The Hillside Strangler

  • Informationen zum Film
  • The Hillside Strangler

  • Originaltitel:
    The Hillside Strangler
    Genre:
    Krimi, Thriller, Horror
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2004

Userkritik zu The Hillside Strangler

hudeley
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Bewertung: 4/10 Punkte

The Hillside Strangler



Der Film handelt von den sogenannnten „Hillside Strangler“ Mordfällen Ende der Siebziger Jahre in LA. Kenneth Bianchi und sein Cousin Angelo Buono ermordeten zusammen insgesamt 10 Frauen und legten sie in grotesken Posen in den Hügeln von Hollywood ab. 



Die erste halbe Stunde ist abartige Langeweile par excellence. Wie "dürfen" zwei kaputten Typen bei ihren Nachtclub Aktivitäten über die Schulter schauen, sprich: der Film besteht anfangs fast nur aus Gelaber und Softcore Szenen. Auffallend sind vorallem die merkwürdig gesetzten Schnitte und wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich behaupten dass auch die amerikanische Fassung zensiert ist - ist sie aber nicht. Die ganze Szenerie wirkt sowas von belanglos und ist wahrscheinlich einzig dazu da, den Zuschauer mit nackten Frauen zu "erfreuen" und den Streifen auf Spielfilmlänge zu strecken.
Bis dahin ist der Film einfach nur öde und man ist wirklich versucht, die Disc möglichst schnell wieder aus dem Player zu entfernen. Sobald jedoch aber nach ca. 40 Minuten der erste Mord über den Bildschirm flimmert, fängt sich der Film und schafft es sogar, eine widerliche, perverse und bösartige Atmosphäre aufzubauen.
Und hier sind wir auch schon beim einzigen, positiven Punkt angelangt: Die Morde - obwohl nirgends auch nur ein Tropfen Blut fließt - sind wirklich heftig. Sie beschränken sich lediglich auf stumpfe Gewalt, aber alleine schon die Reaktionen der Opfer erzeugen beim Zuschauer ein flaues Gefühl im Magen. 

Nach ungefähr einer Stunde sind die besten Momente des Filmes jedoch schon wieder vorbei und die Langeweile setzt wieder ein, welche bis zum Schluss anhält. Wie auch am Anfang fallen mir hier wieder völlig belanglose und nicht zusammenpassende Szenen auf. Beispielsweise erklärt ein Charakter seiner Ex-Freundin, dass er Krebs hat. Doch komischerweise wird es danach nicht ein einziges Mal erwähnt. Wieso ist es dann im Film? Es scheint fast so, als sei „The Hillside Strangler“ 2 Stunden lang gewesen und man hat ihn aus Straffungsgründen um eine halbe Stunde gekürzt. Im Prinzip hätte Regisseur Chuck Parello alles außer den Morden rauskürzen können, denn die sind wirklich 1A inszeniert. Die Geschichte rund um die beiden Täter ist in dieser Form einfach nur unnötig, da die beiden völlig austauschbar bleiben und die versuchte „Charakterbildung“ leider nicht zur Charakteretablierung führt.


Abschließend kann ich sagen, dass der Film, außer dicht inszenierten Mordsequenzen, überhaupt nichts vorzuweisen hat und selbst diese rechtfertigen nicht eine gekürzte, harte Spio Freigabe. Vorallem deswegen, weil nicht alles gezeigt wurde (z.B wurden die beiden Vergewaltigungen nur angedeutet) und die Morde auch komplett blutleer abliefen. Das Handeln der Charaktere bleibt mir ein Mysterium, genauso wie das Einbringen haufenweise unnützer Charaktere, die nichts zur Handlung beitragen. Außerdem wird der Filmfluss, durch offensichtliche Schnitte, welche wahrscheinlich aber noch aus den Produktionszeiten stammen, extrem gestört. Was bleibt ist ein belangloser Serienmörderfilm, der sich in eine Reihe mit anderen Gurken á la „The Boston Strangler“ oder „The Chicago Massacre“ stellen darf.


3.5/10

geschrieben am 09.07.2012 um 00:56

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