Bug

  • Informationen zum Film
  • Bug

  • Originaltitel:
    Bug
    Genre:
    Thriller, Horror, Drama
    Produktionsländer:
    USA, Deutschland
    Produktionsjahr:
    2006
    Kinostart USA:
    25.05.2007
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Kellnerin Agnes ist sehr einsam und versteckt sich vor ihrem gewalttätigen Ex-Mann Jerry, der fieberhaft nach ihr sucht. Seelischen Beistand spendet ihre lesbische Kollegin, die ihr eines Tages Peter vorstellt. Er will nur plaudern und scheint kein Interesse an Sex zu haben. Aber so aalglatt ist er nicht: Denn er ist besessen von imaginären Insekten, die nach seiner Überzeugung für militärische Zwecke gezüchtet worden sind. Dieser Wahn ist die Folge eines Golfkrieg-Einsatzes. Agnes fühlt sich dennoch zu dem gestörten Mann hingezogen und die Paranoia greift auf sie über. Das Krabbeln beginnt …

Userkritik zu Bug

BlackSheep
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Bewertung: 4/10 Punkte

Diesmal ein Tierhorror der anderen Sorte, denn es gibt kein einziges Tier zu bestaunen in diesem Film! Das wahnsinnig machende Ungeziefer ist pure Einbildung, kann somit also nur auf eine Art bekämpft werden. Nicht die Tiere sind das Ziel, sondern der Wirt! Der Ort des Geschehens beschränkt sich einzig und allein auf ein kleines Motel, welches ziemlich herunter gekommen ist. Macht ja nichts, im Laufe des Filmes ändert sich das Aussehen komplett und es sieht aus, wie das Innere eines Raumschiffes, alles natürlich, um die Käfer zu bekämpfen. Ob das so schlau war, um gegen winzige Tiere zu kämpfen, denn so haben die beiden Paranoiden sich die Zecken vorgestellt, ist mal dahin gestellt, denn der Raum würde jeden Klaustrophobiker die Hölle auf Erden bescheren. Und was für Klaustrophobiker nicht gut ist, ist für Paranoia nicht gerad besser. Durch die komplette Alu verkleidung der Wände + Decke scheint es keine Tür mehr nach draußen zu geben, was den Gedanken aufbringt "Überall diese Viecher und ich komme hier nicht raus!".
Da es keine sichtbaren Tiere gibt, kommt es vor allem auf die Bewegungen/das Verhalten der beiden Protagonisten an, welches durch und durch verrückt wirkt. Sprich, sehr gut gelungen und verstörend. Vor allem der "Verlauf" von Peter ist sehr gut gelungen, anfangs ein schüchterner (etwas mysteriöser) Kerl, dann immer packender und letztlich paranoider Psycho. Ein Paradebeispiel der Paranoia ist,natürlich neben den Insekten, als er die "Maschine" umbringt, um nicht zuviel vorweg zu nehmen. Die (Blut)effekte passen auch super in das Gesamtbild des Filmes und sind eher dezent eingesetzt worden.
Mankos hat der Film leider (natürlich) auch und das wohl größte, ist die Laufzeit des Filmes. Versucht man die Entwicklung von Paranoia 97 Minuten lang zu zeigen, dürfte jedem Bewusst sein, dass dies viel zu lang ist. Daher darf man im ersten Teil des Filmes das klassische Beziehungsdrama erleben, wie es im Buche steht. Freundin versteckt sich vor gewalttätigem Ex-Freund, neuer Freund beschützt sie und so weiter und so fort..Auch der Film an sich ist nicht ganz perfekt: Peter hat nicht nur Angst vor den Insekten sondern auch vor "denen", welche ihn holen wollen. Seine Freundin Agnes bleibt immerzu im Motel, da auch sie von "ihnen" geholt werden soll. Die Frage: Woher kommen auf einmal die ganzen Insektenlampen und die Alufolie?!
Nichtsdestotrotz ist "Bug" ein Tierhorror der ganz eigenen Sorte und war somit eine nette Abwechslung. Jedoch hat er eine der größten Längen, welche ich bis jetzt gesehen habe, was die Freude und Lust an dem Film schnell vergehen lässt. Kommt er jedoch erstmal in fahrt, hat er Überzeugungspotential.

geschrieben am 02.06.2012 um 01:21

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ø Wertung: 5,4/10 | Wertungen: 9 | Kritiken: 1