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Die Eroberer

  • Informationen zum Film
  • Die Eroberer

  • Originaltitel:
    Dong kai ji
    Genre:
    Action, Abenteuer
    Produktionsland:
    Hong Kong
    Produktionsjahr:
    1975
    Kinostart Deutschland:
    29.08.1978

Userkritik zu Die Eroberer

doobee
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Bewertung: 8/10 Punkte

China, 14. Jahrhundert; das riesige Reich ist zerrüttet, in der südlichen Provinz Jiangnan hat Rebellenführer Fang La (Mu Chu) schon 25 Bezirke eingenommen. Yen Ching (David Chiang) lernt zufällig in einem Bordell, wo er seine Schwester Li Shi-Shi (Betty Chung) besucht, den Kaiser Tao Chun (Yang Chang) kennen. Yen ist ein Rebell der Liang Shan-Truppen, die dem Kaiser treu ergeben sind aber gegen korrupte Gouverneure und Staatsdiener kämpfen, da diese mitverantwortlich für die desaströse Lage des Reiches sind. Tao bittet Yen, ihn im Kampf gegen Fang La zu unterstützen. Yen willigt ein, unter der Bedingung, dass seine 107 Kameraden des Liang Shan eine generelle Amnestie erhalten. Unter grossen Verlusten erobern die Kämpfer Stadt um Stadt zurück. Schliesslich gelangen sie zur Festung Hangzhou, dem Hauptquartier von Fang La. Diese ist sehr stark befestigt und sowohl auf dem Land- als auch auf dem Wasserweg nur sehr schwer anzugreifen. Zusammen mit sechs seiner stärksten und tapfersten Kameraden schleust sich Yen als Spion in die Festung ein um herauszufinden, wie dieses Bollwerk eingenommen werden kann. Ein selbstmörderisches Unternehmen, zumal sich der bärenstarke aber unbeherrschte „schwarze Taifun“ Li Kuei (Mei Sheng Fan) schon sehr bald mit den Truppen von Fang La anlegt und somit die ganze Operation gefährdet…

Ein weiterer Meilenstein, welchen uns Shaw Brothers-Kultregisseur Chang Cheh hier serviert. Garniert hat er ihn mit den üblichen Zutaten wie bedingungsloser Männertreue bis in den Tod, beinahe schon masochistisch zelebriertem Heldentum und Ehre, die über allem steht. Die Handlung ist dicht mit kleinen Hängern, die Requisiten und Ausstattung Shaw-typisch bunt und opulent. Ausserdem hat Chang Cheh ein hervorragendes Star-Esemble aufgeboten, darunter natürlich David Chiang, der einmal mehr durch sein cooles, beinahe schon arrogantes Autreten besticht und in den zahlreichen, rasanten und sehr blutigen Fights sein ganzes Können zeigen kann. Leider hat sein Kumpel Ti Lung hier nur sehr wenig Screentime als General Wu Sung, der ausserhalb der Festungsmauern abwarten muss und erst im brutalen und epischen Schlusskampf ein klein wenig von seiner brillanten Kampftechnik zeigen darf. Sehr schade wie ich finde, obwohl die anderen Akteure, wie zum Beispiel Chen Kuan Tai als „Der tätowierte Drache“ Shih Chen, ebenfalls grosse Meisterschaft demonstrieren.

Fazit: Typischer „Heroic Bloodshed“-Kracher von Chang Cheh, der das heldenhafte Sterben wie kein Zweiter zu zelebrieren wusste. Nicht der beste Film von ihm, aber für Genrefans ein absolutes Muss. 8/10

geschrieben am 21.05.2017 um 11:23

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