

Düster und dunkel, das sind wohl die Eigenschaften dieses Bildes auf den Nenner gebracht. Ab dem Einbruch der Dunkelheit, mit dem das Geschehen seinen Lauf nimmt, dominieren künstliches Licht und eine matte, blasse Farbgebung das Szenario. Zum Glück kann dieses Bild aber mit sehr guten Kontrastqualitäten aufwarten, und so bleibt dem Zuseher selbst in noch so dunklen Szenen kein Detail verborgen. Erfreulich dass sich tiefschwarze Farben auch weiterhin in schwarz präsentieren und nicht in graue Farbtöne abgleiten. Bildrauschen sucht man hier ebenso vergeblich wie Artefakte oder andere Bildfehler, der Transfer ist wirklich gut gelungen. Was allerdings einen üblen Beigeschmack verursacht ist die mangelnde Detailschärfe. Die Schärfe insgesamt kann zwar noch als gute Leistung angesehen werden, aber bei genauerer Betrachtung des Bildes kann man eben vor allem im Kanten- und Detailbereich eine gewisse Unschärfe ausmachen. Und das müsste bei einem derart neuen Film eigentlich nicht sein.
Zum Schluss noch den gratis 'DVD-Forum.at-Augen-Tipp': Beim Betrachten dieser DVD sollte es nahezu komplett abgedunkelt sein, denn im Fernseher reflektierende Lichtquellen können den Filmgenuss erheblich beeinträchtigen.
Etwas verhalten und mit wohl dosierten Sound-Effekten präsentiert sich der Ton von 'Panic Room'. Die Klangkulisse wird vor allem von der Filmmusik dominiert und über weite Strecken des Filmes ist der Ton etwas zu frontlastig abgemischt. Die Einsätze der Rearspeaker und des Subwoofers sind wohl überlegt und wissen an den richtigen Stellen 'zuzuschlagen'. Vor allem in leisen Momenten kann man sehr gezielt Umgebungsgeräusche ausmachen.
Keine überragende, aber eine sehr überzeugende Leistung.
Wieder einmal bleibt die Frage nach der Sinnhaftigkeit von DTS, wenn es wie so oft nur sehr marginale Unterschiede zu Dolby Digital gibt. Die DTS-Spur wirkt einfach nur ein wenig lauter, bietet ein wenig mehr Power - aber entscheidende Unterschiede sind leider nicht vorhanden. Immerhin musste die Bildqualität durch die zusätzliche Tonspur nicht leiden und so bleibt nur das Fazit: Wenn's nix hilft, schad's net.
Das hier eine Special Edition im Raum steht braucht angesichts dieser Extras eigentlich niemand mehr bezweifeln. Gut für den Tester, der nicht viel zu tun hat. Schlecht für alle anderen, welche Extras interessant finden und nun entweder warten müssen, oder den üblichen 'DVD-Verkauf-DVD-Neueinkauf'-Weg einschlagen müssen.
Das hier eine Special Edition im Raum steht braucht angesichts dieser Extras eigentlich niemand mehr bezweifeln. Gut für den Tester, der nicht viel zu tun hat. Schlecht für alle anderen, welche Extras interessant finden und nun entweder warten müssen, oder den üblichen 'DVD-Verkauf-DVD-Neueinkauf'-Weg einschlagen müssen.
Die DVD kann ebenso überzeugen. Bild und Ton bewegen sich auf einem hohen Level. Einzig die fehlenden Extras enttäuschen, aber hier steht wie gesagt mit höchster Wahrscheinlichkeit eine Special Edition ins Haus. Ob diese Rechnung von Columbia allerdings aufgehen wird bleibt abzuwarten, denn ob 'Panic Room' eine ähnliche Fangemeinde hat wie 'Sieben' oder 'Fight Club', die dann auf eine andere Version umsattelt darf angezweifelt werden.
An dieser Stelle sei noch erwähnt dass es einen kleinen Bug gibt. So kann es sein, dass sich in 28. Kapitel bei Laufzeit 1:42:24 Untertitel einblenden (siehe Abbildungen 1 und 2). Bei PowerDVD XP trat dieses Phänomen auch auf. Die Gründe warum dies bei manchen Playern bzw. DVDs so ist, sind noch nicht bekannt. Laut einiger Forenbeiträge kann man dies aber durch das kurze Ein- und Ausschalten der englischen Untertitel beheben. Alles in allem aber kein Beinbruch.
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