
Sträfling James "Animal" Allen ist die Inkarnation eines Gewalt verherrlichenden, menschenverachtenden Wesens. Dennoch gelingt es seinem Mithäftling Berwell (Jim Brown), dem hart gesottenen Kriminellen eine andere Seite des Lebens aufzuzeigen. Geläutert verlässt er nach Jahren das Gefängnis. Außerhalb der Gefängnismauern jedoch sieht die Welt ganz anders aus, denn er stellt fest, dass sein Sohn Darius (Terrence Howard) zwischenzeitlich in seine Fußstapfen getreten ist. Allens Bemühungen, ihn davon zu überzeugen, dass er einen falschen Weg eingeschlagen hat, scheinen vergebens zu sein.
Die Bildqualität der deutschen Blu-ray des Films “Animal – Gewalt hat einen Namen” ist leider sehr schlecht ausgefallen. Der Transfer bietet schwache Schärfe und kaum Details, was dieses Bild konstant weich erscheinen lässt. Bei Bewegungen ruckelt das Bild zudem leicht und zeigt Nachzieheffekte. Details bei sich bewegenden Objekten sind gar nicht mehr erkennbar. Stellenweise machen sich sogar Ghosting-Effekte bemerkbar. Die Farben sind als Stilmittel zurückhaltend, der Kontrast wurde etwas steil angesetzt. Das Bild rauscht stark und oftmals sogar störend. Schade, aber mit High Definition Qualität hat dieses Bild nicht einmal im Ansatz etwas zu tun. In dieser Form würde der Transfer nicht einmal auf DVD restlos überzeugen.
Die deutsche Synchro und auch der englische Originalton werden auf dieser Blu-ray wie von Koch Media gewohnt in DTS HD Master Audio präsentiert. Die Dialoge klingen immer natürlich und sind dadurch problemlos zu verstehen. Die Musik und die Soundeffekte wurden sauber in den Mix integriert, sodass dieser einen sauberen Eindruck macht. Allerdings ist die Abmischung – wie bei einem dialoglastigen Film wie diesem nicht weiter überraschend – stark frontlastig, die Rears kommen kaum zum Einsatz. Zudem bietet der Film zwar guten Ton im HD Format, allerdings kann HD Klangvolumen nicht wirklich festgestellt werden. Dazu klingen einige Soundelemente vor allem in der deutschen Fassung etwas zu platt.
Die Interviews sind stellenweise leider einen Tick PR-lastig ausgefallen (was durch die hineingeschnittenen Trailer-Segmente bekräftigt wird), bieten allerdings dennoch ein paar recht interessante Informationen. Die Interviews liegen nur in SD vor.Ansonsten gibt es leider nur mehr eine Bildergalerie, ein paar Texttafeln und Trailer.
„Animal“ ist eher weniger ein (wie auf dem Cover angegeben) Actionfilm sondern mehr ein Gefängnis-Drama, in dem ein inhaftierter Schwerverbrecher langsam auf die „gute Seite“ geführt wird und dann zu verhindern versucht, dass sein Sohn dort weiter macht, wo er aufgehört hat. Die Inszenierung und Darstellerperformance weiß hierbei sehr zu gefallen, lediglich das Skript könnte noch etwas dichter und spannungsgeladener sein.
War bereits die deutsche DVD qualitativ kein Überflieger sondern vor allem wegen Problemen in der Schärfe nur als besserer Durchschnitt zu bezeichnen kann für diese Blu-ray Umsetzung des Films keine Entschuldigung mehr gefunden werden. Das Bild ist unscharf, zeigt Nachzieheffekte, Ghosting und ruckelt noch dazu störend. Während der Ton gut gelungen ist bietet auch das Bonusmaterial nichts Besonderes, ein Wendecover ohne FSK Logo wurde der Blu-ray noch spendiert. Trotzdem ist von einem Kauf aufgrund der schlechten Bildqualität dringlichst abzuraten.
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