Als ich den Titel "Killing Spree" gehört und den Trailer gesichtet habe, musste ich sofort an viel Splatter und einen hohen Bodycount denken, aber was "Scream House" da abgeliefert hat, war Trash und Langeweile pur! Ich weiß das "Scream House" "The Home of Indie Horror" ist aber kommt schon. Ein wenig mehr hätte da doch sein können. Vor allem bei so einem feinen Trailer ( -> Camp Motion Pictures - KILLING SPREE Trailer - YouTube <- )
Die anfängliche Vorstellung von "Scream House" hat mich schon 3 Minuten lang Nerven gekostet und Killing Spree hat mir den Rest gegeben. Schön und Gut, dass sich "Scream House" erstmal vorstellt, auch die Filme, aber das muss sich ja nicht in die Länge ziehen und alles gleich sein
Kommen wir zuerst aufs generelle wie den Ton, die Kamera und das Setting zu sprechen. Der englische Ton ist nicht gerade top, da die Lautstärke und damit auch das Verständnis sehr unterschiedlich ist. Oft, meist auch inmitten von Gesprächen, wird der Ton schlagartig sehr leise, was es sehr schwer macht, den Gesprächsverlauf zu verstehen.
Die meiste Konversation findet eh in Tom´s Fantasie statt, in der er sich ausmalt, wie seine Frau es mit vielen Handwerkern und seinem besten Freund tut.
Seine Frau ist zwar eine Schönheit (im Gegensatz zu den restlichen Darstellern) und er selbst sieht aus wie Höhlenmensch, aber seine imaginären Konkurrenten sehen auch nicht besser aus, also wieso überhaupt der ganze Aufstand
Ich vermute mal (und liege auch wahrscheinlich damit richtig), dass er nichts anderes in seinem Leben hat und sein einziges Licht am Horizont beschützen will.
Er verlangt von ihr, dass sie den ganzen Tag zuhause bleibt, während er auf einem Flughafen arbeitet. Den verliert er aber auch im Laufe des Filmes, was seiner Heilung vor der Paranoia nicht gerade behilflich ist
Die Kameraführung erfolgt entweder in der Ego-Perspektive, sodass man durch Tom´s Augen sieht oder "ganz normal". Bei einem Gespräch ist es sehr oft so, dass man den Hinterkopf der angesprochenen Person sieht und daneben das Gesicht oder den ganzen Körper der redenden Person.
Das Setting des Filmes beschränkt sich zum größten Teil auf das Haus und den Garten,
wo die Morde passieren und die Leichen anschließend versteckt werden.
Der Film im groben und ganzen ist sehr eintönig bis langweilig und bietet keinerlei Spannung. Die Effekte sind von schlecht bis ganz passabel vorhanden und haben auf mich meist amüsant gewirkt. Die Zombie-Oma machte auf mich einen sehr sympathischen Eindruck . Auch andere Aktionen haben zur Belustigung beigetragen
- Tom kriegt eine Schelle von Ben´s ausgerissenem Arm
- Der Kopf von Ben´s Freundin landet nach einer Attacke auf Tom´s Hoden im Müll
- Die Slow-Mo Kopfnuss, als der Kopf von Ben´s Freundin gegen seinen geworfen wird. Mit anschließender Ermordung durch diesen
, dennoch hat der Film mir (abgesehen von den Szenen) keine Freude bereitet und landet daher bei mir in dem unteren Punkte Bereich
0/10
Muss ihm aber in der Wertung mindestens einen Punkt geben!
User Kritik zu Killing Spree