Wild Beasts

  • Informationen zum Film
  • Wild Beasts

  • Originaltitel:
    Wild beasts - Belve feroci
    Genre:
    Horror
    Produktionsland:
    Italien
    Produktionsjahr:
    1984

Userkritik zu Wild Beasts

BlackSheep
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Bewertung: 5/10 Punkte

Ich bin, und war auch noch nie, ein Fan dieser ausführlichen Kommentare zu einem Text, wie bei diesem Schuber, da dort meist "Versprechungen" gemacht werden, welche oft nie eingehalten werden. Auch hier wurde meiner Meinung nach maßlos übertrieben, denn dort klingt es nach unzähligen verschiedenen Tieren und genauso vielen Todesopfern. Bei "Wild Beasts" ist es noch verständlich, da zu fast jeder Zeit nur echte Tiere zu sehen waren und somit, vor allem im Jahre 1984, es nicht möglich ist allzu viele Todesopfer zu fordern. Die Tode, welche man zu sehen bekommt sind aber allesamt von der feinsten Sorte und man findet an ihnen nichts auszusetzen. Von Ratten zerfressende Gesichter, ein Kopf unter einem Elefantenfuß oder ein von einem Eisbären abgerissener Hals, um nur ein paar zu nennen. Es wurde versucht so lange wie möglich auf echte Tiere zurück zu greifen, daher gibt es auch reichlich einzelne Aufnahmen, wo entweder das Tier oder das Opfer zu sehen ist, meist bis es zu der blutigen Attacke kommt. Wenn es dann endlich soweit ist und es kein Entrinnen vor dem Tode gibt, fließt reichlich Blut und passieren tut alles meist sehr schnell. Ab und an darf man dann noch zuschauen, wie an dem Kadaver weiter rumgeknabbert wird. Durch die blutigen Attacken ist "Wild Beasts" einer der eher blutigen Vertreter des Genres mit einem Versuch, sich nicht auf ein Tier zu spezifizieren, sondern direkt einen ganzen Zoo zu integrieren. Um dies umzusetzen darf sich jedes gezeigte Tier gerade mal an einem Menschen vergehen, bevor der nächste pelzige Protagonist an der Reihe ist. Nicht nur Tode duch Tiere gibt es zu bestaunen, auch gibt es hier die meisten Auto-Crashes im Tierhorrorbereich zu sehen. Dadurch wird dem viel ein wenig an Übertriebenheit zu eigen, wodurch sich das ganze Geschehen wieder ein wenig von der Realität entfernt. Der Versuch eine anständige Atmophäre aufzubauen, mit dem Versuch eines kompletten Blackouts der Stadt scheitert meiner Meinung nach kläglich, da man auch ohne das Licht der Stadt alles gut gesehen hat. Besonders deutlich wird dies, als am Ende des Filmes das Licht wieder eingeschaltet wird. Ich habe mich nur gefragt, ob das Licht schon die ganze Zeit aus war.. Somit hat die Atmosphäre und auch die Spannung total versagt, da die Spannung auch sehr mager war. Der Tierarzt fährt nur zu den Orten, wo Angriffe gemeldet wurden und kommt natürlich zu spät. Die Ursache, das PCP, ist gefunden und mehr kann auch nicht gemacht werden, da die Wirkung irgendwann nachlassen wird. Dies passiert auch und mehr als die Tiere zurück zu bringen kann man dann auch nicht. Spannung kam also kaum auf.
Neben den Besonderheiten der Anzahl der zerstörten Autos und der Anzahl der Tiere bietet der Film auch ein besonderes Ende.. Wenn PCP ins Trinkwasser gerät sind nicht zwingend nur Tiere davon betroffen. Mehr verrate ich auch nicht, da dieses Ende wirklich überraschend ist und ich nichts vorweg nehmen möchte.
"Wild Beasts" hat meine Erwartungen nur in Punkto Blut erfüllt, dies aber zu voller Zufriedenheit, jedoch hat mir durchgehend die Atmosphäre und die Spannung gefehlt, welche mir durch den Infotext "versprochen" wurden..

geschrieben am 08.06.2012 um 00:41

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