Graveyard Monster

  • Informationen zum Film
  • Graveyard Monster

  • Originaltitel:
    Cemetery Gates
    Genre:
    Action, Sci-Fi, Horror
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2006
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Ein riesiger, mutierter Tasmanischer Teufel wird von zwei Öko-Aktivisten aus einem Labor gestohlen. Dumm nur, dass er ihnen wieder entwischt. Und das in der Nähe eines Friedhofs, auf dem ein paar Studenten gerade nichtsahnend einen Zombie-Film drehen. Die scheußliche Kreatur nistet sich in den alten Minenstollen unter dem Friedhof ein und beginnt sich sowohl von den Toten als auch von den Lebenden zu ernähren. In der Zwischenzeit tauchen auch die beiden Wissenschaftler auf, die dieses Biest geschaffen haben - verzweifelt auf der Suche nach ihrem "Schatz". Doch einer nach dem anderen fällt dem hungrigen Monster zum Opfer...

BODYCOUNTS



Graveyard Monster ist das, was man als waschechten Genrefilm von Fans für Fans bezeichnen kann. Eine Verbeugung vor den großen Klassikern des Genres – ein Kniefall vor den Pionieren des Splatterfilms. Somit ist auch klar, was es hier nicht gibt: Computereffekte! Hier muss nach einer Splatterszene noch gewischt werden.
Wer sich jetzt fragt, warum der Film die aktuelle Gurke der Woche ist, dem sei gesagt, dass Gurken nicht zwangsläufig eine Warnung sind. Es gibt gelegentlich Filme, die so doof und so simpel gestrickt sind, dass es einfach nur Spaß macht, sich berieseln zu lassen. Wer hier einen Sinn sucht, sollte den Film direkt links liegen lassen. Hier zählt nur eins – Spaß! Graveyard Monster ist nicht spannend, ist nicht logisch, ist nicht weltbewegend gut gemacht und sicher alles andere als wichtig. Den Titel Gurke der Woche hat sich der mutierte Tasmanische Teufel wahrlich für seine Sinnlosigkeit und Primitivität verdient. Doch Obacht: Funsplatter- und Trashfreunde bekommen mit diesem Film einen absoluten Knaller. Ein kleines Juwel des schlechten Geschmacks! Mehr davon – und das bitte nicht zu selten…

Unglaublich, aber wahr - dieser Film wurde von der FSK ab 16 freigegeben!

1. Ben und Alex brechen in ein Labor ein, in dem diverse Schädel und eingelegte Reste von Versuchstieren zu sehen sind (werden nicht gezählt). Ein paar Meter weiter entdecken sie eine gigantische Kiste.



Als sie genauer hinsehen, bemerken sie, dass darin ein gigantisches Tier eingesperrt ist. Sie schieben und ziehen den riesigen Käfig zu ihrem Auto, um das Tier zu retten.



Doch sie hätten zwei Mal hingucken sollen, was sie da befreien wollen…



2. Christine und Kevin sind natürlich alles andere als begeistert, als sie feststellen, dass das geheimnisvolle Tier gestohlen wurde. Es wird erwähnt, wie gefährlich das Wesen ist – das Tier hat Kevins Frau getötet.



Später erzählt Kevins Sohn Hunter dieselbe Geschichte.



3. Die beiden selbsternannten Tierschützer kommen an einem Friedhof vorbei (irgendwie muss man den Titel Graveyard Monster ja erklären) und entschließen sich dazu, das Tier hier freizulassen.



Man sollte allerdings sehen können, was man da macht. Ben holt daher eine Taschenlampe, während Alex vor dem Laderaum wartet. Es dauert keine 5 Sekunden, und Alex ist auch schon verschwunden, bevor utopische Mengen Blut (auf den Screens sieht es nur so wenig aus) aus dem Fahrzeug spritzen.



Doch das Blut an der Tür zeigt auch Ben deutlich, dass hier etwas nicht stimmt. Als er im Laderaum nachguckt, kann er nur noch Alex' Tod feststellen.



4. Ben hat auch nicht mehr Zeit. Er kann nur noch feststellen, dass das Tier dringend einen Pediküre- und Zahnarzttermin bräuchte, bevor er zur Nahrungsquelle wird.



5. Damit der Film möglichst viele Badewannen Filmblut vergießen kann (es wurden ca. 350 Liter Filmblut verbraucht!), braucht man natürlich Opfer, die (absichtlich) möglichst blöd in die Handlung eingebracht werden, ohne sie auch nur einen Millimeter voranzubringen. Völlig zusammenhangslos wird gezeigt, wie sich zwei Männer mitten in der Pampa um einen Benzinkanister streiten. Der Mann in dem gelben T-Shirt macht sich einen Spaß daraus, seinen Freund zu ärgern und schießt den Kanister in eine große Höhle.



Er will seinen Kanister natürlich wiederhaben und betritt die Höhle. Was jetzt passiert, ist klar…



Unerwartet ist jedoch, dass die Kreatur offensichtlich einen ausgeprägten Ordnungsfimmel hat. Also raus damit, was keine Miete zahlt – richtig so!



