Melancholia

  • Informationen zum Film
  • Melancholia

  • Originaltitel:
    Melancholia
    Genre:
    Sci-Fi, Drama
    Produktionsländer:
    Frankreich, Deutschland, Dänemark, Schweden
    Produktionsjahr:
    2011
    Kinostart Österreich:
    27.10.2011
    Kinostart Deutschland:
    06.10.2011
    Kinostart USA:
    04.11.2011
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Justine (Kirsten Dunst) und Michael (Alexander Skarsgård) feiern ihre Hochzeit mit einem rauschenden Fest auf dem Landsitz von Schwester (Charlotte Gainsbourg) und Schwager (Kiefer Sutherland) der Braut. Währenddessen nähert sich der riesige Planet MELANCHOLIA immer weiter bedrohlich der Erde ...
    Ein wunderschöner Film über das Ende der Welt – wer außer Lars von Trier würde sich auf so ein waghalsiges Unterfangen einlassen? Der seit Jahren für seinen Mut und seine Risikobereitschaft gefeierte Regisseur legt mit MELANCHOLIA erneut ein Meisterwerk vor, mit dem er ganz neue Wege beschreitet und sein Publikum abermals überrascht. Einmal mehr blickt der mehrfach mit Preisen ausgezeichnete Däne, dabei mit seinem bildgewaltigen und emotional schonungslosen Drama, das im Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes seine Weltpremiere feierte, tief in die seelischen Abgründe und Ängste seiner ungleichen Protagonistinnen.
    Neben von Triers brillanter Inszenierung und seinem komplexen Drehbuch begeistern in MELANCHOLIA auch seine herausragenden Schauspieler. Kirsten Dunst („Spider-Man“) wurde für ihre beeindruckende Leistung in Cannes als Beste Schauspielerin ausgezeichnet und tat es damit ihrer Filmschwester Charlotte Gainsbourg („Antichrist“) gleich, die für ihre erste Zusammenarbeit mit dem dänischen Regie-Exzentriker mit dem gleichen Preis bedacht worden war. An der Seite der beiden überzeugt Kiefer Sutherland („24“) genauso wie ein internationales All-Star-Ensemble, zu dem Alexander Skarsgård („True Blood“), Charlotte Rampling („Swimming Pool“), John Hurt („Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“), Stellan Skarsgård („Thor“), Brady Corbet („Funny Games“), Jesper Christensen („Casino Royale“) und Udo Kier („Dancer in the Dark“) gehören.

Userkritik zu Melancholia

Sam Trautman
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Bewertung: 5/10 Punkte

-Die Erde ist schlecht wir brauchen nicht um sie zu trauern-

Den meisten Menschen, auch wenn sie nicht die totalen Filmnerds sind oder mit der Vita des Filmemachers vertraut, wird Lars von Trier nur ein Begriff sein in Zusammenhang mit den Filmfestestspielen von Cannes sein. Auf der Premierenfeier hatte der Regiesseur von Melancholia für einen Eklat gesorgt der zu Folge hatte das er zur unerwünschten Person erklärt wurde und fortan ein quasi Hausverbot erhielt. Gute Werbung aber moralisch nicht einwandfrei Dem Film hat es aber schlussendlich weder geholfen noch geschadet.

Wer die Werke von Lars von Trier kennt und diese auch gesehen hat so schmerzhaft ( Antichrist ) sie auch waren, weiß worauf er sich einlassen muss und ist dementsprechenfd vorgewarnt. Seine Filme setzten sich zumeist wenn nicht ausschließliich mit der menschlichen Psyche und eren Verhalten in speziellen Situationen auseinander. Melancholia setzt sich mit dem Thema des Weltuntergangs auseinander und wie die verschiedenen Reaktionen von Menschen darauf ausfallen könnten.

Hier gibt es im Film den Feigling , der erst alles leugnet um sich später leise und feig mit Hilfe von Medikamenten selbst aus dem Leben zu verabschieden, die Faru mit den Depressionen der eh alles egal zu sein scheint und so depremierend auf das Leben blickt das es fast schon eine Erlösung zu sein scheint als die Erde nicht mehr ist. Und die Ängsliche die den Untergang fürchtet. Alles Menschen aus dem Leben die man nachvollziehen kann. Und das ist auch gut so so baut von Trier eine Bindung auf die auch das Verhalten nachvollziegbar macht.

Die meiste Zeit über ist auch die Bedrohung des Planeten spürbar und wenn nicht im Verhalten der Schauspieler dann im ständigen bedrohlichen Sound oder dem immer wiederkehrenden wiehern der Pferde.

Leider hat der Film nur wenig von der Radikalität früherer von Trier Filme, und weniger Schauwerte als gewohnt auch die expliziete Darstellung von Nackter Haut wie es üblich ist wurde hier sehr sehr reduziert und so werden die Reaktionen auch wohl weniger kontrovers ausfallen und auch der krude Humor von Lars von Trier ist hier auf ein minimum zurückgefahren, bestes Beispiel ist da noch das 19! Loch das man auf dem Golfplatz sieht ,dennoch ist der Film kein schlechter wenn er auch nicht über ein gut hinauskommt.

Das Higlight im Film ist der Blick auf den Abendhimmel, wenn man sieht wie die Sonne links im Bild erscheint und rechts der Planet Melancholia in der Totalen. Genail!

Depremierende Endzeit Stimmung in jeder Sekunde des Films und eine tolle Kirstin Dunst. Udo Kiers zwei Sekunden Auftritt verschweige ich mal hier.

5/10

geschrieben am 07.05.2012 um 13:31

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ø Wertung: 8,2/10 | Wertungen: 18 | Kritiken: 4