Der Affe im Menschen

  • Informationen zum Film
  • Der Affe im Menschen

  • Originaltitel:
    Monkey Shines
    Genre:
    Thriller, Sci-Fi, Horror, Drama
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    1988
    Kinostart Österreich:
    07.06.1989
    Kinostart USA:
    29.07.1988
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Student Allan sitzt nach einem Unfall verbittert und voller Hass im Rollstuhl. Sein Freund Geoffrey forscht über Intelligenz. Er spritzt Kapuzineraffen menschliche Gehirnzellen, um sie intelligenter zu machen. Das Äffchen Ella entwendet er und lässt es schulen, so dass es Allan im Alltag helfen kann. Aber bald geschieht Mysteriöses. Ella scheint Allans geheimste Gedanken zu verstehen – und beginnt sie auszuführen. Gleichzeitig wird Allan immer aggressiver, er kann auch Mordgedanken nicht mehr unterdrücken. Verzweifelt versucht er, Ella loszuwerden, doch der Affe kehrt zurück und tötet Allans Mutter und Geoffrey, um bei Allan zu sein ...

    Packender Horrorthriller von Kultregisseur George A. Romero: technisch perfekt, bis zur letzten Minute dramatisch spannend und faszinierend abgründig. Die fantastische Tierdressur lässt den mörderischen Affen haarsträubend glaubwürdig erscheinen.

Userkritik zu Der Affe im Menschen

BlackSheep
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Bewertung: 8/10 Punkte

1988 ist Romero´s Meisterleistung im Genre des Tierhorrors entstanden und weiß bis heute zu begeistern. Die Atmosphäre in diesem Film ist überwältigend, da stört es mich persönlich noch nicht mal, dass er eher blutleer ist. Wenn es jedoch mal Blut zu sehen gibt, hat man Effekte vom feinsten vor der Linse, an denen es nichts zu meckern gibt. Mit dem Hauptprotagonisten Allan und dem Kapuzineraffen Ella steht und fällt die Atmosphäre, denn durch diese beiden gibt es viele Gegensätze in dieser. Allan ist zum einen körperlich völlig hilflos, was besonders durch die gut in Szene gesetzten Hilfsmittel deutlich wird, zum anderen ist er von Wut und Hass besessen, sobald Ella in der Nähe ist. Ella wiederum ist ein kleiner süßer Affe, welcher völlig harmlos aussieht, im anderen Moment aber eine ernsthafte Bedrohung. Die Dressur des Affen ist fantastisch und man ist hin und her gerissen, was man beim Anblick des Affen denken soll.
Als Ella neu im Haushalt war, war sie nett und gehorsam, doch nachdem Allan beim rasieren geschnitten wurde, hat man schon gesehen, dass Ella mehr tun wird, als nur im Haushalt zu helfen..Der Film ist spannend, keine Frage, aber gegen Ende bekommt er eine gewisse Länge. Und sowas darf eigentlich nicht passieren, da es gegen Ende noch mal spannender als vorher sein sollte. Am Ende des Filmes zeigt Ella kompletten Ungehorsam und ist somit für Allan unkontrollierbar, welcher ja nur Befehle erteilen kann. Und genau dies tut er durchgehend, auch wenn Ella nicht hören will und sich ran macht, Allan´s Freundin zu töten. Meiner Meinung nach ist das wiederrum ein großer Mackel des Filmes, da dies kein richtiger Höhepunkt ist. Nachdem das endlos scheinende Befehlen ein Ende hat und Allan handelt, erhält der Film seine zuvor gut aufgebaute Spannung zurück, bis hin zum Tod des Affen. Doch auch danach ist dieser noch für eine Überraschung gut. Mehr verrate ich an dieser Stelle dazu nicht.
Die restlichen Nebencharaktere, allen voran Geoffrey, schaffen noch eine nette Nebenhandlung zu dem zuhause passierenden Horror. Dadurch versteift sich das Setting des Filmes nicht nur auf zuhause, sondern auch auf das Labor, wo alles anfing. Der Film lässt einen sogar schmunzeln, vor allem, solange die engagierte Haushaltshilfe für Allan noch da ist.
Abschließend kann man sagen, dass "Der Affe im Menschen" aka "Monkey Shines" ein fantastischer Tierhorrorstreifen ist, welcher vor allem auf das atmosphärische aufbaut und dieses auch glänzend präsentiert.

geschrieben am 09.06.2012 um 16:49

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ø Wertung: 7,2/10 | Wertungen: 5 | Kritiken: 1