6. Zeugen sind natürlich unerwünscht. Das Monster springt den Mann an und kratzt ihm den ganzen Bauch auf. Bei einer derartig ruppigen Behandlung können dann auch schon mal diverse Körperteile durch die Luft fliegen.



7. Christine und Kevin suchen währenddessen nach ihrem etwas anderen Schützling. Sie finden ihn auch – nur leider erst, nachdem das Tierchen einen Jogger "gefunden" hat, den sie gerade fragen wollten, ob er etwas Auffälliges gesehen hat. Der Jogger wird hinter einen Strauch gezerrt, und es fliegen buchstäblich die Fetzen.



Wer jetzt glaubt, dass man nach solchen Blutmengen nicht mehr leben kann, hat natürlich recht. Dem Film ist das dennoch völlig egal. Der Jogger krabbelt wieder zum Weg, während seine Eingeweide samt ca. einem Eimer Blut auf die Wiese klatschen. Er wird anschließend weggezogen und stirbt nicht sichtbar an den Folgen seiner Verletzungen.



Später wird seine Leiche noch mal gezeigt.



8. An einem Baum hängt ein totes Stinktier, das von den zwei grenzdebilen Söhnen (Earl und Dale) des Friedhofswärters an den Baum genagelt wurde.



9. Nun geht es einer Frau an den Kragen. Doch zuerst ist nur das Fahrrad dran, und sie kann fliehen.



Ein paar Sekunden später wird sie einen Abhang hinuntergeschlagen und gegen einen Baum geknallt.




Als sie wieder zu sich kommt, sieht sie die beiden Söhne des Wärters. Da sie gar nicht daran denken, ihr zu helfen, gucken sie nur belustigt zu, wie das Tierchen seine Krallen benutzt.



10. Zwei Ökos (Greg Nicotero und Howard Berger!) sind in den örtlichen Wald gefahren, um sich spirituellem Blödsinn hinzugeben. Der Mann im schwarzen T-Shirt ruft irgendein großes Wesen – und bekommt es auch. Allerdings ist er zu bekifft, um zu sehen, was da wirklich auf ihn zukommt.



Die Kreatur kratzt dem Mann die Kehle auf und…



…schlägt ihm anschließend den Kopf ab.



Bloß kein Blut im Körper lassen – immer raus damit…



11. Sein Freund darf natürlich auch nicht überleben. Seine Flucht endet am Friedhofszaun, wo er auch direkt mit den Krallen des Untieres Erfahrungen sammelt.



Letztendlich drückt die Kreatur den Kopf des Mannes durch das Gitter und drückt weiter, bis er gänzlich abreißt.



12. Matt sucht Kim und Hunter. Sie sind beide zusammen verschwunden, und die restliche Gruppe wartet darauf, dass der Filmdreh weitergeht, für den sie zum Friedhof gefahren sind. Dabei entdeckt er mehr oder weniger freiwillig eine alte Mine, in der die Kreatur ihr Nest eingerichtet hat. Dort sind unzählige Leichen zu sehen, und eine fällt ihm sogar entgegen.



Bis zum Abspann werden immer wieder diverse Leichen und Leichenteile gezeigt (bleibt alles ungezählt).



13. Der geistig etwas umnachtete Angler Ed läuft mit seinen zwei erbeuteten Fischen (werden nicht gezählt) über den Friedhof und bleibt an einer etwas ungünstigen Stelle stehen. Das zottelige Wesen reißt sofort ein Loch in den Boden, um den Mann zu sich zu holen.



Als er, von Schmerzen begleitet, wieder aufsteht, wird er sofort mit einem Prankenhieb (kaum zu erkennen) halbiert.



14. Matt hat alles beobachtet und denkt, dass er jetzt seine Chance nutzen sollte, zu fliehen, bevor das Zottelvieh auf den nächsten Snack lauert. So einfach, wie er sich das gedacht hat, ist es jedoch nicht. Er wird mit voller Wucht gegen eine Felswand der Mine geschleudert.



Viel Zeit, wieder zu sich zu kommen, bleibt ihm allerdings nicht. Ihm wird der gesamte Rücken zerfetzt, und er verblutet.



15. Tony konnte das blonde Blödchen August dazu bewegen, mit ihm vor der Kamera zu schlafen. Seine Blase will allerdings nicht mitspielen, und er muss erstmal anderen Druck loswerden. Er hätte aber dringend besser hingucken müssen, wohin er pinkelt.



Zottelchen ist natürlich gar nicht begeistert und verpasst Tony einen kräftigen Schlag.



August hat offensichtlich Dreck unter den Fingernägeln und ist damit beschäftigt, eben diesen mit den Zähnen zu entfernen. Daher bekommt sie natürlich nicht mit, was ihrem neuen "Freund" passiert. Bevor er sie erreichen kann, wird er auch schon wieder weggezerrt.



Später sieht Hunter, wie Zottelchen an seiner Leiche knabbert.



