Blindes Vertrauen

  • Informationen zum Film
  • Blindes Vertrauen

  • Originaltitel:
    Trust
    Genre:
    Thriller, Drama
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2010
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Die 14-jährige Annie lernt übers Internet einen Chat-Partner kennen. Er ist ungefähr in ihrem Alter, freundlich, ebenfalls ein Volleyball-Fan und scheint sich wirklich für sie zu interessieren. Die Eltern wissen über diese Bekanntschaft, machen sich darüber aber keine Sorgen, da sie es für eine Teenie-Schwärmerei halten. Als der Fremde Annie eine Treffen vorschlägt, zögert das Mädchen nicht lange. Doch bei dem Rendezvous muss Annie feststellen, dass Charlie weitaus älter ist als er zunächst behauptet hat. Trotzdem folgt sie ihm in sein Hotelzimmer und erlebt dort die schlimmsten Stunden ihres Lebens. Als Annies Vater von der schockierenden Tat hört, scheint es nur noch einen Ausweg für ihn zu geben: Rache!

Userkritik zu Blindes Vertrauen

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Bewertung: 5/10 Punkte

Eigentlich befasst sich 'Trust' mit einem wichtigen Thema. Von der Umsetzung her wurde es aus meiner Sicht aber versaut. Anmerken sollte ich hier auch, dass das DVD-Cover total irreführend ist. Was als Rape'n Revenge-Film verkauft wird, ist eine Mischung aus Thriller und Familiendrama. Rachegelüste werden höchstens imaginär ausgelebt. Dagegen ist im Grunde erst mal nichts auszusetzen, da der Film so authentischer rüberkommt. Dreist ist einfach nur die Art von Marketing, die hier betrieben wird.
Annie, 14, ist noch ein richtiges Kind, was mir im Film eher negativ aufgefallen ist. Sie geht auf eine Internet-Chat-Kommunikation ein, lässt sich das Blaue vom Himmel erzählen und schwebt im siebten Himmel. Schnell träumt sie von ihrem 20-jährigen Pseudo-Freund und hat schließlich ein Date in einem öffentlichen Cafe. Tja, dumm nur, dass da plötzlich ein mid-Dreißiger vor ihr steht und sie mit irgendwelchen dümmlichen Floskeln versucht einzulullen. Annie bricht in Tränen aus. Jedes andere junge Mädchen würde schissig die Beine in die Hand nehmen und abhauen, aber nein, Annie bringt dann nur so eine weinerliche Frage wie: 'Warum belügst du mich?' heraus. Boah Kopfschmerzen...Und so völlig an der Realität vorbei verlassen beide das Cafe, um ein Hotelzimmer aufzusuchen. Noch mehr Kopfschmerz...

Annie wird schließlich vergewaltigt, ist in der Situation natürlich auch ängstlich, brabbelt nach der Tat aber immer von der großen Liebe. Das Mädchen, dass hier verköpert wird, ist nicht nur reichlich naiv, sondern auch vor dem Vorfall schon gestört gewesen. Ich verstehe nur nicht, warum man ein Mädchen überhaupt so darstellen muss? 'Trust' kann man vielleicht als Aufklärungsfilm für 12jährige sehen (dummerweise ist er erst ab 16 freigegeben), aber Erwachsene sollten sich hier überwiegen die Hand auf die Stirn knallen.

Jedenfalls verwandelt sich 'Trust' nach der Vergewaltigung hauptsächlich in ein Drama, wobei gerade Annies Vater sehr mit Schuldgefühlen zu kämpfen hat. Seine Rachegelüste aber werden nie gestillt. Man kann hier, mehr oder weniger, von einem offenem Ende reden. Mich persönlich hat der ganze Film nicht sonderlich beeindruckt.

geschrieben am 24.06.2012 um 17:17

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ø Wertung: 7/10 | Wertungen: 5 | Kritiken: 1