127 Hours

  • Informationen zum Film
  • 127 Hours

  • Originaltitel:
    127 Hours
    Genre:
    Thriller, Abenteuer, Biographie, Drama
    Produktionsländer:
    USA, UK
    Produktionsjahr:
    2010
    Studios:
    Darlow Smithson Productions, Cloud Eight Films, Decibel Films
    Kinostart Österreich:
    18.02.2011
    Kinostart Deutschland:
    17.02.2011
    Kinostart USA:
    28.01.2011
  • Cast & Crew
  • Regie:
    Pieter Jan Brugge
    Danny Boyle
    Drehbuch:
    Simon Beaufoy
    Aron Ralston
    Danny Boyle
    Musik:
    A.R. Rahman
    Darsteller:
    Kate Mara
     
    Kate Burton
     
    Treat Williams
     
    James Franco
     
    Amber Tamblyn
     
    Lizzy Caplan
     
    Fenton Quinn
     
    Clémence Poésy
     
    Sean Bott
     
    Koleman Stinger
     
    Bailee Michelle Johnson
     
    Parker Hadley
     
    Peter Joshua Hull
     
    Rebecca C. Olson
     
    Jeffrey Wood
     
    Norman Lehnert
     
    Xmas Lutu
     
    Terry S. Mercer
     
    Darin Southam
     
    Tye Nelson
     
    Johnny Ahn
     
    Robert Bear
     
    Luke Drake
     
    Christopher K. Hagadone
     
    Elizabeth Hales
     
    Kelly Higgins
     
    Lonzo Liggins
     
    Pieter Jan Brugge
     
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Aron Ralston (James Franco) ist ein enthusiastischer Kletterer, den am Freitag Abend Niemand mehr auf seinem Weg zum Grand Canyon aufhalten kann. Während er seine Sachen packt, geht er nicht mehr ans Telefon, und fährt in der Nacht an seinen Zielort, um nach einem kurzen Schlaf im Auto, schon am frühen Morgen mit dem Mountain-Bike zu den felsigen Schluchten zu fahren.

    Dort angekommen, steigt der erfahrene Kletterer gleich in das labyrinthische Gewirr der Felsformationen ein, trifft aber überraschend auf zwei junge Frauen, die sich verirrt haben. Er zeigt Kristi (Kate Mara) und Megan (Amber Tamblyn) einen geheimen Badeort, an dem sie viel Spaß haben, aber bald schon macht sich Aron wieder auf seinen eigenen Weg. Doch trotz hervorragender Ortskenntnis, professioneller Ausrüstung und Erfahrung in diesem Gelände, unterschätzt er die Festigkeit eines Felsbrocken innerhalb einer tiefen Spalte, der auf ihn fällt und seinen rechten Arme so fest einklemmt, dass er ihn nicht mehr freimachen kann. Ohne Aussicht auf Hilfe, versucht er zu überleben...

User Kritik zu 127 Hours

JohnBorno
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Bewertung: 6/10 Punkte

Der Film 127 Hours von Danny Boyle beruht auf der wahren Geschichte von Aron Ralston, der 2003 auf einer Klettertour im Alleingang durch die Canyons Utahs in den Vereinigten Staaten von Amerika verunglückte und mit seiner Hand zwischen einem Fels eingeklemmt in einem der Canyons für mehr als fünf Tage gefangen war – 127 Stunden um präzise zu sein.

Der Film beginnt mit Ralstons Aufbruch und ersten Klettererlebnissen, bis er schließlich in seine missliche Lage gerät vergeht eine gute Viertelstunde. Anschließend kämpft sich Ralston durch verschiedene Versuche, sich von dem Felsbrocken zu befreien, jedoch vergeblich. Durch zunehmenden Nahrungs- und Flüssigkeitsmangel und Unterkühlung in den Nächten verschlechtert sich seine körperliche Verfassung und Traum und Realität beginnen immer öfter zu verschwimmen. Hier hat der Film durchaus starke Szenen, in denen man sich gut mit die Gedanken Ralstons identifizieren kann. „Verdammt! Warum zur Hölle habe ich niemandem erzählt wo ich meine Tour geplant habe? Wieso habe ich mein gutes Taschenmesser nicht dabei und wieso liegt die gott-verdammte Getorade Flasche verweist und unerreichbar im Auto?“ Jeder kennt diese Situationen, in denen man nicht verstehen kann, wie man etwas extrem Wichtiges einfach vergessen konnte.

Abseits dieser Szenen, die unterschiedlich Intensiv ausfallen, zieht sich der Film besonders im Mittelteil schon in die Länge. Um die an sich in zwei Sätzen erzählbare Story in einen 1 1/2 Stunden Film zu verwandeln, greift Boyle auf vielerlei Rückblenden, Erinnerungen und Tagträume zurück, die zwar die geistige Verfassung von Ralston gut widerspiegeln, zu einem gewissen Grad aber auch schlichtweg langweilig werden. Erst wenn Ralston sich im Endeffekt befreien kann, präsentiert der Film die intensivste Szene, die einem unter die Haut geht.

Ähnlich wie Rodrigo Cortés` Buried beschränkt sich der Film auf eine sehr einfache Handlung und einen Hauptcharakter, der den Film dominiert. In 127 Hours ist das Setup jedoch nicht ganz so minimalistisch, es gibt in verschiedenen Tagtraum- und Erinnerungssequenzen weitere Schauspieler zu sehen. Dennoch ist es praktisch eine Einzelvorstellung von James Francos, die ihm auch sehr gut gelingt.

Dass der Film auf eine wahre Begebenheit beruht ist seine große Stärke. Dieses Hintergrundwissen verleiht dem gesamten Film eine bestimmte Atmosphäre. Auch die schauspielerische Leistung von Franco trägt den Film über weite Strecken. Dennoch verbleiben viele Durststrecken, die den Unterhaltungswert des Films für mich beeinträchtigen. Immerhin hat es Boyle so geschafft, die unglaubliche Geschichte Ralstons glaubwürdig zu verfilmen.

geschrieben am 22.02.2012 um 10:25

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ø Wertung: 8/10 | Wertungen: 11 | Kritiken: 4