Als kleine Entschuldigung dafür, dass die Gurke der Woche einen Tag zu spät kommt, gibt es hier eine etwas längere Animation.

16. August hat auch nicht mehr Glück und wird direkt vor der Kamera getötet.



17. Enrique ist allein beim Wagen geblieben, um auf das Filmequipment aufzupassen. Earl und Dale sind natürlich an den Wertgegenständen interessiert und binden ihn an ein Denkmal.



Für Enrique sieht es platt gesagt echt beschissen aus. Zottelchen läuft im Hintergrund, und er muss damit rechnen, dass er in ein paar Sekunden das letzte Mal atmet. Doch es passiert etwas, womit echt keiner rechnet: Der zu groß geratene Teufel will sich nur kratzen. Einen Grund zum Aufatmen gibt es allerdings nicht, da das Denkmal für die Minenarbeiter (daher die Leichen) recht wacklig ist. Enrique wird erschlagen, und seine Denkzentrale fliegt zum nächsten Grabstein.



Später wird seine Leiche gefunden.



18. Dale und Earl suchen ihren Vater John, um vor dem mutierten Wesen zu fliehen. Zottelchen hat den Friedhofswärter jedoch schon erwischt und "wirft" ihn seinen Söhnen vor die Räder. Sie versuchen noch, ihm zu helfen, doch es ist zu spät.



19. Earl hat noch nicht mitbekommen, dass es eigentlich schon zu spät ist und stürmt zum Wagen, um den Verbandskasten zu holen (schätze ich zumindest). Als die Tür wieder die Sicht auf den Hintergrund freigibt, ist hier eine witzige Panne zu sehen. Man sieht deutlich, wie der Darsteller der Figur Dale darauf wartet, dass er wieder im Bild ist, damit er so tun kann, als hätte er Schmerzen. Dumm gelaufen, denn seinen Einsatz hat er knapp verpasst. Dieses wartende Gesicht ist aber auch zu herrlich.



Wenn man die kleine Panne ignoriert, sieht es für Dale alles andere als gut aus. Zottelchen reißt ihm den Arm ab und schleudert ihn weg.



20. Earl ist zu feige, um seinem Bruder zu helfen und flieht in den Wagen. Wenn man genau hinguckt, sieht man aber, dass Zottelchen im Hintergrund das Fahrzeug öffnet. Earl bekommt davon erstmal nichts mit und gibt Vollgas – auch wenn die Fahrbahn nicht frei ist.



Während Earl denkt, dass er es geschafft hat, kämpft sich das Untier zu ihm, und er wird nicht sichtbar getötet. Bei den absurden Blutmengen kann man sein Überleben ausschließen.



21. Christine versucht, den mutierten Tasmanischen Teufel zu betäuben. Die Dosis reicht jedoch nicht aus, und Zottelchen stürzt sich auf die chancenlose Frau. Als sie umgerissen wird, spritzt bereits das erste Blut gegen die Felswand.



Das Wesen schlägt seine Klauen immer und immer wieder gegen den Oberkörper der Frau, bis er so weit geöffnet ist, dass sogar ihr Herz auf dem Boden landet.



Hunter hat währenddessen ein ganz neues Problem ans Tageslicht gebracht: Zottelchen ist robuster, als er gedacht hat. Der Schuss aus der Schrotflinte bleibt weitestgehend wirkungslos. Tierhorrorfans wissen also, was gleich kommt…



22. Kevin will das Untier ausschalten und sticht ihm mit voller Kraft ins Auge. Er muss später feststellen, dass die Wunde schon nach wenigen Sekunden verheilt ist. Er rettet sich aus dem Minenschacht und…



…versucht dafür zu sorgen, dass das Tier in der Mine bleibt. Da ihm die Munition ausgeht, muss eine Metallstange eines Zaunes als Waffe dienen.



Kim und Hunter holen währenddessen ein schweres Tor, um den Minenausgang zu blockieren. Als sie das geschafft haben,…



…zündet Hunter eine Stange Dynamit an und schickt Zottelchen ins Jenseits.



23. Der Endgag darf natürlich nicht fehlen. In der Mine haben 3 Jungtiere überlebt, die an einer Leiche knabbern. Man kann und muss also von weiteren Opfern ausgehen.



Gesamtanzahl der Toten: 20


Verfasst von am 15.08.2008

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Na ja, so gut fand ich den nicht.
Die Bilder sehen besser aus, als es im Film dann rüberkommt.
Ich habe ein kleines Review zum Film geschrieben, wer mag, kann es ja mal lesen. :-)

geschrieben am 19.09.2011 um 22:29 Uhr #3

Und das bei ner 16er Freigabe? O_o Alter Falter!

geschrieben am 19.09.2011 um 19:47 Uhr #2

Einfach nur ein richtig geiler Matschefilm der blendend unterhält und nicht 1 Sekunde langweilt

geschrieben am 17.09.2011 um 01:35 Uhr #1

 

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ø Wertung: 6,8/10 | Wertungen: 8 | Kritiken: 4

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