeiträgen ab. „Das letzte Einhorn“ ist ein rührendes und zum Nachdenken anregendes Märchen für jung und alt, voller Poesie und visueller Schönheit. Jede Szene wirkt wie ein Gemälde, und jeder Dialog strotzt nahezu vor lyrischer Tiefe, wie man es von einem Zeichentrickfilm nicht erwarten würde. Hinzu kommt die grandiose musikalische Untermalung des Komponisten Jimmy Webb, einem der berühmtesten amerikanischen Pop-Komponisten, der für den Soundtrack das Londoner Symphonieorchester gewinnen konnte. Drei Kompositionen wurden von der legendären Popgruppe „America“ beigetragen und haben mittlerweile ebenfalls Kultstatus erlangt.

Trotz dieses Anspruchs ist der Film keine belehrende Parabel, sondern entführt den Rezipienten in eine fantastische Welt malerischer Landschaften, die zum berieseln und träumen einlädt. Vielleicht ist „Das letzte Einhorn“ deshalb nicht mehr aus dem Weihnachstprogramm der TV-Sender wegzudenken und bezaubert die Menschen jedes Jahr aufs Neue.





1. Mummy Fortuna und ihr fahrender Zirkus begegnen nachts an einer schmalen Straße dem schlafenden Einhorn. Die alte Hexe bemerkt sofort die imposante und graziöse Gestalt des Fabelwesens, während die meisten anderen Menschen es für eine weiße Stute halten. Nur der unbeholfene Zauberer Schmendrick erkennt ebenfalls die wahre Natur des Einhorns. Mummy Fortuna belegt ihre neue Attraktion mit einem Zauber und sperrt sie in einen Käfig, außerdem kreiert sie durch einen Illusionszauber ein weiteres Horn auf dem Kopf des Tieres, damit ihre proletarische Kundschaft es auch für ein Einhorn hält.



Nun muss das Einhorn zur die Belustigung der Massen sein Leben in einem Käfig fristen, und jeden Tag führt der Helfer der alten Hexe mit den Worten: „Kreaturen der Nacht, ans Licht gebracht“, eine Gruppe Spektatoren herum. Doch der Zauberer Schmendrick hat einen verwegenen Plan, um dem grazilen Geschöpf zu helfen. Die anderen Tiere in Mummy Fortunas Zirkus sind gewöhnliche Geschöpfe, die durch Illusionszauber für die Menschen wie Sartyre, Mantikore oder Midgard-Schlangen aussehen – außer eines...



Die fürchterliche und bösartige Harpyie wurde von der alten Hexe ebenfalls im Schlaf überrascht und in einen Käfig gepfercht. Mummy Fortunas Diener ist dieses Ungetüm immer schon unheimlich gewesen, doch die alte Hexe ist so stolz auf ihre Beute, dass sie die Kreatur um keinen Preis der Welt gehen lassen will und vereitelt jeden Ausbruchversuch.



Eines Nachts ergattert Schmendrick den Schlüsselbund des Dieners und befreit das Einhorn. Daraufhin ist der Bann der Hexe gebrochen, und das Fabelwesen findet schnell zu alter Stärke zurück. Schmendrick kämpft währenddessen gegen den Diener der alten Hexe. Da keine der Kreaturen in einem Käfig dahinvegetieren soll, befreit das Einhorn alle Tiere des Zirkus – auch die bösartige Harpyie.



Erwartungsgemäß ist die Kreatur der Schatten nicht besonders dankbar für ihre Befreiung und attackiert sofort das Einhorn. Doch mit den magischen Fähigkeiten seines Horns, kann es die Harpyie abwehren, bis plötzlich Mummy Fortuna erscheint und die volle Aufmerksamkeit der Harpyie auf sich zieht. Mit ihren scharfen Klauen stürzt sich das Ungetüm auf seine frühere Kerkermeisterin und zerpflückt ihren Körper.



2. Auch der Diener wird von der Harpyie nicht verschont, während das Einhorn und Schmendrick langsam die Lichtung verlassen.






3. Mittlerweile hat Schmendrick das Einhorn in einen Mensch verwandelt, um es vor dem roten Stier zu beschützen, da diese gewaltige Kreatur nur Einhörner jagt und ins Meer treibt. Sie haben die Spur der Einhörner bis zu dem Schloss des dunklen Königs Haggard verfolgt und sich dort als Hofpersonal eingeschlichen. Der Adoptivsohn des Königs, Prinz Lir, hat sich sofort unsterblich in die Lady Amalthea (so hat Schmendrick dem König das Einhorn vorgestellt) verliebt und will unbedingt ihre Gunst gewinnen. Er reitet los und kämpft gegen einen gefährlichen Drachen. Anschließend präsentiert er der Lady seinen Kopf, doch sie wendet sich etwas angewidert ab.



4. Schmendrick, Lady Amalthea und die Räuberin Molly Grue haben das Rätsel gelöst, wie sie in die Höhle des roten Stiers vordringen können. Sie müssen das Skelett nach dem Weg fragen und bestechen die knöcherne Erscheinung mit einem simplen Trick. Schmendrick behauptet, aus Wasser Wein machen zu können und gibt dem Schädel eine leere Flasche, woran dieser auch sogleich begierig nuckelt. Anschließend verrät er ihnen, dass sie durch die große Uhr schreiten müssten, um zum roten Stier zu gelangen. Trotz seiner Einfältigkeit bemerkt der Schädel sofort, als auch Lady Amalthea die Uhr betreten will, ihre wahre Natur und brüllt laut: „Oh nein! Die nicht! Haggard, Einhorn!“



5. Die Drei wollen schnell durch die Uhr eilen, doch da taucht König Haggard schon auf und greift Schmendrick an. Der kann sich mit allerletzter Kraft in die Uhr retten, und der König zerstört diese anschließend, womit es für die Gruppe kein zurück mehr gibt – sie müssen durch die Höhle des roten Stiers.



In der Höhle lauert natürlich der rote Stier und lässt sich nicht mehr von der menschlichen Erscheinung des Einhorns täuschen. Daraufhin verwandelt Schmendrick sie zurück und eine wilde Hetzjagd bis zum Strand beginnt.



Prinz Lir will seiner Geliebten zu Hilfe eilen, wird jedoch sofort tödlich verletzt und bricht zusammen. König Haggard beobachtet das Schauspiel von seinem Balkon aus. Plötzlich empfindet das Einhorn durch den Tod des Prinzen etwas, was es vorher noch nie empfunden hat – Zorn. Mit dem Zauber des Horns schlägt es zurück und treibt den roten Stier in die Fluten, in denen er wahrscheinlich verenden wird. Beeindruckt durch den Mut ihrer Schwester, kehren die Einhörner aus dem Meer zurück und begeben sich auf den Weg in die Freiheit.



6. König Haggards Macht ist gebrochen, und sein Schloss kracht in sich zusammen. Der verbitterte Mann stürzt mit den Trümmern seiner Behausung in die Tiefe und stirbt in den Fluten.



Mit seinen magischen Fähigkeiten erweckt das Einhorn Prinz Lir wieder zum Leben und kehrt anschließend in seine Heimat zurück.






Gesamtanzahl der Toten: 7


Verfasst von am 04.11.2008

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