
- Ein angetrunkener Autofahrer, unterwegs auf einem einsamen Highway.
- Ein heißer Teenager bei einem Schäferstündchen auf dem Friedhof.
- Drei Jungs, die in einem VW- Bus durch die Kleinstadt düsen und nichts als Blödsinn im Kopf haben.
- Eine Tankstellenangestellte, die von ihrem besten Freund überfallen wird.
- Und ein besorgter Vater in panischer Angst um seine Tochter:
Sie alle sind zur falschen Zeit am falschen Ort. Denn um Punkt 23 Uhr 14 werden sich ihre Schicksale überschneiden. Mit einem lauten Knall... und fatalen Konsequenzen...
Greg Marcks Spielfilm mit Oscar™-Gewinnerin Hilary Swank besticht nicht nur mit einem hoch-karätigen Cast, sondern besonders durch die ausgefeilte Handlung und einzigartige Erzählweise.
Der Independent-Film „11:14“ macht auf Blu-ray bildtechnisch leider nur eine bedingt überzeugende Figur. Besonders auffällig ist das allgemein sehr grobe Bild. Dieser Eindruck wird von der starken und sehr auffälligen Körnung besonders forciert. Dadurch rauscht das Bild sehr stark und wirkt insbesondere in dunklen Szenen sehr unruhig. Auch im Bereich der Detailschärfe lässt sich das grobe Bild nachweisen, da ohne den Eindruck von weichem Bild zu erlangen ein Mangel an Details auffällt, sodass der plastische HD-Effekt hier nicht bzw. nur sehr selten entsteht. Das Set wurde nicht immer ausreichend ausgeleuchtet, sodass in dunklen Szenen starker Detailverust auffällt. Lediglich die wenigen gut ausgeleuchteten Momente bieten ein gelungenes Kontrastverhältnis. Die Farben wirken dadurch ebenfalls zumeist blass, hier sind als Beispiel allerdings insbesondere die Szenen im Supermarkt als Beispiel zu nennen. In Nahaufnahmen kann das Bild aber mit durchaus gelungener Schärfe punkten.
Der Ton hinterlässt einen etwas besseren Gesamteindruck. Sowohl die deutsche Synchro als auch der englische Originalton wurden im DTS HD Master Audio Format mit einer durchschnittlichen Bitrate knapp unter 2 MBpS encodiert. Die Dialogverständlichkeit ist zu jeder Zeit einwandfrei, die Musik von Clint Mansell wurde recht räumlich abgemischt und erzeugt in einigen Szenen ein durchaus atmosphärisches Klangbild. Direktionale Effekte gibt es kaum, diese werden von dem Film selbst allerdings auch nicht benötigt. Die leichte Frontlastigkeit des Tons fällt somit zu keiner Zeit wirklich störend ins Gewicht.
Das Bonusmaterial umfasst leider nur eine Trailershow.
Bei “11:14 – elevenfourteen” handelt es sich um eine geniale amerikanische Independent-Produktion, die vor allem durch die hochkarätige Besetzung und das clevere Drehbuch begeistern kann. Der Film ist von der ersten Wendung an fesselnd und überzeugt bis zum Finale, in dem letztlich alle Handlungsstränge zusammen laufen. Die deutsche Blu-ray von e-m-s kann allerdings nur bedingt überzeugen. Das sehr stark verrauschte Bild wird oftmals als störend empfunden, obwohl es zumeist auf die starke Körnung des Ausgangsmaterials zurückzuführen ist. Der Ton ist in Ordnung, das Bonusmaterial der bereits erhältlichen DVD wurde allerdings leider nicht übernommen. Hier sind ausschließlich Trailer zu finden.
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